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Algen

100 Milliarden Liter Biodiesel mit Algen möglich

Meldung vom Donnerstag, 23. Mai 2013 - Algen sind nicht wählerisch.

Im Gegensatz zu konventionellen Getreidearten wachsen sie auch gerne in brackigem Salzwasser. Außerdem können Algen viel Öl enthalten. Das macht sie zu potenziellen Kandidaten für die Gewinnung von Biodiesel. Ein Institut des US-Energieministeriums hat jetzt berechnet, dass man in den USA mit Algen jährlich knapp 100 Milliarden Liter Biodiesel produzieren könnte.

Für ihre Schätzung haben die Forscher ausgewertet, wieviel Land und Wasser verfügbar sind, um in großen flachen Teichen Algen zu züchten. In einem Fachmagazin schreiben sie, einen Mangel gebe es definitiv nicht. Am besten seien die Bedingungen an der Golfküste. Die geschätzte jährliche Biodieselmenge könne immerhin den US-Ölverbrauch für einen Monat decken. Allerdings sei die Herstellung derzeit noch viel teurer als die traditionelle Ölgewinnung.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Armleuchteralgen sind Algen des Jahres 2012

Meldung vom Montag, 2. Januar 2012 - Ihren Namen verdanken sie vielen kleinen Ästen, die ein bisschen an einen mehrarmigen Kerzenleuchter erinnern: Die Armleuchteralgen. Sie wurden jetzt von Forschern der Deutschen Botanischen Gesellschaft zur "Alge des Jahres 2012" gewählt. Gewürdigt wird die Gattung "Chara" demnach unter anderem, weil 20 heimische Arten auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.

Die Leiterin der Biologischen Station Hiddensee der Universität Greifswald, Irmgard Blindow, erklärte, die meisten deutschen Armleuchteralgen lebten im Süßwasser. Sie reagierten empfindlich auf Veränderungen des Nährstoffgehaltes. Deshalb könnten Biologen mit ihrer Hilfe auf die Wasserqualität schließen.

Weltweit gibt es etwa 300 Chara-Arten. Einige leben auch in Brackwasser - also in Fluss- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt von höchstens einem Prozent. Im Jahr 2003 wurde zum Beispiel laut Blindow vor Hiddensee die Struppige Armleuchteralge wiederentdeckt - sie galt zuvor als ausgestorben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Seeigel haben keine Chance gegen Algen

Meldung vom Mittwoch, 13. Juli 2011 - Seeigel fressen Algen - doch sie können ihre Ausbreitung nicht verhindern. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität im spanischen Girona. Einen Einfluss auf die Ausbreitung der Algen haben die Seeigel nur in einem frühen Stadium, wenn die Dichte der Algen sehr gering ist. Eine Wissenschaftlerin erklärte, die könnten die Ausbreitung der Algen nicht mehr beeinflussen, wenn diese sich einmal etabliert hätten.

Seealgen sind vor allem im Mittelmeer ein Problem, weil sie sich schnell ausbreiten und negative Auswirkungen auf die dort lebenden Spezies haben. Sie beeinträchtigen so die Biodiversität.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Komplexe Algen entstanden schon vor einer Milliarde Jahren

Meldung vom Donnerstag, 14. April 2011 - Lange Zeit war das Leben auf der Erde relativ unspektakulär. Bakterien und andere Einzeller bevölkerten hunderte Millionen Jahre lang die Weltmeere. Das Leben in seiner heutigen Form entstand erst, als sich komplexere Organismen bildeten, die sich später auch zu Mehrzellern zusammenschlossen.

Wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "Nature" berichtet, gab es komplexe Einzeller schon früher als bisher angenommen. Ihnen zufolge lebten komplexe mehrzellige Algen bereits vor rund einer Milliarde Jahre. Das schließen sie aus winzigen Fossilien. Die bis zu einen Millimeter großen Organismen hätten im Uferschlamm eines urzeitlichen Sees gelebt. Manche ihrer fossilen Spuren deuteten beinahe auf eine Art Gewebe hin.

Die Wissenschaftler spekulieren nun, dass sich die Entstehung von mehrzelligen Pflanzen in Süßwasser-Seen abgespielt haben könnte, und nicht im Meer, wie bisher angenommen. Von dort aus hätten sie dann zu ihrem Siegeszug an Land angesetzt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Algen produzieren Chemikalien gegen Malaria

Meldung vom Dienstag, 22. Februar 2011 - Malaria, dafür ist diese Pflanze buchstäblich zu sauber. US-Forscher entdeckten beim Tauchen vor den Fidschi-Inseln Rotalgen mit einer auffällig sauberen Oberfläche. Keinerlei Mikroorganismen hätten die Meerespflanzen besiedelt. Der Grund: Die seltenen Rotalgen produzieren Chemikalien, die sie gegen Pilz-Befall schützen. Bei Labortests fanden die Forscher heraus, dass diese chemischen Verbindungen auch andere Substanzen abtöten - unter anderem den Malaria Erreger, den Krankenhauskeim MRSA und sogar Krebszellen. Ob die Rotalgen-Chemikalien auch beim Menschen eingesetzt werden können, muss noch untersucht werden. An Malaria sterben weltweit etwa eine Million Menschen pro Jahr.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut