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Asthma

Staubfreie Kreide sorgt für Asthma-Anfälle

Meldung vom Donnerstag, 2. Mai 2013 - Wenn Kinder mit Milch-Allergie in der Schule an Atemnot und Asthmaanfällen leiden, ist möglicherweise die staubfreie Kreide schuld.

Wie US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Annals of Allergy, Asthma and Immunology" erklären, gibt auch staubfreie Kreide feinste Partikel in die Luft ab. Oft sei in dieser Kreide der Inhaltsstoff Casein zu finden - ein Milch-Eiweiß, das bei Allergikern lebensbedrohliche Asthma-Attacken verursachen könne. Auch andere Schul-Utensilien seien für Milch-Allergiker bedrohlich, denn Casein sei auch in Klebstoff, Papier und Tinte enthalten. Nach Angaben der Forscher leiden rund 300.000 Kinder in den USA unter einer Milchallergie.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Magenkeim schützt vor Asthma

Meldung vom Montag, 4. Juli 2011 - Die Hälfte der Menschheit ist damit infiziert - zum Glück. Denn der Magenkeim Heliobacter pylori schützt vor Asthma. Das konnten Forscher aus Mainz und Zürich jetzt in Experimenten an Mäusen nachweisen. Bei den Versuchen reagierten die Tiere umso weniger auf Asthma-Auslöser, je früher sie mit dem Keim behandelt wurden.

Dieses Ergebnis bestätigt Statistiken, welche dieselbe Schutzwirkung des Keims auch beim Menschen belegen. Allerdings stehen die Bakterien auch unter dem Verdacht, Magengeschwüre auszulösen und werden daher meist vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Dieses gezielte Ausmerzen des Keims könnte den Forschern zufolge aber verantwortlich sein für den Anstieg der Asthmaerkrankungen in den Industrienationen.

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Quelle: DRadio Wissen

 

 

Neuer Angriffspunkt gegen Asthma-Attacken entdeckt

Meldung vom Montag, 30. Mai 2011 - Die Überempfindlichkeit der Atemwege führt bei Asthma-kranken Kindern oft zu Atemnot. Kommt noch eine Grippe hinzu, müssen die Kinder häufig sogar ins Krankenhaus, denn die Infektion löst Asthma-Attacken aus. Den wahrscheinlichen Grund dafür nennen US-Forscher im Fachblatt "Nature Immunology". Eine neu entdeckte Art von Helferzellen werde durch die Grippe aktiviert, und das führe zu den Asthma-Anfällen.

Den Wissenschaftlern zufolge ist das ein möglicher Angriffspunkt für neue Medikamente. Wenn sich die Aktivierung der Zellen unterbinden ließe, könnten Asthma-kranke Kinder besser geschützt werden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Asthma und Allergien: Krankheit der Reichen?

Meldung vom Montag, 11. April 2011 - Je reicher ein Land wird, desto größer ist dort das Asthma-Problem. Das hat eine internationale Langzeitstudie ergeben, die unter anderem von der Universität Münster durchgeführt wurde. Demnach sind in Albanien weniger als drei Prozent der Befragten erkrankt, während in den USA oder Australien der Anteil teilweise zehnmal so hoch war. Laut Studie liegt das vor allem an der Ernährung. Während frittierte Gerichte und Backwaren Asthma fördern, schützt mediterrane Kost mit Meeresfrüchten und Gemüse vor Erkrankungen. Innerhalb eines Zeitraums von 20 Jahren untersuchten Forscher in 106 Ländern die Entwicklung von Asthma und Allergien wie Heuschnupfen. Dazu wurden zwei Millionen Kinder und Jugendliche befragt und ihre Daten verglichen. Deutschland liegt bei allen Untersuchungen im Mittelfeld.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Sensor warnt Patienten vor Asthmaanfall

Meldung vom Mittwoch, 19. Januar 2011 - Er könnte Asthmapatienten viele Sorgen ersparen: Ein neuer Sensor soll nach Informationen von Siemens einen kommenden Asthmaanfall bereits Stunden vorher vorhersagen. Der Gas-Sensor registriere, ob sich eine Entzündung der Atemwege anbahne. So könne der Patient rechtzeitig entzündungshemmende Medikamente einnehmen und einen Anfall abwenden. Bei Menschen, die an Asthma bronchiale leiden, breitet sich üblicherweise eine latente Entzündung der Bronchien aus - schon lange bevor der Patient etwas davon merkt. Wenn die Entzündung stark ist, verengen sich die Atemwege und Asthmaanfälle treten auf. Viele Patienten nehmen deshalb dauerhaft entzündungshemmende Medikamente ein. Das neue Gerät funktioniert laut Siemens wie der Test beim Lungenarzt - es misst den Spiegel des Signalstoffs Stickstoffmonoxid. Anders als die Profi-Geräte sei es aber nicht so teuer und könne transportiert werden - sei also vor allem für den Hausgebrauch gedacht.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut