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Deutschland

Mathe für Erwachsene: Viele Deutsche können nicht rechnen

Meldung vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - Wie viele Eimer Farbe braucht man zum Streichen des Kellers? Oder wieviel länger brauche ich bis zum Ziel, wenn ich langsamer fahre als geplant?

Solche Berechnungen können im Alltag praktisch sein - vorausgesetzt man weiß, wie man sie aufstellt. Doch nur wenige deutsche Erwachsene erreichen das Niveau der achten Klasse, wenn es um alltagsnahe Mathematikaufgaben geht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Hamburger Stiftung Rechnen.

Vor allem das Umrechnen von Maßeinheiten und das Übersetzen von Alltagsphänomenen in Rechenaufgaben falle den Probanden schwer. Aber auch das Erfassen wichtiger Informationen in Texten und Grafiken sei ein Problem.

Laut der Studie tut sich jeder dritte Deutsche mit den Grundlagen der Prozentrechnung schwer, und die Hälfte kann nicht ausrechnen, wie sich eine veränderte Geschwindigkeit auf die Fahrtzeit auswirkt.

Für die Studie hatten über 1.000 Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren 30 Testfragen beantwortet.

Hier geht´s zur Studie und zu dem Test zum Ausprobieren

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Studie: Neue Zuwanderer besser ausgebildet als Deutsche

Meldung vom Freitag, 24. Mai 2013 - Einwanderer sind besser ausgebildet als Deutsche.

Mit dieser These macht eine Auftragsstudie der Bertelsmann-Stiftung auf sich aufmerksam. So verfügten Migranten inzwischen über ein höheres Bildungs- und Qualifikationsniveau als die hiesige Bevölkerung, heißt es in einem Bericht des Wissenschaftlers Herbert Brücker. Er arbeitet für das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach sollen 2009 43 Prozent der Zuwanderer zwischen 15 und 65 Jahren einen Meister- Hochschul- oder Technikerabschluss mitgebracht haben. Bei Deutschen liege die Quote nur bei 26 Prozent. Die Qualifikation der Einwanderer habe sich in den vergangenen zehn Jahren radikal verändert. Als Konsequenz fordert die Bertelsmann-Stiftung eine strategische Neuausrichtung der Zuwanderungspolitik.

Die komplette Studie zum Nachlesen

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Schüler in Bayern sollen Alltagskompetenz und Lebensökonomie in Unterricht behandeln

Meldung vom Montag, 22. April 2013 - Wie gehe ich mit Geld um? Wie führe ich einen Haushalt und wie ernähre ich mich gesund?

Mit diesen und ähnlichen Fragen müssen sich bald die Schüler in Bayern beschäftigen. Kultusminister Ludwig Spaenle von der CSU sagte, die Bereiche Alltagskompetenz und Lebensökonomie sollten fächerübergreifend im Unterricht behandelt werden. Gerade arme und bedürftige Familien wüssten oft nicht mehr, wie man auf Vorrat kocht, günstig einkauft oder mit Versicherungsverträgen umgeht. Ein neues Schulfach lehnte die Regierungskoalition in München aber ab.

Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband hatten sich für ein eigenes Schulfach ausgesprochen. Unterstützt wurden sie von der Caritas.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Digitalisierungs-Index: Deutschland erreicht 51,2 von 100 Punkten

Meldung vom Montag, 22. April 2013 - Auf einer Skala von 1 bis 100 kommt Deutschland, was die Digitalisierung angeht, nur auf maue 51,2 Punkte.

Zu diesem Ergebnis kommt der Digital-Index, das ist eine Studie der Initiative D21 und des Meinungsforschungsinstituts TNS. Darin werden vier Faktoren erfasst: der technische Zugang zum Netz, die persönliche Offenheit für die Möglichkeiten des Internets, die Fähigkeiten im Umgang mit dem Netz und die tatsächliche Nutzung. Am besten schneidet Deutschland bei den technischen Voraussetzungen ab, am schlechtesten beim Faktor "tatsächliche Nutzung".

Bei der Digitalisierung gibt es dem Index zufolge innerhalb Deutschlands deutliche regionale Unterschiede. Nordrhein-Westfalen liegt mit rund 58 Punkten auf dem ersten Platz, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt mit 40,5 Punkten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Kinderbetreuung spült Staat Geld in die Kassen

Meldung vom Montag, 15. April 2013 - Wenn über den Ausbau der Kinderbetreuung geredet wird, werden häufig auch die damit verbundenen Kosten genannt.

Sie sind meist recht hoch. Dabei finanzieren sich staatlich geförderte Kinderbetreuungen größtenteils selbst. Das geht aus einer Studie des ifo Instituts in München hervor. Demnach haben Frauen, deren Kinder in einer Kita betreut werden, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch ihren Job nimmt der Staat wiederum mehr Geld ein - in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Dieses Geld deckt der Studie zufolge einen beträchtlichen Teil der staatlichen Kinderbetreuungskosten.

Den Wissenschaftlern zufolge liegen die entsprechenden Quoten zwischen 40 und 50 Prozent bei Krippen- und Kindergärten und zwischen 65 und 100 Prozent im Bereich der Betreuung in Ganztagesschulen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut