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Lebenserwartung

Schauspieler und Sportler sterben offenbar früher als andere Stars

Meldung vom Donnerstag, 18. April 2013 - Eine Karriere im Spitzensport oder im Showgeschäft ist vielleicht gar nicht so erstrebenswert.

Denn berühmte Schauspieler, Musiker und Sportler sterben früher als prominente Schriftsteller, Künstler oder Wissenschaftler. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher in einer Studie. Sie haben 1.000 Nachrufe der "New York Times" analysiert und herausgefunden, dass Schauspieler, Sänger und Sportler durchschnittlich im Alter von 77 Jahren starben. Autoren und Künstler lebten im Schnitt zwei Jahre länger, Wissenschaftler sogar fünf Jahre länger.

Der Krebsforscher Richard Epstein sagte, dass die Ergebnisse zwar noch nichts bewiesen. Sie würfen aber interessante Fragen auf. Seiner Ansicht nach sollte man jetzt untersuchen, ob Erfolg in jungen Jahren zu einer ungesunden Lebensweise im Alter führt - wenn der Ruhm verblasst.

Hier geht es zu der Studie.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Lebenserwartung steigt - aber Fitness im Alter stagniert

Meldung vom Mittwoch, 17. April 2013 - Wer 65 und Europäer ist, der lebt danach - statistisch gesehen - noch acht Jahre und ein paar Monate ohne gesundheitliche Probleme weiter.

So steht es in einer Studie des französischen Forschungsinstituts Inserm. Männer kommen nach dem 65. Lebensjahr im Schnitt noch auf 8,8 gesunde Jahre, Frauen auf 8,6. Die Zahlen stagnieren seit einigen Jahren mehr oder weniger - obwohl die Lebenserwartung der Europäer zwischen 2005 und 2011 noch ein bisschen angestiegen ist. Das heißt für das Forschungsinstitut: In ihren letzten Jahre sind viele in ihrer Aktivität eingeschränkt.

Die Deutschen schneiden übrigens ziemlich schlecht ab: Sie sind nach dem 65. Lebensjahr im Schnitt nur noch sieben Jahre fit.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Studie: Lebenserwartung hängt von Genen ab

Meldung vom Donnerstag, 19. Januar 2012 - Wer 100 Jahre oder älter werden will, braucht gute Gene. Diesen Schluss legt eine repräsentative Studie von Forschern der Universität Boston nahe. Dafür untersuchten sie die DNA von Über-Hundertjährigen und zur Kontrolle einer Gruppe jüngerer Probanden über einen Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren - mit dem Ziel, den Zusammenhang von Lebensalter, Sterblichkeit und körperlichen Einschränkungen erforschen.

Wie der britische "Telegraph" berichtet, fanden die Forscher in der DNA der Über-Hundertjährigen gemeinsame genetische Abweichungen. Das könnte bedeuten, dass eine hohe Lebenserwartung genetisch programmiert ist und würde erklären, warum sie oft Familiensache ist - und zwar unabhängig von einem gesunden oder ungesunden Lebensstil.

Die Forscher hoffen, mit den Erkenntnissen ihrer Studie die Anti-Ageing-Forschung weiterzubringen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Zeitung: Genveränderungen sorgen für langes Leben

Meldung vom Donnerstag, 5. Januar 2012 - Nicht nur ein gesunder Lebensstil kann ein langes Leben bescheren, auch die Gene spielen eine Rolle. Das schreibt die "Frankfurter Rundschau" und beruft sich unter anderem auf ein Forscherteam der Boston University. Sie hatten das Erbgut von zwei Menschen untersucht, die weit älter als 100 Jahre geworden waren. Beide hatten laut den Forschern in mehr als 50 Genen veränderte Abschnitte, die vor altersbedingten Krankheiten schützten. Bis zu einem Alter von 90 spiele der genetische Einfluss noch keine so große Rolle. Danach sei er aber hauptverantwortlich für ein hohes Alter.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Kieler Forscher laut der "Frankfurter Rundschau" auf Langlebigkeitsgene aufmerksam gemacht: Eines sorge dafür, dass die DNA schneller repariert werde. Ein anderes helfe, den Energiehaushalt der Zellen besser zu steuern.

Älter als 110 wird nach Angaben der Zeitung nur einer von fünf Millionen Menschen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Afghanen leben länger als vor zehn Jahren

Meldung vom Mittwoch, 30. November 2011 - Afghanen leben heute länger als früher.

Nach einer Untersuchung des afghanischen Gesundheitsministeriums ist die Lebenserwartung seit dem Einmarsch der internationalen Truppen vor zehn Jahren stark gestiegen. Die Studie wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO, dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF sowie den USA und Großbritannien unterstützt.

Die Menschen in Afghanistan leben demnach inzwischen im Schnitt 64 statt 62 Jahre. Von den Kindern stirbt der Studie zufolge nur noch jedes zehnte vor seinem zehnten Geburtstag - und nicht mehr jedes fünfte. Außerdem überlebten Frauen Schwangerschaften häufiger als früher. Als Gründe dafür nannte das Ministerium vor allem die gestiegene Zahl von Krankenhäusern und Ärzten. Der Bericht hält aber auch fest, dass die Gesundheitsversorgung in dem Land im internationalen Vergleich trotzdem weiter schlecht ist.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut