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Australien

Australien: Gen soll zeigen, warum Koalas krank werden

Meldung vom Freitag, 12. April 2013 - Der Traum der Forscher ist es, Koalas zu impfen.

Und zwar gegen eine Infektion mit Chlamydien, das sind Bakterien, die die Koalas in Australien bedrohen. Sie machen unfruchtbar und blind. Rätselhaft ist vor allem, warum die Bakterien die Tiere in einigen Teilen Australiens schwer krank machen, und in anderen nicht so sehr.

Ihrem Ziel, einen Impfstoff zu entwickeln, sind die Wissenschaftler jetzt ein Stück näher gekommen. Sie haben sich das Erbgut der Koalas angeschaut und dabei ein Gen gefunden, das offenbar eine besondere Rolle spielt. Die Wissenschaftler aus Queensland nennen das Gen schon den "heiligen Gral", weil sie hoffen, dass es ihnen viel über die Verbreitung von Koala-Krankheiten verrät.

Mehr Infos über die Koala-Forschung gibt's hier.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Australien: Haie kreuzen sich in freier Wildbahn

Meldung vom Dienstag, 3. Januar 2012 - Vielleicht passiert vor der australischen Ostküste gerade so etwas wie "Evolution zum Zugucken". Wissenschaftler haben zwischen New South Wales und Queensland Haie entdeckt, die eine Kreuzung aus zwei bestehenden Arten sein müssen: nämlich des Gemeinen und des Australischen Schwarzspitzenhais. Das gehe aus der Analyse ihres Erbguts und ihren Körpermerkmalen hervor.

Das Besondere: Normalerweise seien solche Mischlinge steril; das gelte aber nicht für die jetzt entdeckten Tiere. Sie pflanzten sich nicht nur untereinander fort, sondern auch mit Exemplaren der jeweils beteiligten Arten.

Dass die Tiere sich überhaupt begegnet sind, interpretieren die Forscher als Anpassung der Tiere an den Klimawandel: So sei der Australische Schwarzspitzenhai normalerweise in den tropischen Gewässern nördlich des Kontinents zu Hause, der Gemeine Schwarzspitzenhai in den subtropischen Gewässern weiter südöstlich.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Australien kündigt größtes Meeresschutzgebiet der Welt an

Meldung vom Donnerstag, 24. November 2011 - Es soll das größte Meeresschutzgebiet der Welt werden. Die australische Regierung hat die Einrichtung eines sogenannten "Marine Parks" angekündigt, der mit einer Million Quadratkilometer so groß werden soll wie Deutschland und Frankreich zusammen.

Umweltminister Tony Burke sagte in Canberra, das Gebiet werde nicht nur die Korallenriffe vor der australischen Ostküste umfassen, sondern auch mehrere Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg. Ziel sei vor allem, die Tier- und Korallenarten Ozeaniens zu schützen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Mutation erhöht Hautkrebs-Risiko

Meldung vom Montag, 14. November 2011 - Schwarzer Hautkrebs gehört in Australien zu den häufigsten Krebsarten, an denen junge Menschen erkranken.

Forscher aus dem Land haben nun herausgefunden, warum der Krebs bei manchen Menschen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit entsteht: Träger einer bestimmten Variante eines Gens haben ein mehrfach erhöhtes Risiko. Bei ihnen erhöhe sich das Risiko etwa auf das Maß von Menschen mit roten Haaren. Die Variante trete bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auf. Häufig komme sie bei Personen vor, deren Angehörige schon zuvor an dem Krebs erkrankt waren. Auch bei Menschen mit vielen Leberflecken sei sie häufiger anzutreffen.

Ein Test auf die Genvariante liegt den Forschern zufolge noch mehrere Jahre in der Zukunft. Der sicherste Schutz vor Hautkrebs seien nach wie vor Sonnenschutzcreme, ein Hut und lange Kleidung.

Die Studie ist im Fachjournal "Nature" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Studie: Seegras vor australischer Küste wandert in kühlere Gegenden

Meldung vom Samstag, 29. Oktober 2011 - Das Seegras vor der australischen Küste bewegt sich Richtung Süden, um in Regionen mit kühlerem Wasser zu kommen.

Das schreiben Forscher im Fachmagazin "Current Biology". Sie verglichen dafür die Wanderungen mehrerer Arten der Pflanzen vor der Ost- und Westküste Australiens zu verschiedenen Zeiten. Das Ergebnis: Je stärker sich das Wasser aufwärmte, desto weiter wanderten die Seegras-Arten.

Die Wissenschaftler betonten, der Einfluss des Klimawandels auf Korallen sei schon viel untersucht worden. Der Einfluss auf Seegras werde bisher jedoch vernachlässigt, obwohl die Pflanzen sehr wichtig für das Ökosystem der Meere seien. Nach Schätzungen der Forscher könnten bis ins Jahr 2070 etwa 25 Prozent der Seegras-Arten aus gemäßigten Zonen in Australien ausgestorben sein.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut