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Diabetes

Diabetesrisiko könnte durch fehlendes Protein steigen

Meldung vom Montag, 27. Mai 2013 - Eigentlich ist Diabetes schon ganz gut erforscht. Trotzdem gibt es noch viele offene Fragen.

Eine davon könnten nun Forscher aus Bern beantwortet haben. Es geht um die Aufgabe eines Proteins in der Bauchspeicheldrüse, das vor Kurzem entdeckt wurde. Nach Ansicht der Forscher hilft es dabei, die Oberfläche der Zelle zu schließen, nachdem Insulin ausgeschüttet wurde. Wenn das Protein fehlt oder nicht richtig funktioniert, ist nach Angaben der Forscher auch die Insulinausschüttung gestört.

Die Forscher gehen deswegen davon aus, dass ein genetischer Defekt des Transportproteins das Risiko erhöht, Diabetes zu entwickeln.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Kaffee muss nicht ungesund sein

Meldung vom Freitag, 24. Februar 2012 - Ein beliebtes Thema in der Wissenschaft: Studien über Kaffee. Da gibt es jetzt gute Nachrichten für Liebhaber. Das Getränk erhöht nach neuesten Erkenntnissen nicht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Ein Forscherteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung fand sogar heraus, dass Kaffee das Risiko senken kann, an Diabetes-Typ-2 zu erkranken. Das gilt besonders für Vieltrinker, die mehr als vier Tassen am Tag zu sich nehmen. Und es sei egal, ob es sich um Kaffee mit oder ohne Koffein handelt. Die Wissenschaftler werteten für die Untersuchung die Daten von mehr als 42.000 Erwachsenen aus, die an einer Langzeitstudie teilnehmen. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug neun Jahre.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Forscher sehen Zusammenhang zwischen früher erster Periode und Diabetes

Meldung vom Freitag, 23. Dezember 2011 - Manche Mädchen bekommen sie erst mit 16, andere schon mit zehn Jahren: die erste Periode. Haben die früh entwickelten Mädchen nun ein höheres Risiko, zuckerkrank zu werden? Ein internationales Forscherteam sieht zumindest ein erstes Indiz dafür.

Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "Diabetologia" schreiben, untersuchten sie für ihre Studie rund 1.500 Frauen im Alter zwischen 32 und 81 Jahren, von denen einige an Diabetes oder einer Vorstufe der Stoffwechselkrankheit litten. Im Laufe der Untersuchungen stießen die Forscher auf einen herausstechenden Faktor: Die erkrankten Frauen hatten häufiger als die gesunden besonders früh ihre erste Periode bekommen. Dieser Zusammenhang blieb auch dann erhalten, wenn andere Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht berücksichtigt wurden.

Welche Mechanismen diesem Phänomen zugrunde liegen, wissen die Forscher noch nicht. Ob zum Beispiel Diabetesrisiko und Periode von denselben genetischen Faktoren bestimmt oder vom sozialen und wirtschaftlichen Umfeld beeinflusst werden. In jedem Fall hoffen die Forscher aber, dass Frauen mit hohem Diabetes-Risiko künftig früher identifiziert werden können.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Diabetes: Antikörper bei Mäusen erfolgreich getestet

Meldung vom Donnerstag, 15. Dezember 2011 - Forscher haben offenbar erstmals Antikörper entwickelt, die gegen Diabetes wirken. Wie sie im Fachmagazin "Science Translational Medicine" berichten, haben die Eiweißstoffe in Versuchen mit zuckerkranken Mäusen deren Blutzuckerspiegel und auch das Körpergewicht gesenkt. Eine einzige Injektion habe ausgereicht, um die Zuckerwerte der Mäuse für fast einen Monat auf annähernd normales Niveau zu bringen. Den Forschern zufolge entfalten die Antikörper ihre Wirkung, indem sie sich an speziellen Bindungsstellen in der Bauchspeicheldrüse und im Fettgewebe anlagern. Dadurch aktivierten sie ein spezielles Protein. Es war bereits bekannt, dass dieser Botenstoff den Fettstoffwechsel und die Verarbeitung von Kohlenhydraten - und damit auch von Zucker - anregt. Bisherige Versuche, so die Forscher, aus diesem Botenstoff ein beim Menschen wirksames Anti-Diabetesmittel zu erzeugen, seien jedoch fehlgeschlagen. Nun sei die Wirkung der Antikörper an Mäusen und in Zellkulturen erfolgreich getestet worden.

Auch die Forscher der Harvard Medical School in Boston schätzen die Ergebnisse ihrer Kollegen als vielversprechend ein. In einem Kommentar schreiben sie, es würden schon heute mehr als 30 verschiedene monoklonale Antikörper gegen Krebs, Autoimmunerkrankungen und Infektionen eingesetzt. Sie seien daher auch gegen Diabetes Typ 2 sehr attraktive Kandidaten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Erhöhtes Diabetesrisiko bei Schichtarbeit

Meldung vom Mittwoch, 7. Dezember 2011 - Alle, die jetzt schon seit Stunden bei der Arbeit sitzen oder gerade damit fertig sind, haben es vielleicht schon geahnt: Wer in Schichten arbeitet und damit seinen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander bringt, muss nicht nur sein soziales Leben umstrukturieren; auch die Gesundheit leidet. Wissenschaftler der Harvard School of Public Health in Boston haben jetzt konkrete Zahlen über ein erhöhtes Diabetesrisiko der Betroffenen vorgelegt. Sie hatten für ihre Studie zwei Langzeitstudien ausgewertet, für die rund 180.000 Krankenschwestern über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren in regelmäßigen Abständen untersucht worden waren. Sie fanden: Bei Schichtarbeiterinnen erhöhte sich das Diabetesrisiko alle fünf Jahre um je fünf Prozent. Und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Übergewicht.

Als Ursache können sich die Forscher mehrere Mechanismen vorstellen, deren Hintergrund in der dauerhaften Abweichung der Schlaf-Wach-Rhythmen liegen. Denn die "innere Uhr" steuert viele Abläufe im Körper: vom Energiehaushalt bis zur Hormonproduktion.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut