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Ernährung

Ernährung: Macht essen gehen dick? Studie zeigt Wissen hilft dagegen

Meldung vom Mittwoch, 11. Januar 2012 - Ob Geschäftsessen oder Dinner mit Date, wer das häufig tut, läuft Gefahr, irgendwann einige Kilos zuviel anzusetzen. Das muss offenbar nicht sein und die Waffe dagegen ist nach den Ergebnissen einer US-Studie schlicht: Wissen. Bei einem Trainigsprogramm mit 35 Versuchsteilnehmerinnen hätten die Probandinnen im Schnitt sogar 1,7 Kilogramm abgenommen. Dieses Ergebnis veröffentlichten die Forscher im "Journal of Nutrition Education and Behavior".

Die Frauen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren hätten wöchentlich an sechs Sitzungen zu jeweils zwei Stunden teilgenommen. Hauptziel war dabei die Information über den Fettgehalt und Nährwert von Speisen. Zusätzlich gab es praktische Übungen, zum Beispiel dazu, wie das Trinken einer Flasche Wasser sich auf das Sättigungsgefühl auswirkt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Österreichische Forscher: Gesunde Ernährung hilft auch der Umwelt

Meldung vom Dienstag, 16. August 2011 - Schnitzel sind schlecht für die Umwelt.

Diese Erkenntnis hatten ausgerechnet Forscher aus Österreich, wo das Wiener Schnitzel Nationalgericht ist. Sie untersuchten, was passieren würde, wenn sich alle Österreicher gesünder ernähren würden.

Ergebnis: Es schone die Umwelt und spare Ressourcen und Anbaufläche. In Österreich werden pro Person 3.600 Quadratmeter Landfläche benötigt - für Weide- und Ackerflächen. Für eine gesündere Ernährung müsste der Wurst- und Fleischkonsum halbiert und der von Obst und Gemüse gesteigert werden. Das bedeute viel weniger Weiden und nur wenig mehr Felder. Dadurch könnten den Forschern zufolge 1.000 Quadratmeter Fläche pro Person eingespart werden.

Der Umstieg etwa auf Bio-Fleisch helfe wenig: Dafür werde sogar mehr Anbaufläche benötigt. Für eine bessere Gesundheit und Umwelt sollte man den österreichischen Forschern zufolge also lieber mehr Obst und Gemüse essen als Bio-Fleisch.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

UK: Laut Studie essen Mädchen zu ungesund

Meldung vom Freitag, 22. Juli 2011 - Die Pubertät ist hart - offensichtlich auch für die Gesundheit der Jugendlichen.

Wie eine Studie aus Grossbritannien zeigte, isst nur jedes 13. britische Mädchen im Alter von elf bis 18 Jahren genügend Obst und Gemüse. Entsprechend schlecht ist die Versorgung mit Nährstoffen. Fast die Hälfte der Mädchen nehme zu wenig Eisen zu sich.

Die Jungs ernähren sich demnach etwas besser. Bei ihnen nimmt jeder Achte genügend Vitamine über die Nahrung auf. Im "Telegraph" warnt Medizinerin Sally Davis, dass die schlechten Essgewohnheiten in der Kindheit im späteren Leben zu Problemen führen könnten, zum Beispiel zu Herzkrankheiten.

Die Studie ist erschienen im British Journal of Nutrition.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Gesunde Ernährung kann Krebsrisiko drastisch senken

Meldung vom Donnerstag, 19. Mai 2011 - Wer sich gesund ernährt und sich ausreichend bewegt, kann das Risiko senken, an Krebs zu erkranken.

Das sagt die Epidemiologin Cornelia Ulrich, die zusammen mit ihrem Team untersucht, wie die Entstehung von Krebs verhindert werden kann. Auch intensives Sonnenbaden, Rauchen und Alkohol solle man vermeiden. Zudem seien Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen wichtig, meint die Direktorin für Präventive Onkologie im Nationalen Centrum für Onkologie in Heidelberg. Sie bescheinigte den Deutschen erheblichen Entwicklungsbedarf im Bereich der Krebsvorsorge. Deren Ausbau erscheine aber notwendig in einer alternden Gesellschaft.

Cornelia Ulrich erklärte, die Entstehung der verschiedenen Krebsarten sei besonders deshalb schwierig zu erforschen, weil die Ursachen so vielfältig seien. Während Rauchen das Risiko für Lungen-, Darm- pder Speiseröhren-Krebs erhöhe, habe Brustkrebs eher mit Hormonspiegeln, Gewicht und Bewegung zu tun.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hängen Ernährung und Psyche zusammen?

Meldung vom Montag, 2. August 2010 - Kann ungesunde Ernährung unglücklich machen? Das fragt das Magazin "Zeit Wissen" in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Einen Zusammenhang soll es demnach geben. Der Neurogastroenterologe Emeran Mayer von der University of California wird mit den Worten zitiert, dass künftig psychiatrische Probleme nicht mehr nur im Gehirn, sondern vielleicht auch im Verdauungstrakt behandelt würden. Daneben führt das Blatt mehrere Studien an, die ergaben: Menschen, die frisches Gemüse, Früchte, Fisch und Vollkorn äßen, hätten ein geringeres Risiko an Depressionen zu erkranken. Ein Ursache-Wirkungs-Prinzip, schränken die Autoren ein, lasse sich daraus allerdings nicht ermitteln.

Quelle: DRadio Wissen

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by Dr. Radut