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Mars

Möglicher Hinweis auf flüssiges Salzwasser auf dem Mars

Meldung vom Freitag, 5. August 2011 - Ist es tatsächlich Wasser oder nicht? Die Sonde der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat Bilder zur Erde gefunkt, die Wissenschaftler in Aufregung versetzen: Zu sehen sind dunkle, sich verändernde Linien an einigen Hängen der Südhalbkugel des Planeten, jeweils zwischen einem halben und fünf Metern breit. Besonders häufig tauchen sie auf Bildern der wärmeren Mars-Jahreszeiten auf. Über den Fund berichten die Forscher der Universität von Tucson, Arizona, im Fachmagazin "Science".

Teamleiter Alfred McEwen sagt, die beste Erklärung, die man bislang für die Beobachtungen habe, seien Rinnsale von Salzwasser. Nach den Berechnungen der Forscher ist das durchaus möglich: Salz setzt den Gefrierpunkt von Wasser herab. Im Mars-Sommer beträgt die Temperatur auf dem Planeten um -20 Grad Celsius - dabei wäre Wasser mit einem Salzgehalt wie etwa dem der Ozeane auf der Erde flüssig.

Bewiesen ist das Vorkommen von flüssigem Salzwasser auf dem Mars aber noch nicht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Marsdünen verändern sich unerwartet schnell - überraschend starke Winde

Meldung vom Donnerstag, 3. Februar 2011 - Die Sanddünen auf dem Planeten Mars sind tiefgefroren und verändern sich fast nicht - das glaubten Forscher bisher. Aber nun zeigen hochauflösende Aufnahmen eines Dünenfeldes am Rand der nordpolaren Eiskappe etwas anderes: Im Verlauf von einem Marsjahr ändert sich die Form der Dünen erheblich. Grund sind Erosionsprozesse, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "Science" berichtet. Beobachtet haben sie das Dünenband vier irdische Jahre lang, was etwa zwei Marsjahren entspricht. Dabei habe im Winter eine Schicht aus gefrorenem Kohlendioxid, also Trockeneis, die Region bedeckt. Im Frühjahr sei das Eis verdampft. Dadurch sei ein Gasstrom entstanden, der den Sand in den Dünen destabilisiere. Die Forscher berichten, dass sie von Anzahl und Umfang der Veränderungen überrascht wurden. Sie glauben, dass Wind eine bisher unterschätzte Rolle bei der Erosion spielt. Möglicherweise kämen in den Polarregionen stärkere Winde vor als bisher angenommen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Im Kölner Windkanal wird Marsatmosphäre simuliert

Meldung vom Freitag, 21. Januar 2011 - Auf dem Mars sicher zu landen ist für Astronauten eines der größten Ziele. Vorher muss allerdings erstmal die Hürde von der Erd- in die Marsatmosphäre genommen werden. Raumfahrzeuge sind beim Übertritt enormen Temperaturbelastungen ausgesetzt. Spaceshuttels werden deshalb durch eine Hitze absorbierende Schicht geschützt. Sie ist aus Sicherheitsgründen wahrscheinlich viel dicker, als sie es sein müsste. Um die richtige Balance zwichen nötigem Schutz und optimaler Dynamik eines Raumschiffs zu finden, werden die Fahrzeuge jetzt in künstlicher Marsatmophäre getestet. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben im Kölner Windkanal die Atmosphäre des sogenannten Roten Planeten nachgebildet. Neben der Hitzebeständigkeit soll auch getestet werden, was passiert, wenn eine Funkverbindung abreißt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Künftige Mars-Sonden sollen den roten Planeten hüpfend erkunden

Meldung vom Mittwoch, 17. November 2010 - Sie haben seit 2004 nur wenige Kilometer zurückgelegt, aber dabei große Entdeckungen gemacht: die Mars-Fahrzeuge "Spirit" und "Opportunity". Für die Entwicklung ihrer Nachfolger haben britische Wissenschaftler jetzt eine Idee: Die Fahrzeuge sollen hüpfen und damit weitere Strecken zurücklegen können als ihre Vorgänger. Dabei würden sie die geringe Schwerkraft des roten Planeten ausnutzen, durch die man zwar höher springen, aber nur langsamer laufen kann. Dazu sollen sich die künftigen Mars-Fahrzeuge mit einem Düsenmotor in die Höhe katapultieren und nach bis zu einem Kilometer Flug wieder landen. Nach der Idee der Forscher soll ihr Motor eine Art Atomantrieb haben - ähnlich, wie bereits heute bei Raumsonden, die zu weit von der Sonne entfernt unterwegs sind, um die Sonnenenergie zu nutzen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher werben für bemannte Mars-Mission ohne Rückfahrkarte

Meldung vom Dienstag, 26. Oktober 2010 - Einmal zum Mars bitte - und nicht zurück. Forschern zufolge wäre eine Reise ohne Wiederkehr die am einfachsten realisierbare Möglichkeit, menschliches Leben auf dem roten Planeten zu testen. Zwei Astro-Wissenschaftler zählen in einer Kosmologie-Zeitschrift die Vorteile der One-Way-Mission auf: Das Raumschiff müsste nicht den Treibstoff für den Rückweg mitschleppen. Die Mars-Bewohner wären nicht den Gefahren der Rückkehr ausgesetzt. Sie könnten stattdessen ihre Zeit am Fuß des Olympus Mons verbringen, mit 27 Kilometern der höchste Berg des Sonnensystems, und Forschungen sowie Ackerbau betreiben. Ohne Rückfahrschein würde die Mars-Reise etwa 100 Milliarden Dollar kosten - mit aber das Fünffache. Und in einer Frage sind sich die Forscher ganz sicher: An freiwilligen Mars-Siedlern gäbe es auf der Erde keinen Mangel.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut