Skip to Content

Norwegen

Je früher die Sperrstunde, desto weniger Gewalt

Meldung vom Dienstag, 29. November 2011 - Je mehr getrunken wird, desto mehr wird geprügelt.

Diesen Zusammenhang wollen norwegische Forscher festgestellt haben. Ihren Erkenntnissen nach gibt es 16 Prozent mehr Gewalttaten, wenn Kneipen eine Stunde später schließen als zuvor. Umgekehrt könne die Zahl der Gewalttaten abnehmen, wenn Kneipe früher schließen als bisher.

Die Studie in der internationalen Fachzeitschrift "Addiction" beruht auf Daten von Kneipen in 18 norwegischen Städten, die seit dem Jahr 2000 ihre Öffnungszeiten verändert haben. Vor einem Jahr hatte die norwegische Regierung vorgeschlagen, die Öffnungszeiten stärker zu beschränken - gegen Gewalt und Lärmbelästigung. Die Alkoholindustrie und rechte Parteien hatten bezweifelt, dass das gelingt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Norwegens Einwanderer scheuen Künstlerkarriere

Meldung vom Mittwoch, 23. November 2011 - Einwanderer werden seltener zu Tänzern oder Schauspielern als Alteingesessene, diese Beobachtung machten Forscher in Norwegen. Und sie wollten wissen, warum das so ist. Das Ergebnis: Eltern von Einwanderern seien der Ansicht, dass Kultur wenig Ansehen genieße und ein Risiko bedeute. Kultur gelte als Hobby nicht als Beruf.

Die Studie wurde am Forschungsinstitut "IRIS" durchgeführt. Darin heißt es, Einwanderer kämen meistens mit dem Wunsch nach Norwegen, ihre wirtschaftliche und soziale Situation zu verbessern. Sie bewegten ihre Kinder deshalb eher dazu, Arzt oder Anwalt statt Künstler zu werden, das verschaffe der gesamten Familie einen höheren Status. Für die Untersuchung wurden prominente norwegische Kulturschaffende mit Migrationshintergrund interviewt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Norwegen: Verbot von Prostitution hat Einstellungen der Bevölkerung beeinflusst

Meldung vom Dienstag, 27. September 2011 - Seit über zwei Jahren ist Prostitution in Norwegen verboten. Nun haben norwegische Forscher untersucht, inwieweit sich das neue Gesetz auf die Einstellungen der Menschen ausgewirkt hat. In seiner Doktorarbeit schreibt Andreas Kotsadam, zwar hätten die meisten Norweger ihre Meinung zur Sexarbeit nicht geändert. Aber die Menschen in Oslo sähen das Verbot mittlerweile positiver. Der Forscher erklärte, man sähe oft, dass Gesetze einen größeren Einfluss auf diejenigen hätten, die sie stärker beträfen. So bekäme man in Oslo die Auswirkungen der Prostitution eher mit als im Rest des Landes.

Außerdem wies der Wissenschafler auf ein anderes Problem hin, das hinter der Prostitution steht: der Menschenhandel. Nach der Auswertung verschiedener Daten habe sich gezeigt, dass der Menschenhandel abnehme, wenn ein Land Prostitution verbiete. Das Verbot mache es schwieriger, das Geschäft zu betreiben und auch teurer.

Für seine Studie befragte der Norweger 2.500 Menschen jeweils zwei Mal - einmal vor und einmal nach der Einführung des Gesetzes.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Norwegischer Bericht: Kinder nehmen keinen Schaden durch frühe Betreuung außer Haus

Meldung vom Dienstag, 27. September 2011 - Es ist ein streitbares Thema, besonders in Deutschland: die Kinderbetreuung. Ist es nun besser, wenn die Eltern in frühen Jahren zu Hause bleiben oder macht es keinen Unterschied, ob man das Kind früh in Kindertagesstätten gibt?

Das norwegische Gesundheitsinstitut und das Wissenschaftsministerium haben jetzt einen Bericht veröffentlicht, der Letzteres bestätigt. Die ausführenden Wissenschaftler untersuchten die Daten von 13.000 Kindern, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren gesammelt worden waren. Dabei ging es unter anderem um Sprachkompetenz und emotionale Fähigkeiten.

Dem jetzt veröffentlichten Bericht zufolge zeigten die Ergebnisse, dass sich die Werte zwischen von den Eltern betreuten Kindern nicht von denen unterschieden, die ab dem 12. Lebensmonat in Einrichtungen betreut worden waren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Alpenschneehuhn: Schnelle Männchen mit mehr Erfolg bei den Frauen?

Meldung vom Mittwoch, 17. August 2011 - Der frühe Vogel fängt zwar den Wurm. Aber der schnelle Vogel landet bei den Frauen. Dieses Fazit ziehen Wissenschaftler der Universität von Manchester. Sie haben Alpenschneehühner in Norwegen beobachtet, die meistens zu Fuß im Gelände unterwegs sind. Die Wissenschaftler meinen, die Forschung habe bisher die körperliche Leistungsfähigkeit bei der Partnersuche zu wenig untersucht. Denn starke und flinke männliche Alpenschneehühner hätten mutmaßlich mehr Erfolge bei der Zucht. In der Brutzeit müssten sie nämlich ihr Revier 24 Stunden am Tag gegen Rivalen verteidigen. Dabei sei es wesentlich, überlegene Laufeigenschaften vorweisen zu können. Die Wissenschaftler wollen ihre These jetzt mit Leben füllen und das Paarungsverhalten bei den Alpenschneehühner genauer unter die Lupe nehmen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Inhalt abgleichen



by Dr. Radut