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Afrika

Studie: Einsatz von Düngemittel in Afrika zerstört Böden

Meldung vom Mittwoch, 22. Mai 2013 - Der Hunger der Welt ist groß: Gut sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden.

Damit die Ernte auf Feldern größer wird, raten die großen Agrarkonzerne dazu, synthetische Düngemittel einzusetzen. In Afrika wird ihr Einsatz subventioniert.

Doch eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und der Naturschutz-Organisation WWF kommt zu dem Schluss, dass das fatale Folgen hat. Wie die Forscher erklären, bringt Mineraldünger nur kurzfristig Erfolg. Langfristig zerstört er in vielen Ländern die Böden - vor allem die wichtige Humusschicht. Die Böden übersauern und das ökologische System gerät aus dem Gleichgewicht. Die Folge: Pflanzen wachsen dort weniger oder gar nicht, was zu Hungersnöten führen kann.

WWF und Böll-Stiftung fordern deshalb, den massenhaften Export von Mineraldünger nach Afrika zu stoppen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Namibia: Forscher wollen älteste Tiere der Welt gefunden haben

Meldung vom Montag, 6. Februar 2012 - Sie sollen die ersten überhaupt gewesen sein. Ein internationales Forscherteam ist bei Grabungsarbeiten in Namibia auf schwammartige Fossilien gestoßen, die sie für versteinerten Überreste der ersten Tiere halten. Im Fachmagazin "South African Journal of Science" schreiben sie, die Fossilien seien winzig, ungefähr so groß wie ein Staubkorn. Sie seien in Felsen im Etosha Nationalpark und an anderen Orten in Namibia gefunden worden.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Schwamm-Tiere bis zu 760 Millionen Jahre alt sein könnten. Das würde bedeuten, dass es die ersten Tiere bereits rund 100 Millionen Jahre eher gab, als bisher angenommen. Der schottische Geologe Tony Prave sagte, die schwammartigen Tierchen seien somit unsere ältesten Vorfahren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Mysteriöse Kopfnicker-Krankheit in Uganda

Meldung vom Donnerstag, 5. Januar 2012 - Sie sind keine notorischen Jasager, sondern möglicherweise Opfer des Krieges. Im Norden Ugandas beobachten Ärzte eine seltsame Krankheit. Insgesamt sind nach offiziellen Angaben bislang rund 3.000 Kinder und Jugendliche betroffen. Bei allen treten die gleichen Symptome auf: ständig zitternde Hände, dann beginnt der Kopf zu nicken und anschließend fallen die Betroffenen in Ohnmacht.

Bislang sind an der mysteriösen Krankheit 60 Menschen gestorben. Die ugandische Regierung will die Fälle nun intensiv untersuchen. Sie schließt dabei nicht aus, dass das Leiden auf Gift zurückzuführen ist. In der Region hatte die "Lord's Resistance Army" jahrelang die Regierung bekämpft. Zehntausende Menschen wurden von Mitgliedern der Gruppe getötet, vergewaltigt und gefoltert.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Malaria-Impfstoff in Afrika erfolgreich getestet

Meldung vom Mittwoch, 19. Oktober 2011 - Im Kampf gegen die Malaria könnte es bald einen Impfstoff geben. Ein britischer Pharmakonzern berichtet im "New England Journal of Medicine" von Erfolgen in einer klinischen Studie mit 6000 Kleinkindern. Demnach halbierten die Impfungen die Zahl der Malaria-Infektionen bei den kleinen Probanden. Die Krankheit wird von einem Parasiten ausgelöst, der erst die Leber und dann Blutzellen befällt. Übertragen wird er durch die Anopheles-Mücke.

Der Impfstoff löst die Bildung von Antikörpern gegen die Parasiten aus und regt gleichzeitig Abwehrzellen an, infizierte Leberzellen abzutöten. Er könnte laut dem Konzern in den nächsten Jahren weiträumig angewendet werden, ist aber noch nicht zugelassen. Es wäre der erste Impfstoff überhaupt gegen Malaria.

Rund eine Million Menschen sterben jährlich an der Krankheit, die meisten davon sind Babys und Kleinkinder aus Regionen südlich der Sahara.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Hoffnungsschimmer für eine Impfung gegen Malaria

Meldung vom Freitag, 23. September 2011 - Was bei 45 Kindern funktioniert hat, soll jetzt bei 800 Kindern ausprobiert werden. Es geht um eine Schutzimpfung gegen Malaria. Forscher hatten ihre Entwicklung in Burkina Faso getestet, eigentlich nur, um erst einmal herauszufinden, ob die Nebenwirkungen nicht zu groß sind. Wie gut die Impfung die Kinder dann gegen eine Ansteckung mit Malaria schützte, überraschte sie selbst. Die geimpften bekamen drei bis viermal seltener Malaria. Und für diese Krankheit, deren Biologie ziemlich kompliziert ist, ist das schon ein sehr guter Wert.

Insgesamt wurden bisher an die hundert verschiedene Impfstoffe gegen Malaria entwickelt, doch bisher hatte nur einer für halbwegs guten Schutz gesorgt. Die Forscher räumen ein, dass 45 Kinder natürlich viel zu wenig seien, um eine verlässliche Aussage zu machen. Die Ergebnisse seien aber so gut, dass sie ihre Studie nun ausweiten wollen. 800 Kinder in Mali sollen an einem neuen Versuch teilnehmen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut