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Maya

Maya: Rückgang des Regens führte zum Untergang

Meldung vom Freitag, 24. Februar 2012 - So richtig schlimm waren sie eigentlich gar nicht, die Dürren, die das Ende der Maya-Hochkultur besiegelt haben. Das meinen zumindest britische Forscher, die sich mit dem Klimawandel zwischen 800 und 1.000 nach Christus beschäftigt haben. Im Magazin "Science" schreiben sie, dass die jährlichen Niederschläge auf der Yucatan-Halbinsel in dieser Zeit nur um 25 bis 40 Prozent zurückgegangen sind. Dadurch sei aber schon mehr Wasser verdunstet, als durch Regen nachgeliefert wurde.

Nach Ansicht der Forscher hat das zu wiederholten Trockenperioden geführt, die dann zu Wasserknappheit und sozialen Umstürzen im Mayareich führten. Die Wissenschaftler glauben, dass das der Halbinsel Yucatan jetzt bald wieder droht. Bisher sehe es so aus, als sei einfach nur weniger Wasser verfügbar. Doch die Situation könne zu schweren, langanhaltenden Problemen führen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Maya nutzten Tabak

Meldung vom Donnerstag, 12. Januar 2012 - Anscheinend schätzten bereits die Maya seine berauschende Wirkung. Archäologen haben in Mexiko Rückstände von Tabak in Gefäßen des mittelamerikanischen Volkes gefunden. Der Leiter der Studie aus den USA geht davon aus, dass der Behälter um das Jahr 700 unserer Zeitrechnung in der Region Campeche angefertigt wurde.

Die Forscher entdeckten außerdem Hieroglyphen auf der Flasche. Im Fachmagazin "Rapid Communications in Mass Spectrometry" schreiben sie, übersetzt bedeuteten die Schriftzeichen "das Zuhause des Tabaks". Es sei erst das zweite Mal, dass Wissenschaftler ein Behältnis gefunden hätten, bei dem Inhalt und die Aufschrift übereinstimmten.

Die Hochkultur der Maya hatte ihre Blütezeit von 700 bis 900 unserer Zeitrechnung. Das Volk lebte im heutigen Gebiet von Süd-Mexiko und in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize und hatte bereits genaue Kenntnisse über die Erdachse und zukünftige Mond- und Sonnenfinsternisse.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Weitere Maya-Prophezeiung zum Weltuntergang entdeckt

Meldung vom Donnerstag, 24. November 2011 - Ist das nächste Jahr auch das letzte? Schon länger ist eine Inschrift der Maya bekannt, die angeblich für Ende 2012 den Weltuntergang vorhersagt. Jetzt hat das archäologische Institut Mexikos bestätigt, dass es in einer benachbarten Ruine noch eine ähnliche Steintafel gibt. Allerdings betonen die Forscher, dass die Gerüchte über das Ende der Welt auf einer westlichen Fehlinterpretation des Maya-Kalenders beruhten.

Die Hochkultur der Maya hatte ihre Blütezeit von 700 bis 900 unserer Zeitrechnung. Das Volk lebte im heutigen Gebiet von Süd-Mexiko und in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize und hatte bereits genaue Kenntnisse über die Erdachse und zukünftige Mond- und Sonnenfinsternisse. Deswegen glauben manche, dass im Maya-Kalender nicht zufällig zur Wintersonnenwende 2012 eine neue Zeit beginnt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Großküche der Mayas auf Yucatán entdeckt

Meldung vom Donnerstag, 17. November 2011 - Auch die Maya kochten schon im großen Stil: Forscher haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine mehr als 1.000 Jahre alte Küche des mittelamerikanischen Volkes entdeckt. Dabei handelt es sich nach Angaben des Nationalinstituts für Anthropologie und Geschichte um die Großküche eines Königspalastes in der archäologischen Zone von Kabah.

Dort habe man zwischen den Mauerresten auch Überbleibsel von Keramikgegenständen, bearbeiteten Steinen, Tierknochen und Spuren von Feuerstellen gefunden. Die Großküche war demnach 40 Meter lang und 14 Meter breit und wurde in der Zeit zwischen 750 und 950 nach Christus betrieben. Es gibt aber auch Hinweise, dass der Ort unweit der Maya-Stadt Uxmal im Norden der Halbinsel schon seit 300 vor Christus besiedelt war.

Nachdem die Forscher die großen Gerätschaften der Küche untersucht haben, versuchen sie nun herauszufinden, welche Lebensmittel damals verzehrt wurden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

2.000 Jahre alter Maya-Palast in Süd-Mexiko entdeckt

Meldung vom Donnerstag, 1. September 2011 - Rund 2.000 Jahre alt sind die Ruinen des Maya-Palastes, den Forscher bei Ausgrabungen in Süd-Mexiko entdeckt haben. Wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte mitteilt, stammen die Überreste aus den Jahren zwischen 50 vor und 50 nach Christus. Ausgegraben wurden zwei Zimmer und zwei Grabstätten. Der Palast liegt im südöstlichen Bundesstaat Chiapas am Fluss Usumacinta. Nach Darstellung des Instituts ist der Fund der erste architektonische Beweis einer so frühen Besiedlung unter den Maya-Städten am Ufer des Flusses.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

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by Dr. Radut