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Soziale Netzwerke

Posts in Sozialen Netzwerken werden von Jugendlichen häufig verschlüsselt

Meldung vom Freitag, 24. Mai 2013 - Teenager geben in Sozialen Netzwerken viel von sich preis - das heißt aber nicht, dass jeder versteht, was gemeint ist.

Eine Umfrage des US-amerikanischen Pew Research Center hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Jugendlichen zwischen 12 und 17 ihre Mitteilungen verschlüsseln. Das können Insider-Witze sein oder Hinweise, die nur die Freunde deuten können. Die Soziologin Danah Boyd nennt das Phänomen in ihrem Blog Steganographie - das kommt vom griechischen Steganos und bedeutet "bedeckt", "geschützt".

Erwachsene seien eher besorgt, dass Privates an die Regierung, Werbetreibende oder "böse Menschen" gelangt. Teenager machten sich dagegen mehr Sorgen um Eltern, Lehrer und künftige Arbeitgeber. Sicherheitseinstellungen seien ihnen zu mühsam - stattdessen verschleierten sie ihre Posts. Das könnte es für die personalisierte Werbung auf Facebook erschweren, passende Anzeigen zu schalten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Nutzung sozialer Medien kann sich positiv auf Gesundheit älterer Menschen auswirken

Meldung vom Dienstag, 16. April 2013 - Wenn die Enkel der Oma im Krankenhaus einen Tablet-PC mitbringen, könnte das den Genesungsprozess beschleunigen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Luxemburg. Ihr Ziel war, mehr darüber zu erfahren, wie sich der Gebrauch von sozialen Medien auf die Gesundheit älterer Menschen auswirkt. Dabei stellten die verantwortlichen Ärzte mehrere positive Aspekte der Mediennutzung fest. Zum einen könnten sich ältere Menschen über das Internet Informationen zu Krankheiten und Behandlungsmethoden besorgen und sich mit Betroffenen austauschen. Zum anderen helfe der Kontakt, Einsamkeit zu verhindern.

Die Ärzte der Universität Luxemburg fordern aber auch, die Gefahren bei der Onlinenutzung speziell für ältere Menschen intensiver zu erforschen. So sei etwa nicht klar, wie man mit demenzkranken Patienten umgehen soll, die sich weiter in Sozialen Netzwerken äußern möchten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Studie: Facebook kann unglücklich machen

Meldung vom Dienstag, 6. März 2012 - Wer regelmäßig im sozialen Netzwerk Facebook unterwegs ist, wird unglücklich. Das zumindest legt eine aktuelle Studie aus Schweden nahe. Sozialwissenschaftler der Universität Göteborg hatten per Befragung das Verhalten der schwedischen Nutzer im Alter zwischen 14 und 74 Jahren untersucht.

Demnach verbringen Frauen sowie Menschen mit geringem Einkommen und niedrigem Bildungsstand einerseits mehr Zeit bei Facebook. Andererseits fühlten sich diese Gruppen dabei aber offenbar weniger zufrieden als andere Nutzer. Studienleiterin Ida Nielson erklärte, Grund dafür sei womöglich der ständige Vergleich dieser Nutzer mit den Profilen anderer Mitglieder. Die User stellten häufig positive Bilder von sich ins Netz, die Glück suggerierten. Diese Darstellungen müssten jedoch mit Skepsis behandelt werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Deutsche Online-Netzwerke verlieren

Meldung vom Freitag, 6. Januar 2012 - Die deutschen Sozialen-Netzwerke dürften über diese Zahlen nicht begeistert sein. Die "Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern" hat ermittelt, dass die VZ-Netzwerke Schüler- und Studi-VZ im Dezember enorm verloren haben. Demnach gingen die Seitenbesuche im Jahresvergleich um mehr als drei Viertel zurück.

Allein von November auf Dezember soll sich die Zahl der Besuche um acht Prozent auf rund 77 Millionen verringert haben. Auch die Netzwerke "wer-kennt-wen.de" und "StayFriends" mussten laut der Erhebung im Jahresvergleich Einbußen hinnehmen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie belegt Bedeutung sozialer Netzwerke für arabischen Frühling

Meldung vom Dienstag, 13. September 2011 - Die Berichterstattung über den arabischen Frühling ließ es bereits erahnen. Jetzt aber haben wir es schwarz auf weiß: Eine Studie der Universität Washington belegt, wie wichtig soziale Netzwerke für die Revolutionen in Nordafrika waren.

Wie das Portal "newswise" berichtet, hat ein Team von Kommunikationswissenschaftlern dazu mehr als drei Millionen Tweets, Gigabytes von YouTube-Videos und tausende Blog-Einträge ausgewertet. Das Ergebnis: In der Woche vor dem Sturz des ägyptischen Machthabers Hosni Mubarak zum Beispiel habe sich die Zahl der Tweets zum Thema um das Hundertfache erhöht: von 2.300 auf 230.000 pro Tag. Dadurch habe die Botschaft der Regimekritiker einen enormen Wirkungskreis gehabt. Ähnliches sei in Tunesien passiert.

Ironie des Schicksals: Als die Regime den Mechanismus durchschauten und die sozialen Netzwerke blockierten, hätten sie damit nur umso mehr Menschen auf die Straße getrieben. Im Internet konnten sie die Ereignisse ja nicht mehr verfolgen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut