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Udry, StéphaneNach diesem Begriff suchen
Stéphane Udry (* 1961 in Sion) ist ein Schweizer Astronom. Er ist vor allem für seine Entdeckungen von Exoplaneten bekannt. Er war an der Entdeckung einer Vielzahl von Planeten beteiligt, darunter auch Gliese 581 c, der erste extrasolare Planet, auf dem möglicherweise flüssiges Wasser (und damit auch Leben) existieren könnte. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Stéphane Udry
UmbrielNach diesem Begriff suchen
Umbriel (auch Uranus II) gehört zu den fünf großen Monden des Uranus und wurde am 24. Oktober 1851 von dem Astronomen William Lassell entdeckt. Umbriel erhielt seinen Namen nach einem unguten Geist aus Alexander Popes Komödie „Der Lockenraub“. Alle Monde des Uranus sind nach Figuren von William Shakespeare oder Alexander Pope benannt. Die Namen der ersten vier entdeckten Uranusmonde (Oberon, Titania, Ariel, Umbriel) wurden von John Herschel, dem Sohn des Uranus-Entdeckers Wilhelm Herschel, vorgeschlagen. Siehe auch: Uranus Synonyme / andere Formen: Uranus II
UnUnHexiumNach diesem Begriff suchen
Ununhexium ist ein chemisches Element, es zählt zu den Transactinoiden. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl 116 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Ununhexium wurde erstmals im Jahr 2000 im Kernforschungszentrum Dubna (Russland) durch Fusion eines Curium- und eines Calcium-Atomkernes hergestellt. Siehe auch: Chalkogene, Metalle Synonyme / andere Formen: Eka-Polonium
UnUnOctiumNach diesem Begriff suchen
Ununoctium (von lat. unus: eins (2×) und lat. octo: acht, entsprechend der Ordnungszahl 118) ist das bisher schwerste bekannte chemische Element. Es wird auch als Eka-Radon (von sanskr. eka: eins und Radon, „eins unter Radon“) mit dem Symbol Eka-Rn bezeichnet. Der Name ist ein systematischer Elementname. Siehe auch: Edelgase Synonyme / andere Formen: Eka-Radon
UnUnPentiumNach diesem Begriff suchen
Ununpentium ist ein künstliches chemisches Element. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl 115 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Es wird auch als Eka-Bismut bezeichnet. Siehe auch: Metalle, Stickstoffgruppe Synonyme / andere Formen: Eka-Bismut
UnUnQuadiumNach diesem Begriff suchen
Ununquadium ist ein chemisches Element, es zählt zu den Transactinoiden. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl 114 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Es wird auch als Eka-Blei bezeichnet. Ununquadium wurde vermutlich erstmals 1999 im Vereinigten Institut für Kernforschung bei Dubna (Russland) erzeugt. Die Entdeckung wurde bei der IUPAC eingereicht, aber von dieser noch nicht bestätigt. Einen offiziellen Namen erhält das Element erst, wenn diese Bestätigung erfolgt ist. Siehe auch: Kohlenstoffgruppe, Metalle Synonyme / andere Formen: Eka-Blei
UnUnSeptiumNach diesem Begriff suchen
Ununseptium ist ein chemisches Element, das am Kernforschungszentrum Dubna bei Moskau 2010 erstmals künstlich erzeugt wurde. Beim Beschuss von hochreinem Berkelium mit Calciumatomen entstanden sechs Atome des Elements. Fünf Atome entsprechen dem Isotop 293Uus, ein Atom dem Isotop 294Uus. Die Zerfallszeiten liegen bei 14 ms für das leichtere Isotop und 78 ms für das schwerere Isotop. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl 117 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Es wird auch als Eka-Astat bezeichnet. Siehe auch: Halogene Synonyme / andere Formen: Eka-Astat
UnUnTriumNach diesem Begriff suchen
Ununtrium ist ein chemisches Element. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl 113 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Es wird auch als Eka-Thallium bezeichnet. Im Sommer 2003 soll es von amerikanischen und russischen Wissenschaftlern in einem Teilchenbeschleuniger in Dubna durch den Beschuss von 243Am Americium mit 48Ca Calcium erzeugt worden sein. Im Januar 2006 wurde der sichere Nachweis durch Schweizer Forscher publiziert. Siehe auch: Borgruppe, Metalle Synonyme / andere Formen: Eka-Thallium
UranNach diesem Begriff suchen
Uran (benannt nach dem Planeten Uranus) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol U und der Ordnungszahl 92. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block). Uran ist ein radioaktives Metall. Natürlich in Mineralen auftretendes Uran besteht zu etwa 99,3 % aus dem Isotop 238U und zu 0,7 % aus 235U. Uran wurde 1789 von Martin Heinrich Klaproth aus dem Mineral Pechblende isoliert. Seine Radioaktivität wurde 1896 von Henri Becquerel entdeckt. Eine besondere Bedeutung erhielt Uran erst nach der Entdeckung der Kernspaltung im Jahre 1938: Das Uranisotop 235U ist durch thermische Neutronen spaltbar, es ist die einzige bekannte natürlich vorkommende Substanz, die zu einer Kernspaltungs-Kettenreaktion fähig ist. Deshalb wird es in Kernkraftwerken und Kernwaffen als Primärenergieträger genutzt und hat eine große wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Siehe auch: Actinoide
UranusNach diesem Begriff suchen
Uranus (latinisiert, altgr. οὐρανός [uranós], ‚Himmel‘) ist von der Sonne aus mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von 2,9 Milliarden km der siebte Planet im Sonnensystem und wird zu den äußeren, jupiterähnlichen (jovianischen) Planeten gerechnet. Er wurde 1781 von Wilhelm Herschel entdeckt und ist nach dem griechischen Himmelsgott Uranos benannt. Der Durchmesser des Gasplaneten ist mit über 51.000 km etwa viermal so groß wie der Durchmesser der Erde, das Volumen ist etwa 65 Mal so groß wie das der Erde. Uranus ist nur unter günstigen Umständen freiäugig sichtbar. Seine blassgrüne Scheibe ist von der Erde aus betrachtet etwa 3,5" groß und nur in Fernrohren ab 10 cm Öffnung zu erkennen. Physikalisch ist Uranus mit dem Neptun vergleichbar und nimmt nach ihm mit rund 14 Erdmassen in der Massenrangfolge im Sonnensystem unter den Planeten den vierten Platz ein. Hinsichtlich des Durchmessers liegt er knapp vor Neptun auf Rang drei – nach Jupiter und Saturn. Aufgrund von Eisvorkommen im Inneren werden Uranus und Neptun auch „Eisriesen“ genannt. Siehe auch: Ariel, Miranda, Oberon, Planet, Titania, Umbriel
UrogenitalsystemNach diesem Begriff suchen
Als Harn- und Geschlechtsapparat (lat. Apparatus urogenitalis) oder Urogenitalsystem werden bei Wirbeltieren die Harnorgane (Organa urinaria) und die Geschlechtsorgane (Organa genitalia) zusammengefasst. Dieser übergeordnete Begriff für die beiden Organsysteme wurde aufgrund gemeinsamer embryologischer Anlagen eingeführt. Die Gemeinsamkeiten in der Herkunft sind auch beim erwachsenen Wirbeltier noch erkennbar. So liegen diese Organe eng benachbart und haben eine gemeinsame Ausführungsöffnung. Bei männlichen Säugetieren die Harnröhre, beziehungsweise den Scheidenvorhof und die Vulva bei weiblichen. Hauptsächlich bei Vögeln, aber auch den Kloakentieren, münden Geschlechtsorgane, Harnleiter und Darm in einer gemeinsamen Öffnung, der Kloake. Synonyme / andere Formen: Harn- und Geschlechtsapparat



by Dr. Radut