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Global Witness: Abholzung der Regenwälder in Westafrika - Gesetze und Strafandrohung greifen offenbar nicht

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Vom bedrohten Regenwald hört man meist aus Südamerika. Aber auch in Westafrika gibt es große Tropenwaldgebiete - noch.

Und auch dort geschieht die Abholzung meist illegal. Darauf hat die Nichtregierungsorganisation Global Witness hingewiesen. So habe der westafrikanische Staat Ghana eigentlich schon 1998 neue Gesetze erlassen, die seinen Regenwald schützen sollen. Viele Abholz-Lizenzen seien dadurch ungültig geworden.

Die Holzfirmen in Ghana hätten aber lieber gar nicht erst versucht, neue Lizenzen zu bekommen, sondern einfach mit den alten weiter abgeholzt. Auch ein Vertrag des Landes mit der EU, nach dem Tropenholz-Käufer sich auch in Europa strafbar machen, wenn sie illegales Holz aus Ghana kaufen, habe bisher wenig Wirkung gezeigt.

Laut Global Witness hat Ghana seit 1960 rund 80 Prozent seines Regenwaldes verloren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Babies lernen Sprechen so, wie Vögel das Singen lernen

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Babies und kleine Vogelküken sind beide putzig anzusehen.

Sie haben aber noch mehr gemeinsam. Wie ein internationales Forscherteam im Fachjournal "Nature" schreibt, verläuft bei beiden das Erlernen der Sprache verblüffend ähnlich, also bei den Vögeln das Singen, und bei den Babies das Sprechenlernen - oder genauer: die Vorstufe, das Brabbeln-lernen. Der erste Schritt ist dabei das Wiederholen einzelner Silben, zum Beispiel "Ba ba ba". Später werden mehrere unterschiedliche Silben aneinander gehängt, also zum Beispiel "Ba Da Gu".

Singvögel erlernen neue Melodien den Wissenschaftlern zufolge auf eine vergleichbare Weise. Das wiesen sie anhand von zwei Finken-Arten nach. Früher hatte man gedacht, dass das Singen bei Vögeln schon angeboren ist.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Wilderer schieẞen immer mehr Nashörner in Südafrika

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Nashörner geraten in Südafrika zunehmend in Gefahr.

Schuld sind nach Behördenangaben Wilderer. Diese hätten allein in diesem Jahr schon mehr als 360 Rhinozerosse geschossen. Zwar gab es solche Fälle auch in den vergangenen Jahren. Allerdings steigt die Zahl der getöteten Nashörner rasant an. Experten vermuten organisierte Banden hinter den Taten, da dem Pulver aus Rhinozeross-Horn in Asien heilende oder auch aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Dort hat es einen Marktwert von bis zu 50.000 Euro pro Kilogramm.

Bisher konnten die Sicherheitsbehörden schon über 100 Wilderer stellen und festnehmen. Bei den Aktionen kommt es auf beiden Seiten regelmäßig zu Toten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Forscher finden Supersensor für Fotokameras

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Fotografen kennen das: Die Situation ist ideal, das Motiv interessant - aber das Licht reicht einfach nicht für eine Aufnahme.

Ein neuer Photosensor aus Singapur könnte das Problem in der Zukunft beheben. Die Erfindung von Forschern der Universität von Nanyang ist nach ihren Angaben 1.000 mal lichtempfindlicher als handelsübliche Sensoren und verbraucht außerdem nur ein Zehntel der Energie. Das Geheimnis des Sensors liegt laut den Wissenschaftlern in seinem Material: Er besteht aus Graphen und hat eine Nanooberfläche. Die sei so konstruiert, dass sich Lichtteilchen darin verfingen. Es bleibe mehr Zeit, um ein optisches Signal von ihnen aufzufangen. Deshalb komme der neue Sensor auch mit weniger Licht klar. Die Forscher suchen jetzt nach einem Industriepartner, der ihre Erfindung in Kameras einbaut. Über den neuen Sensor schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Nature".

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Beim Glücksspiel verzockt: Affen reagieren ähnlich emotional wie Menschen

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Wenn beim Glücksspiel was daneben geht, flippen sie aus.

Affen reagieren nach riskanten Entscheidungen ähnlich emotional wie Menschen. Wenn sie sich verzocken, dann schreien, kratzen, schlagen und jammern sie. Das haben US-Forscher in einer Studie herausgefunden, über die das Fachmagazin "PLOS ONE" berichtet.

Für ihre Untersuchung machten die Wissenschaftler verschiedene Tests mit Schimpansen und Bonobos aus afrikanischen Schutzeinrichtungen. Bei einem Versuch mussten sich die Affen zwischen einer riskanten und einer sicheren Option in Sachen Essen entscheiden. Wenn sie auf Risiko setzten, bekamen sie entweder ihren Lieblingssnack oder Futter, dass sie gar nicht gerne mögen. Bei der sicheren Variante bekamen sie mittelmäßiges Essen. Ergebnis: Insgesamt zockten die Schimpansen deutlich öfter als die Bonobos. Eins hatten beide Arten aber gemeinsam: Sie wurden ziemlich sauer, wenn sie beim Glückspiel daneben lagen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

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by Dr. Radut