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Aids

Warum manche HIV-Infizierte nicht an Aids erkranken

Meldung vom Dienstag, 23. April 2013 - HIV ist nicht gleich Aids.

Denn nur, weil jemand mit dem HI-Virus infiziert ist, bricht die Krankheit noch lange nicht aus. Oft dauert das einige Zeit. Bei einigen wenigen Menschen bricht die Krankheit auch gar nicht aus. Forscher rätseln seit Jahren, warum das so ist.

Für die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" fasst der Harvard-Mediziner Bruce D. Walker den aktuellen Forschungsstand zusammen. Er untersuchte die DNA von den Menschen genauer, trotz HIV-Infektion kein Aids bekommen. Hinweise fand er auf Chromosom 6. Das ist für Immunfunktionen zuständig. Die veränderte Struktur bewirkt offenbar, dass die Erkrankten sehr starke Helfer-Zeller haben, die sofort zurückschlagen, wenn das HI-Virus angreift.

Mediziner hoffen, dass sie mithilfe dieser Erkenntnis vielleicht Medikamente entwickeln, die den Ausbruch von Aids verhindern.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

HIV: Mehr Erkrankte resistent gegen Medikamente als WHO bisher vermutet?

Meldung vom Donnerstag, 15. Dezember 2011 - Bei etwa fünf Prozent der Aidskranken in Afrika sprechen Medikamente gegen die Krankheit nicht mehr an. Das hat die Weltgesundheitsorganisation bislang geschätzt. Wissenschaftlern aus Deutschland, Tansania und Südafrika zufolge könnte diese Zahl aber zu niedrig sein. Wie die Universität Würzburg mitteilte, wurde bei einer Untersuchung am Viktoriasee in Tansania festgestellt, dass rund 15 Prozent der HIV-Erkrankten gegen die Medikamente resistent sind. Vor allem bei den über 25-Jährigen sei dabei ein gravierender Anteil mit resistenten Viren infiziert gewesen.

Die Forscher hatten für die Analyse 88 bisher unbehandelte Patienten einbezogen. Ob die Zahlen auf ganz Afrika übertragen werden können, sollen Untersuchungen in weiteren Regionen zeigen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Zahl der HIV-Infizierten in Russland um zehn Prozent gestiegen

Meldung vom Mittwoch, 30. November 2011 - Das HI-Virus, das Aids auslöst, verbreitet sich in Russland besonders schnell. Das Land hat weltweit eine der höchsten Ansteckungsraten. Laut dem Föderalen Anti-Aids-Zentrum ist die Zahl der HIV-Infizierten im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gestiegen. Bis Ende Oktober habe es mehr als 48.000 Neuinfektionen gegeben. Schätzungen zufolge leben in Russland mehr als eine Million Menschen mit HIV. Offiziell ist die Rede von weniger als 640.000 Infizierten.

Der Leiter des Anti-Aids-Zentrums, Wadim Pokrowski, sagte der Nachrichtenagentur Interfax, er rechne damit, dass sich die Zahl der Infizierten in den kommenden fünf Jahren auf zwei bis drei Millionen erhöhe. Pokrowski bezeichnete die bestehenden Programme gegen die Krankheit als ineffektiv. Außerdem gebe es für die Prävention zu wenig Geld. In diesem Jahr sei nur ein Sechstel der versprochenen Mittel ausgegeben worden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Rückschlag bei Forschung an Vaginalgel gegen HIV

Meldung vom Dienstag, 29. November 2011 - Es galt als Hoffnungsschimmer im Kampf gegen AIDS. Doch die Forschung an einem Vaginalgel zum Schutz vor HIV-Infektionen hat nun einen Rückschlag erlitten.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wurde eine Studie mit 2000 Frauen in Afrika abgebrochen, weil das Gel mit dem Wirkstoff Tenofovir keine Wirkung gezeigt habe. Von den Probandinnen, die das Gel benutzen, hätten sich innerhalb eines Jahres genauso viele mit HIV angesteckt wie in einer gleichgroßen Gruppe, die es nicht benutzte.

Noch im vergangenen Jahr hatte eine andere Studie Schlagzeilen gemacht, die von Erfolgen des Vaginalgels berichtete. Es bestand die Hoffnung, dass sich damit auch Frauen schützen könnten, deren Männer keine Kondome benutzen wollten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

UNAIDS-Bericht: Weniger HIV-Infektionen, mehr Infizierte und Erkrankte

Meldung vom Montag, 21. November 2011 - Zwischen 1997 und 2010 ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem HI-Virus weltweit um gut ein Fünftel gefallen. Das geht aus dem aktuellen Bericht des HIV/AIDS-Programms der Vereinten Nationen UNAIDS hervor. Knapp die Hälfte der infizierten Schwangeren habe Medikamente bekommen, die eine Übertragung des Virus auf das Kind verhindern sollen. Bei den Kindern sei die Zahl der Neuinfektionen auf 390.000 gesunken - vor zehn Jahren lag sie noch bei 550.000.

Nach Schätzungen von UNAIDS liegt die Zahl der weltweit Infizierten und Erkrankten bei 34 Millionen Menschen. Davon leben fast 70 Prozent in Afrika. Diese Zahl liegt höher als noch vor zehn Jahren: Damals lag die Schätzung bei 28,6 Millionen Menschen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut