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Vogel

Vögel: Wer tauchen kann, hat es mit dem Fliegen schwer

Meldung vom Dienstag, 21. Mai 2013 - Viele Menschen finden ja Joggen sehr anstrengend - und zwar so, dass sie es lieber ganz bleiben lassen.

Dieses Phänomen gibt es auch bei Vögeln. Forscher aus Kanada haben herausgefunden, dass Pinguine das Fliegen nicht nur aufgegeben haben, weil sie sich an den neuen Lebensraum angepasst haben, sondern auch weil ihnen das Fliegen zu anstrengend war.

Darauf gekommen sind die Wissenschaftler, nachdem sie zwei Seevogelarten untersucht haben, die gute Taucher sind. Messungen zeigten, dass deren Energiebelastung beim Fliegen außergewöhnlich hoch ist. Das liegt den Forschern zufolge an der Form der Flügel, die für die Fortbewegung unter Wasser optimiert sind. Bei den Vögeln gelte deshalb: Gute Taucher sind zwangsläufig schlechte Flieger.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Stress von Vögeln kann in Flügeln gemessen werden

Meldung vom Dienstag, 16. August 2011 - Ölverschmutzungen, verbaute Natur - Vögel sind durch den Einfluss des Menschen auf die Natur Stress ausgesetzt. Forscher der Tufts Universität im US-Bundesstaat Massachusetts haben herausgefunden, dass sich dieser Stress nicht nur im Blut, sondern auch in den Federn messen lässt. Konkret geht es um das Hormon Corticosteron, das Vögel bei Gefahr ausschütten und das bisher nur in Blutproben festgestellt werden konnte.

Die Forscher untersuchten jetzt die Flügel von Staren und verglichen die Ergebnisse mit den Blutwerten. Dabei stellten sie fest: Durch die Flügelanalyse lässt sich nicht nur der aktuelle Stresswert feststellen, sondern auch der Langzeitstress.

Und die Forscher stellen einen weiteren Vorteil heraus: Durch die neue Methode könnten auch Flügel von längst verstorbenen Vögeln auf Stress getestet werden. So könne man die Auswirkungen der Umwelt auch über längere Zeiträume messen.

Der Link zum Abstract.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Malaria bei Vögeln breitet sich aus

Meldung vom Montag, 15. August 2011 - Dass sich Malaria aufgrund der Welterwärmung ausbreitet, bekommen nicht nur Menschen zu spüren, sondern auch Vögel.

In Großbritannien zum Beispiel zeigen rund 30 verschiedene Vogelarten schon Anzeichen der Tropenkrankheit. Das geht aus einer Studie hervor, die Forscher in der Zeitschrift "Global Change Biology" veröffentlicht haben. Demnach seien weder die britische Nachtigall noch der Spatz vor Malaria-Erregern sicher.

Für die Studie wurden weltweit über 3.000 Vogelarten untersucht. Wie die Forscher berichten, fangen sich die Vögel die Krankheit ein, weil sich die Mücken rapide ausbreiten und Malaria weiter verbreiten. Die Vogel-Malaria ist allerdings nicht auf den Menschen übertragbar.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Frühe Vögel waren größer als gedacht

Meldung vom Mittwoch, 10. August 2011 - Versteinerte Überreste eines riesigen Vogels stellen die bislang angenommene Entwicklungsgeschichte der Vögel in Frage.

Forscher fanden im südlichen Kasachstan Teile eines Kieferknochens, die auf einen etwa dreißig Zentimeter langen Schädel schließen lassen. Der Vogel habe vor mehr als 65 Millionen Jahren gelebt und könnte größer als ein Strauß gewesen sein. In der Wissenschaft war man bisher davon ausgegangen, dass sich Vögel vor 150 Millionen Jahren aus zweibeinigen Dinosauriern entwickelten. Sie sollen aber lange Zeit klein geblieben sein, etwa wie eine Krähe. Anhand der Knochen schätzen die Forscher, dass ihr Fundstück zu Lebzeiten deutlich größer war: Circa 50 Kilo soll der Vogel gewogen haben, bei einer Größe von drei Metern. Fliegen konnte er höchstwahrscheinlich aber nicht. Der Fund sei ein Beleg dafür, dass auch während der Ära der Dinosaurier noch eine Nische für andere große Tiere existierte.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Gefiedermusterungen Millionen Jahre alter Vögeln enthüllt

Meldung vom Freitag, 1. Juli 2011 - Mit Röntgentechniken kann man nicht nur sehen, ob etwas gebrochen ist. Sondern offenbar auch, wie das Gefieder von Millionen Jahre alter Vögel ausgesehen haben muss.

Ein internationales Forscherteam konnte mit Hilfe der Röntgentechnik dunkle Musterungen an mehr als 100 Millionen Jahre alten Fossilien rekonstruieren. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Science" schreiben, geht das anhand von Metallablagerungen. So hätten sich zum Beispiel Spuren von Kupfer an braun-schwarze Farbpigmente angeheftet und Jahrmillionen überdauert - obwohl die eigentlichen farbgegebenden Strukturen längst zerstört gewesen seien.

Allerdings lasse sich noch nicht die Farbgebung des kompletten Gefieders nachvollziehen, sondern nur die dunklen Musterungen. Das liege unter anderen an dem Pigment Eumelanin. Denn das sei für die braunen und schwarzen Farbtöne verantwortlich und die von den Wissenschaftlern entdeckte Methode eigne sich nur für dieses Pigment, nicht für andere.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut