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Nobelpreis

Friedensnobelpreis: Tawwakul Karman

Meldung vom Freitag, 7. Oktober 2011 - Dieses Jahr werden drei Frauen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, unter ihnen auch die Jemenitin Tawakkul Karman.

Karman spielte eine wichtige Rolle bei den Protestbewegungen gegen den jemenitischen Staatschef Ali Abdallah Saleh und war auch vor dem "Arabischen Frühling" bei Protesten aktiv.

Die 32-Jährige arbeitet als Journalistin und ist Vorsitzende der Organisation "Women Journalists Without Chains", die sich für Frauenrechte und Meinungsfreiheit einsetzt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Literatur-Nobelpreis geht an Tomas Tranströmer

Meldung vom Donnerstag, 6. Oktober 2011 - Gehandelt wurde sein Name schon öfter, doch erst jetzt - mit 80 Jahren - wird er den Literatur-Nobelpreis bekommen: der Schwede Tomas Tranströmer.

Das hat die Königliche Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekanntgegeben. Damit geht die höchste literarische Auszeichnung der Welt in diesem Jahr an einen Landsmann von Alfred Nobel, der den Preis vor 111 Jahren gestiftet hat.

Die Akademie begründete ihre Wahl damit, dass Tranströmer mit dichten, klaren Bildern neue Wege zum Wirklichen weise. Tranströmers Bücher wurden in rund 50 Sprachen übersetzt, auf deutsch sind 13 Gedichtbände erschienen. Zu den bedeutendsten Werken gehören "Das große Rätsel", "Für Lebende und Tote" und die Autobiografie "Die Erinnerungen sehen mich".

Der Literatur-Nobelpreis ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert und wird am 10. Dezember verliehen, dem Todestag von Alfred Nobel.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Nobelpreis für Chemie geht an Israeli Daniel Shechtman

Meldung vom Mittwoch, 5. Oktober 2011 - Als Daniel Shechtman 1982 die sogenannten Quasikristalle entdeckte. So sieht es die Königliche Akademie der Wissenschaften im schwedischen Stockholm und verleiht dem gebürtigen Israeli deshalb in diesem Jahr den Nobelpreis.

Quasikristalle bestehen aus Aluminium und Mangan. Sie erinnern in ihrer Struktur an islamische Mosaike, wie sie im Mittelalter in Spanien entstanden sind - zum Beispiel im Alhambra-Palast von Granada. Die Atome in den Quasikristallen sind in Mustern angeordnet, die sich niemals wiederholen. Das hatte die Fachwelt vor der Entdeckung durch Shechtman für unmöglich gehalten.

In ihrer Begründung für die Wahl des 70-Jährigen schreibt die Nobelpreis-Jury, Shechtman habe sich mit seiner bahnbrechenden Entdeckung gegen den erbitterten Widerstand der wissenschaftlichen Gemeinschaft durchgesetzt.

Der Nobelpreis für Chemie ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert und wird im Dezember verliehen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Nobelpreis: Zellbiologe Steinman verlängert eigenes Leben mit selbstentwickelter Therapie

Meldung vom Dienstag, 4. Oktober 2011 - Die höchste Anerkennung für seine Forschung kam zu spät. Der kanadische Mediziner Ralph Steinman starb drei Tage, bevor ihm die Jury in Stockholm gestern den Nobelpreis zusprach. Er entdeckte die dendritischen Zellen.

Diese suchen im Körper nach Eindringlingen oder auch krankhaft veränderten Zellen, wie sie bei Tumoren auftreten. Haben sie etwas Verdächtiges entdeckt, schlagen die dendritischen Zellen Alarm. Das funktioniert, indem sie nach dem Kontakt mit einem Fremdkörper in den nächsten Lymphknoten wandern. Dort zeigen sie ihren Fund anderen Immunzellen, wie etwa den Killer-T-Zellen, die dann die fremde Struktur bekämpfen.

Ralph Steinman konnte mithilfe seiner Entdeckung eine Immuntherapie gegen seinen Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln. Nach Angaben einer Sprecherin seiner Uni, der Rockefeller-Universität in New York, konnte er damit sein Leben um Jahre verlängern. Er wurde 68 Jahre alt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Physik-Nobelpreis: Die bahnbrechenden Erkenntnisse der Forscher

Meldung vom Dienstag, 4. Oktober 2011 - Ihr Ergebnis konnten die Forscher zunächst selbst kaum glauben. Denn was Saul Perlmutter, Brian Schmidt und Adam Riess gemessen hatten, stellte die Welt der Astrophysik auf den Kopf: Mit ihren Forschungen widerlegten sie die Annahme, dass die Ausdehnung des Universums endlich ist und sich immer weiter verlangsamt. Im Gegenteil: Nach ihren Messungen dehnt sich das Universum sogar immer schneller aus.

Zu ihrem Schluss waren sie durch die Beobachtung weit entfernter Supernovae gekommen. So nennt man es, wenn Sterne explodieren und millionen- oder milliardenfach heller leuchten als sonst, bevor sie endgültig erlöschen.

Den Forschern wird der diesjährige Physik-Nobelpreis zuerkannt. Das Nobelpreiskomitte verglich das Forschungsergebnis mit einem Ball, der immer schneller aufsteigt, nachdem man ihn hochgeworfen hat, statt wieder hinunterzufallen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut