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Historischer El Nino-Kalender erstellt

Meldung vom Dienstag, 10. Mai 2011 - El Nino ist ein Klimaphänomen im Pazifik. Hohe Wassertemperaturen bewirken dabei eine große Verdunstung und damit starke Regenfälle entlang der südamerikanischen Westküste. Aber auch Dürren im Amazonasgebiet, in Südostasien und Australien führen Klimaforscher auf El Nino zurück. Forscher der Universität Hawaii haben mithilfe von Baumringen nun einen historischen Kalender des Klimaphänomens erstellt. Sie untersuchten dazu Jahresringe von bis zu 1.100 Jahre alten Bäumen im Südwesten der USA. Dabei fanden sie eine Korrelation zwischen gut dokumentierten El Nino-Ereignissen und den Baumringen. Feuchte Jahre führten zu breiten und trockene zu schmalen Ringen. Aus den Daten schlossen die Forscher, dass das pazifische Klima alle 50 bis 90 Jahre zwischen warmen und kalten Phasen wechselt. Während der Warmphasen war El Nino laut der Studie besonders stark.

Die Ergebnisse sind nachzulesen im Fachmagazin "Nature Climate Change."

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Immunzellen wehren Bakterien in der Darmschleimhaut ab

Meldung vom Dienstag, 10. Mai 2011 - Die Ursachen für chronisch-entzündliche Darmkrankheiten sind nicht genau bekannt. Forscher der Universität Texas sind bei der Frage nun einen Schritt weiter gekommen. In Experimenten mit Mäusen konnten sie erstmals die Funktion eines bestimmen Typs von Lymphozyten in der Darmschleimhaut klären. Die Aufgabe dieser Immunzellen ist es, nützliche von schädlichen Bakterien zu unterscheiden. Treffen sie auf schädliche Bakterien produzieren sie Abwehrstoffe. Außerdem alarmieren sie über Botenstoffe andere Immunzellen, die zu einer effektiveren Abwehr fähig sind. Eine Störung dieser Schutzfunktion könnte nach Angaben der Forscher eine Ursache für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sein. Ließe sich die Bakterienabwehr der Immunzellen verstärken, könne auf diesem Weg vielleicht eine Therapie gegen die Krankheit entwickelt werden.

Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse im Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences."

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Junge Verwandte des T-Rex waren flinke, nicht brutale Jäger

Meldung vom Dienstag, 10. Mai 2011 - Die jungen Verwandten des berüchtigsten aller Dinosaurier, des Tyrannosaurus Rex, schlugen ein wenig aus der Art. Sie waren keine brutalen, sondern flinke und geschickte Jäger. Das hat ein internationales Team von Paläontologen nach der Untersuchung eines Jungtierschädels eines "Tarbosaurus bataar" herausgefunden. Dieser Saurier ist der nächste bekannte Verwandte des T-Rex. Der Schädel, der 2006 in der mongolischen Wüste Gobi gefunden worden war, weist laut den Forschern jugendliche Merkmale auf. So sei er nicht so stabil wie der von erwachsenen Sauriern und auch die massiven Muskelansatzstellen seien noch nicht vorhanden. Daraus folgern die Wissenschaftler, dass der "Tarbosaurus bataar" mit zunehmendem Alter immer grobschlächtiger jagte. Was im Umkehrschluss heißt: Die jungen Jäger gingen listiger und schneller vor, um etwas zu essen zu finden. All das kann man nachlesen im "Journal of Vertebrate Paleontology".

Quelle: DRadio Wissen

 

 

NASA plant Landung auf einem See des Saturn-Mondes Titan

Meldung vom Dienstag, 10. Mai 2011 - Die NASA plant eine Bootstour auf dem Titan. Der eisige Saturnmond ist von großen Kohlenwasserstoff-Seen bedeckt, die ihm ein erdähnliches Aussehen geben. Wie die Zeitschrift "New Scientist" berichtet, überlegt die NASA, im Jahr 2016 eine Mission mit dem Namen "Titan Mare Explorer" auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2023 soll sie bei dem Mond ankommen und eine Sonde mit Fallschirmen auf die Oberfläche eines Sees schicken. Diese könnte mehrere Monate lang auf dem Wasser kreuzen und Daten über das Klima zur Erde senden.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

Ein Fledermausohr für Ingenieure

Meldung vom Dienstag, 10. Mai 2011 - Wieder einmal ist die Natur das Vorbild der Ingenieure. Die Wissenschaftler aus Japan und den USA haben sich Fledermäuse vorgenommen, genauer gesagt: deren Ohren. Der Orientierungssinn der Tiere soll ihnen Hinweise geben, worauf es ankommt, wenn man Radar- und Sonarsysteme entwickelt. In beiden Fällen ist man darauf angewiesen, ein eingehendes Signal genau zu analysieren und das Ausgangssignal darauf abzustimmen. Anwendungsgebiete sehen sie in der Medizin, der drahtlosen Kommunikation und bei der Weiterentwicklung von Robotern.

Ein erstes Ergebnis ihrer Studien: Das Navigationssystem verschiedener Fledermausarten ist sehr genau an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst. So sei die Struktur im Ohr, die als "Antenne" dient, unterschiedlich ausgerichtet - je nachdem, ob das Tier über breiten Flüssen oder im dichten Wald jagt.

Quelle: DRadio Wissen

 

 

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by Dr. Radut