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Übergewicht

Wissenschaftler testen Krebsmedikament gegen Fett

Meldung vom Mittwoch, 24. April 2013 - Wissenschaftler sind dem Rezept für die Schlankheits-Pille womöglich ein Stück näher gekommen.

Sie testeten ein Krebsmedikament, das dadurch wirkt, dass es das Wachstum neuer Blutgefäße im Tumor verhindert. Die Forscher nahmen an, dass es auch beim Abnehmen helfen könnte, da auch Fettgewebe durch die Bildung neuer Blutgefäße wächst.

Wie sich zeigte, ging der Plan auf: In Versuchen mit fettleibigen Mäusen ging die Fettmasse nach der Behandlung mit dem Medikament um mehr als die Hälfte zurück. Auch der Appetit wurde gedrosselt.

Die US-Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es für Versuche mit Menschen noch zu früh ist. Sie wollen erst noch weitere Tierversuche durchführen.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Paradoxer Effekt: Höherer Getränke-Konsum durch Verbot von Riesen-Bechern?

Meldung vom Donnerstag, 11. April 2013 - Süße Riesen-Softdrinks sind in New York verboten - um die Fettleibigkeit zu bekämpfen.

Doch der Schuss geht nach einem Bericht des Fachmagazins "PLoS One" wohl nach hinten los. Forscher der Universität von Kalifornien in San Diego haben herausgefunden, dass die gute Absicht an der menschlichen Psyche scheitern könnte. In einem Versuch wurden Testpersonen verschiedene Menüs angeboten. Die Getränke gab es dabei in unterschiedlichen Größen, verteilt auf mehrere Becher. Dabei zeigte sich, dass Kunden lieber zu mehreren kleinen Softdrink-Portionen greifen, wenn sie die Wahl haben. Dadurch wird insgesamt mehr von den Zuckerbomben getrunken.

Die Forscher folgern daraus, dass die Verbotsregelung in New York den Konsum von Süßgetränken steigern könnte - statt ihn zu senken. Dazu könnte auch beitragen, dass zum Beispiel Kinos das Verbot austricksen, um weiter viel zu verkaufen - etwa dadurch, dass der zweite Becher günstiger ist als der erste und ein weiteres Getränk noch einmal weniger kostet.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

 

Ernährung: Macht essen gehen dick? Studie zeigt Wissen hilft dagegen

Meldung vom Mittwoch, 11. Januar 2012 - Ob Geschäftsessen oder Dinner mit Date, wer das häufig tut, läuft Gefahr, irgendwann einige Kilos zuviel anzusetzen. Das muss offenbar nicht sein und die Waffe dagegen ist nach den Ergebnissen einer US-Studie schlicht: Wissen. Bei einem Trainigsprogramm mit 35 Versuchsteilnehmerinnen hätten die Probandinnen im Schnitt sogar 1,7 Kilogramm abgenommen. Dieses Ergebnis veröffentlichten die Forscher im "Journal of Nutrition Education and Behavior".

Die Frauen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren hätten wöchentlich an sechs Sitzungen zu jeweils zwei Stunden teilgenommen. Hauptziel war dabei die Information über den Fettgehalt und Nährwert von Speisen. Zusätzlich gab es praktische Übungen, zum Beispiel dazu, wie das Trinken einer Flasche Wasser sich auf das Sättigungsgefühl auswirkt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Übergewicht bei Kindern verhindern: Fischöl hilft laut Studie nicht

Meldung vom Mittwoch, 4. Januar 2012 - Entscheidet sich bereits im Mutterleib, ob ein Kind eher dick oder dünn wird? Dieser Frage sind Forscher der Technischen Universität München nachgegangen. In einer Studie mit mehr als 200 werdenden Müttern untersuchten sie, welchen Einfluss die Ernährung von Frauen auf das Gewicht ihrer Kinder hat. Die Frauen wurden dafür in zwei Gruppen aufgeteilt. Während sich die einen wie gewohnt ernährten, aßen die anderen besonder viel Fisch und schluckten zusätzlich Fischölkapseln. Dadurch nahmen sie viele Omega-3-Fettsäuren zu sich, die angeblich vor Übergewicht bei Kindern schützen sollen. Ein Effekt auf das Fettgewebe des Nachwuchses ließ sich am Ende des Versuches allerdings nicht feststellen: Die Kinder waren im Alter von zwölf Monaten genauso schlank oder rundlich wie die Kinder aus der Kontrollgruppe.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Übergewicht: Kanadische Forscher entwickeln Vorhersage

Meldung vom Montag, 14. November 2011 - Aller Ärger mit dem Gewicht fängt mit der Geburt an. Dann sind zwar noch alle klein und leicht - aber in den folgenden Jahren werden manche Kinder dick, andere bleiben dünn. Kanadische Forscher haben Faktoren ermittelt, die eine Vorhersage für Übergewicht ermöglichen sollen. 2.000 Kinder wurden zwischen dem fünften Lebensmonat und dem achten Lebensjahr vermessen. Diese Daten wurden ins Verhältnis mit Informationen aus der sozialen Umgebung gesetzt. Es zeigte sich den Forschern zufolge, dass bei dickeren Kindern zwei Faktoren maßgeblich waren: Ein Übergewicht der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt und ob die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat. Beides habe mehr Einfluss als andere Kriterien wie beispielsweise das Geburtsgewicht des Kindes. Die kanadischen Forscher schlagen deshalb vor, bei Familien mit den Risikofaktoren noch vor der Geburt einzugreifen und Präventionsprojekte anzubieten.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut