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Dinosaurier

Madagaskar: Neue Dinosaurier-Spezies entdeckt

Meldung vom Freitag, 19. April 2013 - Dahalokely tokana - so heißt eine neue Dinosaurier-Art, die Forscher auf der Insel Madagaskar entdeckt haben.

Wie Forscher im Fachmagazin Plos One schreiben, lebte der etwa drei bis vier Meter lange Fleischfresser vor rund 90 Millionen Jahren auf der Insel. Damals lag Madagaskar noch nicht vor der Ostküste Afrikas, sondern war verbunden mit Indien. Beide lagen damals gemeinsam isoliert im Indischen Ozean. Vor 88 Millionen Jahren drifteten sich Madagaskar und Indien auseinander. Nachkommen von Dahalokely könnten daher auf beiden Landmassen gelebt haben.

Der wissenschaftliche Name des Tiers stammt aus der madagassischen Sprache und bedeutet "einsamer kleiner Bandit". "Bandit", weil er ein räuberisch lebender Fleischfresser war, und "einsam", weil die Landmassen von Indien und Madagaskar zu seinen Lebzeiten vom Rest der Welt isoliert waren.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Dino-Babys trainierten Muskeln schon im Ei

Meldung vom Donnerstag, 11. April 2013 - Früh übt sich, wer ein Dinosaurier werden will.

Nach diesem Motto haben offenbar die Embryos des Lufengosaurus schon im Ei angefangen, ihre Muskeln zu trainieren. Das lässt sich an Knochen- und Muskelresten von Fossilien ungeschlüpfter Dinosaurier ablesen, die jetzt in China aufgetaucht sind. Wie ein internationales Forscherteam im Magazin "Nature" berichtet, hatten sie dort 200 Knochen von Lufengosauriern gefunden. Sie zählten zu den größten an Land lebenden Tieren und waren in ausgewachsenem Zustand bis zu acht Meter groß.

Die jetzt gefundenen Fossilien gehörten zu 20 verschiedenen Embryos des Pflanzenfressers, die vor etwa 190 Millionen Jahren heranwuchsen. Den Forschern zufolge bieten sie erstmals die Möglichkeit, die Entwicklung von Dino-Embryos nachzuvollziehen. Demnach haben die Exemplare ein rasantes Wachstum hingelegt. Dadurch könnte erklärt werden, warum einzelne Tiere besonders groß wurden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Studie: Dinosaurier hielten wahrscheinlich keinen Winterschlaf

Meldung vom Freitag, 5. August 2011 - Winterschlaf war nichts für Dinosaurier. Das legt eine Studie nahe, die im Fachmagazin "PLoS ONE" nachzulesen ist.

Die Wissenschaftler hatten dazu die Knochenstruktur von Dinosauriern untersucht und festgestellt: Sie weist im Querschnitt Jahresringe auf, ähnlich wie bei Bäumen. Daraus hatte eine frühere Studie den Schluss gezogen, dass die Urzeit-Tiere Winterschlaf hielten und sich deshalb während dieser Zyklen die Ringe formten. Die neue Untersuchung stellt aber fest, dass das wahrscheinlich nicht so war: Denn alle untersuchten Saurierknochen weisen diese Ringe auf - egal, ob sie von Tieren stammen, die unter extremen Bedingungen lebten oder von solchen, die in gemäßigten Breiten zu Hause waren.

Deshalb glauben die Forscher, dass Dinosaurier seit ihrer Entstehung die Fähigkeit besaßen, sich an die unterschiedlichsten Lebensräume anzupassen. Und vielleicht schafften sie es so auch, über 160 Millionen Jahre lang auf der Erde zu leben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Dinos: Bisher größte Bissspuren entdeckt

Meldung vom Dienstag, 19. Juli 2011 - Vegetarier waren schon in der Kreidezeit für viele ein gefundenes Fressen - selbst wenn sie zehn Meter groß waren. Forscher in Südkorea haben nach eigenen Angaben die größten bisher bekannten Dinosaurierbissspuren gefunden - auf dem Schwanzwirbel eines pflanzenfressenden Artgenossen. Die fossilen Knochen konnten den Opfersaurier identifizieren: Sie gehören einem urzeitlichen Riesenvegetarier, der 15 Tonnen wog und vor 120 Millionen Jahren in Korea lebte. Der größte Bissabdruck auf seinem Schwanz sei 17 Zentimeter lang. Anhand dieses Bisses den Täter zu identifizieren ist den Wissenschaftlern bisher allerdings nicht möglich. Sie fanden aber noch weitere kleinere Bissspuren auf dem selben Fossil. Das deute darauf hin, dass der Kadaver der Riesenechse von zahlreichen verschiedenen Saurierarten ausgeweidet wurde.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Aussterben der Dinosaurier: Neuer Fund belegt Meteoriten-Theorie

Meldung vom Mittwoch, 13. Juli 2011 - Warum die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ausstarben, ist noch immer nicht abschließend geklärt.

Neue Hinweise liefert nun ein kleines versteinertes Horn, ein Fund im US-Bundesstaat Montana. Er wird in der Zeitschrift "Biology Letters" besprochen.

Die Theorie: Der Staub eines Meteoriteneinschlags könnte die Sonne verdunkelt haben, die nachfolgende Kälteperiode wurde den Echsen zum Verhängnis. Das Problem, das die Forscher bisher mit der Theorie hatten: In der Sedimentschicht, die mit der Zeit um den Einschlag in Verbindung gebracht wird, wurden keine Dinosaurierfossilien gefunden. Kritiker der Meteoriten-Theorie glauben deshalb, dass die Tiere schon vorher ausgestorben sein müssen.

Der neue Fund befand sich in eben dieser Schicht. Das könnte bedeuten: Es muss zur Zeit des Einschlags doch noch Dinosaurier gegeben haben.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut