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Begriffe beginnen mit S

--SilurNach diesem Begriff suchen
Das Silur ist in der Erdgeschichte das dritte chronostratigraphische System (bzw. Periode in der Geochronologie) des Paläozoikums. Der Zeitabschnitt des Silur dauerte von vor etwa 443,7 Millionen Jahren bis etwa vor 416 Millionen Jahren. Das Silur folgt auf das Ordovizium und wird vom System des Devon abgelöst. Siehe auch: Devon, Jura, Kambrium, Karbon, Kreide, Ordovizium, Perm, Quartär, Tertiär, Trias
----ScandiumgruppeNach diesem Begriff suchen
Zur 3. Gruppe (Scandiumgruppe) (III. Nebengruppe) im Periodensystem der Elemente gehören die Elemente Scandium (Sc), Yttrium (Y), Lanthan (La) und Actinium (Ac). Scandium und Yttrium werden zu den Leichtmetallen gezählt. Die auf das Lanthan in der 6. Periode folgenden Elemente werden als Lanthanoide, die auf Actinium in der 7. Periode folgenden als Actinoide bezeichnet. Siehe auch: Actinium, Lanthan, Scandium, Yttrium
----StickstoffgruppeNach diesem Begriff suchen
Die 15. Gruppe des Periodensystems enthält die natürlich vorkommenden Elemente Stickstoff, Phosphor, Arsen, Antimon und Bismut. Das äußerst instabile, in der Natur nicht vorkommende Transuran Ununpentium, das sechste Element der Gruppe, konnte bereits mehrmals künstlich hergestellt werden. Dabei handelt es sich bei Stickstoff und Phosphor um Nichtmetalle, bei Arsen und Antimon um Halbmetalle und bei Bismut um ein Metall. Die Gruppe wird nach den ersten Elementen auch als Stickstoff-Gruppe oder Stickstoff-Phosphor-Gruppe bezeichnet. Laut IUPAC soll die veraltete Bezeichnung 5. Hauptgruppe durch die lateinische Form Pentele (von gr. πέντε pente = fünf) ersetzt werden. Die ungebräuchlichen Bezeichnungen Pnictogene und Pnikogene gehen auf das griechische Wort πνίγειν zurück, was so viel wie Ersticken bedeutet. Siehe auch: Antimon, Arsen, Bismut, Phosphor, Stickstoff, UnUnPentium Synonyme / andere Formen: Pentele, Pnictogene, Pnikogene, Stickstoff-Gruppe, Stickstoff-Phosphor-Gruppe
--Serie im PeriodensystemNach diesem Begriff suchen
Eine Serie im Periodensystem ist eine Gruppe von Elementen, deren physikalische und chemische Eigenschaften sich innerhalb der Serie, bis auf wenige Ausnahmen, kontinuierlich ändern. Zum Beispiel: der Siedepunkt nimmt zu, die Stabilität der Sauerstoffverbindung nimmt ab. Die Entdeckung dieser Element-Serien war der erste Schritt, der zu der Entwicklung des Periodensystems führte. Einige Serien entsprechen exakt einer Gruppe des Periodensystems. Siehe auch: Actinoide, Alkalimetall, Edelgase, Erdalkalimetalle, Halbmetalle, Halogene, Lanthanoide, Metalle, Nichtmetalle, Übergangsmetalle
Sachs, JuliusNach diesem Begriff suchen
Julius Sachs (* 2. Oktober 1832 in Breslau; † 29. Mai 1897 in Würzburg) war ein deutscher Botaniker. Er gilt als Begründer der experimentellen Pflanzenphysiologie. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Sachs“. Siehe auch: Botanik Synonyme / andere Formen: Julius Sachs
Saint-Hilaire, Étienne GeoffroyNach diesem Begriff suchen
Étienne Geoffroy Saint-Hilaire (* 15. April 1772 in Étampes; † 19. Juni 1844 in Paris) war ein französischer Zoologe. Siehe auch: Zoologie Synonyme / andere Formen: Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, Étienne Geoffroy Saint-Hilaires
SalbutamolNach diesem Begriff suchen
Salbutamol ist ein β2-Sympathomimetikum, das als Bronchospasmolytikum bei Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem eingesetzt wird. Salbutamol bewirkt, inhalativ verabreicht, eine rasch einsetzende und lang andauernde Relaxation der glatten Muskulatur in den Bronchien. Die Wirkung beruht auf der Stimulierung von β2-Adrenozeptoren. Salbutamol gehört deshalb auch zur Gruppe der Bronchospasmolytika. Synonyme / andere Formen: (RS)-2-(tert-Butylamino)-1-(4-hydroxy- 3-hydroxymethylphenyl)ethanol, (±)-2-(tert-Butylamino)-1-(4-hydroxy- 3-hydroxymethylphenyl)ethanol, Albuterol, rac-2-(tert-Butylamino)-1-(4-hydroxy- 3-hydroxymethylphenyl)ethanol
SamariumNach diesem Begriff suchen
Samarium (nach dem Mineral Samarskit, das wiederum benannt nach dem Bergingenieur W. M. Samarski) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Sm und der Ordnungszahl 62. Das silbrig glänzende Element gehört zur Gruppe der Lanthanoide und zu den Metallen der seltenen Erden. Siehe auch: Lanthanoide
SamenleiterNach diesem Begriff suchen
Der Samenleiter (lat. Ductus deferens, Vas deferens) verbindet bei männlichen Säugetieren, Vögeln und Reptilien den Nebenhoden mit der Harnröhre und dient der Weiterleitung der Spermien. Der Samenleiter durchzieht, vom Nebenhoden kommend, zunächst den Leistenkanal und läuft dann an der Harnblase entlang, nimmt den Ausführungsgang der Bläschendrüse (Samenblase, Vesicula seminalis) auf und mündet dann in die Harnröhre. Die chirurgische Unterbindung des Samenleiters nennt man Vasektomie und führt zur Unfruchtbarkeit.
Sanger, FrederickNach diesem Begriff suchen
Frederick Sanger OM, CH, CBE (* 13. August 1918 in Rendcombe, Großbritannien) ist ein britischer Biochemiker. Siehe auch: Biochemie, Nobelpreis Synonyme / andere Formen: Frederick Sanger
SaturnNach diesem Begriff suchen
Der Saturn ist mit einem Äquatordurchmesser von etwa 120.500 km der zweitgrößte Planet des Sonnensystems und wird in seiner Größe nur von Jupiter übertroffen. Saturn ist mit einer durchschnittlichen Entfernung zur Sonne von knapp 1,43 Milliarden km der sechste Planet des Sonnensystems, seine Bahn verläuft zwischen der von Jupiter und der des sonnenferneren Uranus. Er ist der äußerste Planet, der mit bloßem Auge problemlos erkennbar ist, und war daher schon Jahrtausende vor der Erfindung des Fernrohrs bekannt. Er ist ein Gasplanet, dessen untersuchte obere Schichten zu etwa 96 % Stoffanteil aus Wasserstoff bestehen, und der von allen Planeten des Sonnensystems die geringste mittlere Dichte (etwa 0,69 g/cm³) aufweist. Von den anderen Planeten hebt sich der Saturn durch seine besonders ausgeprägten und schon in kleinen Fernrohren sichtbaren Ringe ab, die zu großen Teilen aus Wassereis und Gesteinsbrocken bestehen. Siehe auch: Dione, Epimetheus, Iapetus, Janus, Rhea, Tethys
SauerstoffNach diesem Begriff suchen
Sauerstoff (von griechisch ὀξύς oxys: scharf, spitz, sauer und γεννάω gen- erzeugen, gebären, zusammen Säure-Erzeuger) ist ein chemisches Element mit dem Symbol O und der Ordnungszahl 8. Sauerstoff ist das häufigste Element auf der Erde. Siehe auch: Chalkogene, Nichtmetalle Synonyme / andere Formen: Oxygenium
ScandiumNach diesem Begriff suchen
Scandium (von lat. Scandia: Skandinavien) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Sc und der Ordnungszahl 21. Das weiche, silberweiße Element ist das erste der Übergangsmetalle und wird auch den Metallen der Seltenen Erden zugerechnet. Siehe auch: Scandiumgruppe, Übergangsmetalle
Schaaffhausen, HermannNach diesem Begriff suchen
Hermann Schaaffhausen (* 19. Juli 1816 in Koblenz; † 26. Januar 1893 in Bonn) war ein deutscher Anthropologe. Siehe auch: Anthropologie Synonyme / andere Formen: Hermann Schaaffhausen
Schäffer, Jacob ChristianNach diesem Begriff suchen
Jakob oder Jacob Christian Schäffer (* 30. Mai 1718 in Querfurt; † 5. Januar 1790 in Regensburg) war ein deutscher Superintendent, Extraordinarius, Botaniker, Mykologe, Entomologe und Ornithologe und Erfinder. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Schaeff.“. Siehe auch: Botanik, Erfinder, Ornithologie Synonyme / andere Formen: Jacob Christian Schäffer, Jakob Christian Schäffer
Scharoun, HansNach diesem Begriff suchen
Hans Scharoun (* 20. September 1893 in Bremen; † 25. November 1972 in Berlin) war ein deutscher Architekt und einer der bedeutendsten Vertreter der organischen Architektur. Er orientierte sich stark an den Gedanken des Architekten Hugo Häring, der den Ansatz entwickelte, die Baugestalt aus dem Wesen der Bauaufgabe abzuleiten. Synonyme / andere Formen: Bernhard Hans Henry Scharoun, Hans Scharoun
Schatz, Albert IsraelNach diesem Begriff suchen
Albert Israel Schatz (* 2. Februar 1920 in Norwich, Connecticut; † 17. Januar 2005 in Philadelphia) war ein amerikanischer Mikrobiologe und Wissenschaftspädagoge. Er war Mitentdecker des Antibiotikums Streptomycin, musste jedoch für die Anerkennung seines Anteils an dieser Leistung einen Rechtsstreit austragen und erhielt im Gegensatz zu seinem damaligen Laborleiter Selman Abraham Waksman auch nicht den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Siehe auch: Mikrobiologie, Pädagogik Synonyme / andere Formen: Albert Israel Schatz, Albert Schatz
Schaudinn, Fritz RichardNach diesem Begriff suchen
Fritz Richard Schaudinn (* 19. September 1871 in Röseningken (damals Ostpreußen); † 22. Juni 1906 in Hamburg) war ein deutscher Zoologe. Er entdeckte zusammen mit Erich Hoffmann 1905 am Berliner Klinikum Charité den Syphilis-Erreger Spirochaeta pallida (auch bekannt als Treponema pallidum). Siehe auch: Zoologie Synonyme / andere Formen: Friedrich Schaudinn, Fritz Richard Schaudinn, Fritz Schaudinn
SchizophrenieNach diesem Begriff suchen
Schizophrenie (von altgriechisch σχίζειν s'chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele, Zwerchfell“) ist eine schwere psychische Erkrankung. Sie gehört zu den endogenen Psychosen und ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet. Es werden verschiedene Erscheinungsformen unterschieden. Im stationären Bereich der Psychiatrie ist die Schizophrenie eine der häufigsten Diagnosen.
Schlack, PaulNach diesem Begriff suchen
Paul Schlack (* 22. Dezember 1897 in Stuttgart; † 19. August 1987 in Leinfelden-Echterdingen) war ein deutscher Chemiker, Erfinder und Professor. Siehe auch: Chemie, Erfinder Synonyme / andere Formen: Paul Schlack
Schlagintweit, AdolfNach diesem Begriff suchen
Adolf Schlagintweit (* 9. Januar 1829 in München; † 26. August 1857 in Kaxgar) war ein deutscher Reisender und Entdecker. Siehe auch: Entdecker Synonyme / andere Formen: Adolf Schlagintweit
SchlangenträgerNach diesem Begriff suchen
Der Schlangenträger (lateinisch: Ophiuchus, von griechisch Ὀφιοῦχοs) ist ein Sternbild auf dem Himmelsäquator. Synonyme / andere Formen: Ophiuchus
Schliemann, HeinrichNach diesem Begriff suchen
(Johann Ludwig) Heinrich (Julius) Schliemann (* 6. Januar 1822 in Neubukow; † 26. Dezember 1890 in Neapel) war ein deutscher Kaufmann und Pionier der Feldarchäologie. Als erster Forscher führte er Ausgrabungen im kleinasiatischen Hisarlık durch und fand die von ihm und zuvor schon anderen Forschern hier vermuteten Ruinen des bronzezeitlichen Trojas. Siehe auch: Archäologie, Forschung Synonyme / andere Formen: Heinrich Schliemann, Johann Ludwig Heinrich Julius Schliemann
SchmelzpunktNach diesem Begriff suchen
Als Schmelztemperatur bezeichnet man die Temperatur, bei der ein Stoff schmilzt, das heißt vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht. Die Schmelztemperatur ist abhängig vom Stoff, im Gegensatz zur Siedetemperatur aber nur sehr wenig vom Druck (Schmelzdruck). Schmelztemperatur und Druck werden zusammen als Schmelzpunkt bezeichnet, wobei dieser den Zustand eines Reinstoffes beschreibt und Teil der Schmelzkurve im Phasendiagramm des Stoffes ist. Synonyme / andere Formen: Schmelztemperatur
Schönfeld, EduardNach diesem Begriff suchen
Eduard Schönfeld (* 22. Dezember 1828 in Hildburghausen; † 1. Mai 1891 in Bonn) war ein deutscher Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Eduard Schönfeld
Schoolcraft, Henry RoweNach diesem Begriff suchen
Henry Rowe Schoolcraft (* 28. März 1793 in Watervliet, Guilderland, Albany County, New York; † 10. Dezember 1864 in Washington D. C.) war ein US-amerikanischer Entdecker und Ethnologe. Siehe auch: Entdecker, Ethnologie Synonyme / andere Formen: Henry Rowe Schoolcraft
Schreyer, HelmutNach diesem Begriff suchen
Helmut Theodor Schreyer (* 4. Juli 1912 in Selben, heute Stadt Delitzsch; † 12. Dezember 1984 in São Paulo) war ein deutscher Fernmeldefachmann, Erfinder und Professor an der Technischen Hochschule des brasilianischen Heeres in Rio de Janeiro. Schreyer zählt neben Konrad Zuse zu den bedeutendsten deutschen Erfindern in der Entwicklung der maschinellen Rechentechnik. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Helmut Schreyer, Helmut Theodor Schreyer
Schrock, Richard RoyceNach diesem Begriff suchen
Richard Royce Schrock (* 4. Januar 1945 in Berne, Indiana) ist ein US-amerikanischer Chemiker. Siehe auch: Chemie, Nobelpreis Synonyme / andere Formen: Richard R. Schrock, Richard Royce Schrock
Schrödinger, ErwinNach diesem Begriff suchen
Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger (* 12. August 1887 in Wien-Erdberg; † 4. Januar 1961 ebenda) war ein österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker. Er gilt als einer der Begründer der Quantenmechanik und erhielt für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie gemeinsam mit Paul Dirac 1933 den Nobelpreis für Physik. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger, Erwin Schrödinger
Schultz, Johannes HeinrichNach diesem Begriff suchen
Johannes Heinrich Schultz (* 20. Juni 1884 in Göttingen; † 19. September 1970 in Berlin), meist kurz J. H. Schultz genannt (und oft I. H. Schultz gesprochen), war ein deutscher Psychiater und schulenunabhängiger Psychotherapeut. Weltberühmt wurde Schultz durch die Entwicklung des Autogenen Trainings. Synonyme / andere Formen: J. H. Schultz, Johannes Heinrich Schultz
Schütte, Johann Heinrich KarlNach diesem Begriff suchen
Johann Heinrich Karl „Jan“ Schütte (* 26. Februar 1873 in Osternburg bei Oldenburg; † 29. März 1940 in Dresden-Weißer Hirsch) war Diplom-Schiffbauingenieur, Professor für Schiffbau, Luftschiffkonstrukteur und Unternehmer. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Jan Schütte, Johann Heinrich Karl Schütte, Johann Schütte
SchwarmintelligenzNach diesem Begriff suchen
Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren systemtheoretische, soziologische und pseudowissenschaftliche Ansätze. Eine frühe Formulierung des Grundgedankens der Kollektiven Intelligenz findet sich in Aristoteles’ Summierungstheorie. Synonyme / andere Formen: Gruppenintelligenz, kollektive Intelligenz
SchwarmverhaltenNach diesem Begriff suchen
Der Begriff Schwarmverhalten bezeichnet das Verhalten von Fischen, Vögeln, Insekten und anderen Tieren, sich zu Aggregationen von Individuen – meist gleicher Art und Größe – zusammenzuschließen. Oft bewegen sie sich gemeinsam in eine Richtung. Es können sich jedoch auch Mischschwärme aus Tieren unterschiedlicher Arten und Größe bilden. Vorteile der Schwarmbildung ergeben sich bei der Nahrungssuche und im Schutz vor möglichen Fressfeinden, z. B. durch kollektive Wachsamkeit. Typische Schwarmtiere sind beispielsweise Heringe, Stare und Wanderheuschrecken. Die physiologische Basis, die es den Individuen eines Schwarm ermöglicht, sich in der beobachtbaren Synchronizität zu bewegen, wird in den Spiegelneuronen vermutet.
Schwarz, DavidNach diesem Begriff suchen
David Schwarz (* 20. Dezember 1850 in Keszthely; † 13. Januar 1897 in Wien) war ein ungarisch, jüdischer Erfinder. Schwarz schuf das erste flugfähige starre Luftschiff. Es war auch das erste Luftschiff, dessen Außenhaut vollständig aus Metall bestand. Kurz nach seinem Tod kaufte Ferdinand Graf von Zeppelin das Patent von der Witwe des Verstorbenen. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: David Schwarz
SchwefelNach diesem Begriff suchen
Schwefel (lat. Sulphur [ˈzʊlfʊr] oder Sulfur, im Deutschen eventuell von indogerm. *suel- oder 'schwelen' abgeleitet) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol S und der Ordnungszahl 16. Im Periodensystem steht es in der sechsten Hauptgruppe und zählt daher zu den Chalkogenen. Es ist ein gelber, nichtmetallischer Feststoff, der verschiedene Modifikationen bildet. Schwefel kommt in Organismen unter anderem in Aminosäuren und Koenzymen vor, und spielt eine wichtige Rolle bei der anaeroben Energiegewinnung von Mikroorganismen. Die Silbe -thio- stammt vom griech. θείον = Schwefel. Siehe auch: Chalkogene, Nichtmetalle
Scott, Robert FalconNach diesem Begriff suchen
Robert Falcon Scott, CVO (* 6. Juni 1868 in Devonport bei Plymouth; † 29. März 1912 in der Antarktis) war ein britischer Marineoffizier und Polarforscher. Er wurde durch seinen Wettlauf um die Ersterreichung des Südpols gegen Roald Amundsen berühmt; von diesem geschlagen, kam Scott gemeinsam mit seinen Begleitern während des Rückmarsches ins Basislager ums Leben. Siehe auch: Forschung Synonyme / andere Formen: Robert Falcon Scott, Robert Falcon Scotts
sea-floor spreadingNach diesem Begriff suchen
Ozeanbodenspreizung (engl.: Seafloor spreading) wird ein geologisch-tektonischer Prozess genannt, der Anfang der 1960er Jahre durch Forschungsschiffe entdeckt wurde und den ersten messbaren Hinweis auf die später formulierte Theorie der Plattentektonik gab. Synonyme / andere Formen: Ozeanbodenspreizung, Seafloor spreading
Seaborg, Glenn TheodoreNach diesem Begriff suchen
Glenn Theodore Seaborg (* 19. April 1912 in Ishpeming, Michigan; † 25. Februar 1999 in Lafayette, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Chemiker und Atomphysiker. Für seine Arbeiten zur Isolierung und Identifizierung von Transuranen wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Siehe auch: Chemie, Nobelpreis, Physik Synonyme / andere Formen: Glenn T. Seaborg, Glenn Theodore Seaborg
SeaborgiumNach diesem Begriff suchen
Seaborgium (Eka-Wolfram) ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Sg und der Ordnungszahl 106. Es zählt zu den Transactinoiden (7. Periode, d-Block). Alle Seaborgium-Isotope sind radioaktiv. Es wurde erstmals 1974 erzeugt, etwa gleichzeitig im Kernforschungszentrum Dubna (Sowjetunion) und an der Universität von Kalifornien, Berkeley. Siehe auch: Chromgruppe, Übergangsmetalle Synonyme / andere Formen: Eka-Wolfram
Searle, George MaryNach diesem Begriff suchen
George Mary Searle (* 27. Juni 1839 in London; † 27. Juni 1918) war ein US-amerikanischer Astronom und Geistlicher. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: George Mary Searle
SelenNach diesem Begriff suchen
Selen [zeˈleːn] ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Se und der Ordnungszahl 34. Es kommt in mehreren Modifikationen vor, die stabilste ist die graue metallähnliche Form. Siehe auch: Chalkogene, Halbmetalle, Nichtmetalle
Seliger, BertholdNach diesem Begriff suchen
Berthold Seliger (* 1928 in Dauba, Böhmen) ist ein deutscher Raketenkonstrukteur. Synonyme / andere Formen: Berthold Seliger
Semm, Kurt Karl Stephan SemmNach diesem Begriff suchen
Kurt Karl Stephan Semm (* 23. März 1927 in München; † 16. Juli 2003 in Tucson, Arizona) war ein deutscher Gynäkologe. Er gilt als Begründer der laparoskopischen Chirurgie. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Kurt Semm
Semper, GottfriedNach diesem Begriff suchen
Gottfried Semper (* 29. November 1803 in Hamburg; † 15. Mai 1879 in Rom) war ein deutscher Architekt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Synonyme / andere Formen: Gottfried Semper
Senefelder, AloisNach diesem Begriff suchen
Alois Senefelder (* 6. November 1771 in Prag; † 26. Februar 1834 in München) war ein österreichisch-deutscher Schauspieler und Theaterschriftsteller sowie der Erfinder der Lithografie. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Alois Senefelder
Senning, ÅkeNach diesem Begriff suchen
Åke Senning (* 14. Dezember 1915 in Rättvik, Schweden; † 21. Juli 2000 in Zürich, Schweiz) war ein schwedischer Herzchirurg. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Åke Senning
SerendipitätNach diesem Begriff suchen
Der Begriff Serendipität (engl. Serendipity), gelegentlich auch Serendipity-Prinzip bzw. Serendipitätsprinzip, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Verwandt, aber nicht identisch, ist der weiter gefasste Begriff „glücklicher Zufall“. Serendipität betont zusätzlich „Untersuchung“; auch „intelligente Schlussfolgerung“ oder Findigkeit. Synonyme / andere Formen: Serendipitätsprinzip, Serendipity, Serendipity-Prinzip
Shackleton, Ernest HenryNach diesem Begriff suchen
Sir Ernest Henry Shackleton CVO, OBE (Mil.), LL.D (* 15. Februar 1874 in Kilkea, County Kildare, Irland; † 5. Januar 1922 in Grytviken, Südgeorgien) war ein britischer Polarforscher irischer Abstammung und eine der herausragenden Persönlichkeiten des sogenannten Goldenen Zeitalters der Antarktisforschung. Er nahm an vier Antarktisexpeditionen teil, von denen er bei dreien als Expeditionsleiter tätig war. Synonyme / andere Formen: Ernest Henry Shackleton, Ernest Shackleton
Shakespeare, WilliamNach diesem Begriff suchen
William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616[1] ebenda) war ein englischer Schauspieler und Dichter. Er gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der Weltliteratur. Synonyme / andere Formen: William Shakespeare
Shannon, Claude ElwoodNach diesem Begriff suchen
Claude Elwood Shannon (* 30. April 1916 in Petoskey, Michigan; † 24. Februar 2001 in Medford, Massachusetts) war ein amerikanischer Mathematiker. Er gilt als Begründer der Informationstheorie. Siehe auch: Mathematik Synonyme / andere Formen: Claude Elwood Shannon, Claude Shannon
Shockley, William BradfordNach diesem Begriff suchen
William Bradford Shockley (* 13. Februar 1910 in London; † 12. August 1989 in Stanford) war ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. Siehe auch: Nobelpreis, Physik Synonyme / andere Formen: William B. Shockley, William Bradford Shockley, William Shockley
Shoemaker, Carolyn Jean SpellmannNach diesem Begriff suchen
Carolyn Jean Spellmann Shoemaker (* 24. Juni 1929 in Gallup, New Mexico) ist eine US-amerikanische Astronomin. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Carolyn Jean Spellmann Shoemaker
SiedepunktNach diesem Begriff suchen
Der Siedepunkt (Abkürzung: Sdp) oder auch Kochpunkt (Abk.: Kp) eines Reinstoffes ist ein Wertepaar in dessen Phasendiagramm und besteht aus zwei Größen: Der Sättigungstemperatur (speziell auch Siedetemperatur) und dem Sättigungsdampfdruck (speziell auch Siededruck) an der Phasengrenzlinie zwischen Gas und Flüssigkeit. Er setzt sich also aus den beiden Zustandsgrößen Druck und Temperatur beim Übergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand zusammen. Der Siedepunkt stellt die Bedingungen dar, welche beim Phasenübergang eines Stoffes von der flüssigen in die gasförmige Phase vorliegen, was man als Sieden oder Verdampfen bezeichnet. Zudem ist er für den umgekehrten Vorgang der Kondensation, allerdings nur bei Reinstoffen, identisch mit dem Kondensationspunkt. Beim Verdampfen eines Stoffgemisches kommt es zu einem veränderten Siedeverhalten und man beobachtet einen Siedebereich anstatt eines einzelnen Siedepunktes. Bei einem Phasenübergang von der flüssigen in die gasförmige Phase unterhalb des Siedepunktes, spricht man von einer Verdunstung. Synonyme / andere Formen: Kochpunkt, Siedetemperatur
Siemens, Ernst WernerNach diesem Begriff suchen
Ernst Werner Siemens, ab 1888 von Siemens, (* 13. Dezember 1816 in Lenthe bei Hannover; † 6. Dezember 1892 in Berlin) war ein deutscher Erfinder, Begründer der Elektrotechnik und Industrieller (Gründung der heutigen Siemens AG). Siehe auch: Erfinder, Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Ernst Werner Siemens, Ernst Werner von Siemens, Werner Siemens, Werner von Siemens
Sikors'kyj, Ihor IvanovyčNach diesem Begriff suchen
Ihor Ivanovyč Sikors'kyj (* 25. Mai 1889 in Kiew; † 26. Oktober 1972 in Easton, Connecticut) war ein ukrainischer und amerikanischer Luftfahrtpionier. Er schuf die ersten viermotorigen Flugzeuge und mit ihnen Grundlagen für die moderne Passagierluftfahrt. Sehr viel bekannter sind jedoch seine Arbeiten als Konstrukteur und Erbauer von Hubschraubern, nicht zuletzt durch den noch heute unter seinem Namen existierenden Hubschrauberproduzenten. Synonyme / andere Formen: Igor Iwanowitsch Sikorski, Igor' Ivanovič Sikorskij, Ihor Ivanovyč Sikors'kyj, Ihor Ivanovyč Sikors'kyj, Ihor Ivanovyč Sikorsky, Ігор Іванович Сікорський
SilberNach diesem Begriff suchen
Silber ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag und der Ordnungszahl 47. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 1. Nebengruppe (Gruppe 11) oder Kupfergruppe. Das Elementsymbol Ag leitet sich vom lateinischen Wort argentum für 'Silber' ab. Silber ist ein Edelmetall. Es ist ein weiches, gut verformbares (duktiles) Schwermetall mit der höchsten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente und der höchsten thermischen Leitfähigkeit aller Metalle, lediglich Supraflüssigkeiten und Diamanten weisen eine bessere thermische Leitfähigkeit auf. Siehe auch: Kupfergruppe, Übergangsmetalle
SiliciumNach diesem Begriff suchen
Silicium (chemische Fachsprache; standardsprachlich Silizium; von lat. silicia: Kieselerde, verknüpft mit dem lat. silex: Kieselstein; engl. silicon) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Si und der Ordnungszahl 14. Es steht in der 4. Hauptgruppe (Tetrele) und 3. Periode des Periodensystems der Elemente. Silicium ist ein klassisches Halbmetall und weist daher sowohl Eigenschaften von Metallen als auch von Nichtmetallen auf. Reines, elementares Silicium besitzt eine grau-schwarze Farbe und weist einen typisch metallischen, oftmals bronzenen bis bläulichen Glanz auf. Silicium ist ein Elementhalbleiter. Elementares Silicium ist für den menschlichen Körper ungiftig, in gebundener silikatischer Form ist Silicium für den Menschen wichtig. Siliciummangel führt auch zu Wachstumsstörungen im Knochengerüstes. Der menschliche Körper enthält etwa 20 mg/kg Körpergewicht Silicium. Der Wert nimmt im Alter jedoch ab. Siehe auch: Halbmetalle, Kohlenstoffgruppe Synonyme / andere Formen: Silizium
Simiane Immundefizienz-VirusNach diesem Begriff suchen
Das Simiane Immundefizienz-Virus (SIV, engl. simian immunodeficiency virus, simian = Affen-, affenartig) ist ein Retrovirus und gilt als Ursprungsvirus für das menschliche Immunschwächevirus HIV. SIV beschreibt eine ganze Gruppe verschiedener Viren, die aus dem Blut oder Organmaterialien verschiedener Affenarten isoliert wurden. Entstanden ist es vermutlich vor der letzten Eiszeit vor 32.000 bis 75.000 Jahren. Synonyme / andere Formen: SI-Virus, SIV
Simon, GustavNach diesem Begriff suchen
Gustav Simon (* 30. Mai 1824 in Darmstadt; † 21. August 1876 in Heidelberg) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in Rostock und Heidelberg. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Gustav Simon
SinnesorganNach diesem Begriff suchen
Ein Sinnesorgan ist ein Organ, das Informationen in Form von Reizen aus der Umwelt aufnimmt, diese in elektrische Impulse umwandelt, die entlang von Nervenfasern weitergeleitet und dann vom Gehirn in Wahrnehmungen umgewandelt werden. Die eigentliche Umwandlung der eintreffenden Reize wird von den Rezeptoren des Sinnesorgans vollzogen; dabei spielen chemische und/oder physikalische Prozesse eine Rolle. Der Rest des Sinnesorgans dient zur geeigneten Übertragung des Signals auf nachgeschaltete Nerven, die für die Weiterleitung zu den zentralen Verarbeitungsstellen im Gehirn sorgen. Siehe auch: Der menschliche Körper Synonyme / andere Formen: Sinnesorgane
SinosauropteryxNach diesem Begriff suchen
Sinosauropteryx („chinesischer Echsenflügel“) ist die erdgeschichtlich älteste und zugleich die erste Gattung von gefiederten Dinosauriern aus der Gruppe der carnivoren Theropoden (Theropoda), die man in China fand.
Skladanowsky, MaxNach diesem Begriff suchen
Max Skladanowsky (* 30. April 1863 in Pankow bei Berlin; † 30. November 1939 in Berlin) war ein Wegbereiter des Films. Mit seinem Bruder Emil Skladanowsky (1866-1945) entwickelte er das Bioscop, mit dem sie am 1. November 1895 erstmals kurze Filmsequenzen vor einem zahlenden Publikum projizierten. Mit dieser Pionierleistung ging Skladanowsky in die Filmgeschichte ein. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Brüder Skladanowsky, Emil Skladanowsky, Gebrüder Max und Emil Skladanowsky, Max Skladanowsky
Sloane, HansNach diesem Begriff suchen
Sir Hans Sloane (* 16. April 1660 in Killyleagh; † 11. Januar 1753 in Chelsea) war ein englischer Wissenschaftler, Mediziner und Botaniker. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Hans Sloane, Sir Hans Sloane
Slotin, Louis AlexanderNach diesem Begriff suchen
Louis Alexander Slotin (* 1. Dezember 1910 in Winnipeg, Manitoba; † 30. Mai 1946 in Los Alamos (New Mexico)) war ein kanadischer Physiker und Chemiker. Er montierte den Kern der ersten Atombombe und verstarb als zweiter Mensch an den Folgen eines selbstverschuldeten Nuklearunfalls. Siehe auch: Chemie, Physik Synonyme / andere Formen: Louis Alexander Slotin, Louis Slotin
Smith, AdamNach diesem Begriff suchen
Adam Smith [smɪθ] (* 5. Juni 1723 (wahrscheinlich] in Kirkcaldy [Grafschaft Fife, Schottland); † 17. Juli 1790 in Edinburgh) war ein schottischer Moralphilosoph, Theoretiker des Wirtschaftsliberalismus und Aufklärer und gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie. Siehe auch: Philosophie Synonyme / andere Formen: Adam Smith
Smithies, OliverNach diesem Begriff suchen
Oliver Smithies (* 23. Juli 1925 in Halifax, West Yorkshire, England) ist ein im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland geborener Genetiker und Träger des Nobelpreises für Medizin im Jahre 2007. Smithies besitzt die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten. Er wurde zusammen mit Martin Evans und Mario Capecchi für die Forschung an der Knockout-Maus ausgezeichnet. Siehe auch: Genetik, Medizin, Nobelpreis Synonyme / andere Formen: Oliver Smithies
Smithson, JamesNach diesem Begriff suchen
James Smithson (* 1765 in Frankreich; † 27. Juni 1829 in Genua) war ein britischer Mineraloge und Chemiker. Er wurde bekannt wegen seiner Hinterlassenschaft für die USA, die zur Finanzierung der Smithsonian Institution benutzt wurde. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: James Lewis Macie, James Smithson
SN 1885ANach diesem Begriff suchen
SN 1885A war eine Supernova, die 1885 in der Andromeda-Galaxie aufleuchtete. SN 1885A erreichte eine Helligkeit von 6 mag. Sie erhielt die Veränderlichen-Bezeichnung S Andromedae. SN 1885A war die erste und bisher einzige Supernova, die in der Andromeda-Galaxie entdeckt wurde und zudem die erste beobachtete extragalaktische Supernova. Synonyme / andere Formen: S Andromedae
SN1572Nach diesem Begriff suchen
Die Supernova 1572 war eine am 11. November 1572 im Sternbild Kassiopeia erschienene galaktische Supernova. Sie erreichte eine Helligkeit von -4 mag. Die Supernova 1572 wurde von Tycho Brahe entdeckt. Er prägte auch den Begriff „Nova“ (von lat. nova: die Neue), weil er sie für einen neuen Stern hielt. Mit dieser ersten Beobachtung einer Supernova von europäischen Astronomen war gezeigt, dass auch die Fixsterne nicht unveränderlich sind. Der Überrest der Supernova 1572 ist 3C 10. Synonyme / andere Formen: Supernova 1572
SpamNach diesem Begriff suchen
Als Spam [spæm] oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer. Synonyme / andere Formen: Junk, Spammen, Spammer, Spamming
Speke, John HanningNach diesem Begriff suchen
John Hanning Speke (* 4. Mai 1827 zu Jordans bei Ilchester in Somerset oder in Bath?; † 15. September 1864 bei Bath) war ein britischer Afrikaforscher. Siehe auch: Entdecker, Forschung Synonyme / andere Formen: John Hanning Speke
Spencer, StanleyNach diesem Begriff suchen
Stanley Spencer (* 1868; † 27. Januar 1906 auf Malta) war der erste englische Luftschiffer, der einen gelenkten Flug mit einem Wasserstoffballon über Großbritannien durchführte. Er stammte aus einer Familie von Flugkonstrukteuren, betrieb mit seinem Bruder zusammen die Firma Spencer Bros. und erreichte mit seinen Testflügen über London in den Jahren 1902/03 eine solche Popularität, dass sein Name in England zum Synonym für die Zukunft der Luftfahrt wurde. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Stanley Spencer
SphygmomanometerNach diesem Begriff suchen
Die klassische arterielle Druckmessung wird mit mechanischen Geräten am Oberarm durchgeführt. An einer Manschette befinden sich, über Schläuche verbunden, ein analoger Druckmesser und ein Gummiball. Die Druckmanschette wird am Oberarm, direkt über dem Ellenbogen, angelegt und mit dem Gummiball aufgepumpt. Beim langsamen Ablassen treten Verwirbelungsgeräusche (Korotkow-Geräusch) auf, anhand derer mit Hilfe eines Stethoskops der systolische und diastolische arterielle Druckwert ermittelt werden kann (auskultatorische Messung). Siehe auch: Medizin
spreading RatenNach diesem Begriff suchen
Ozeanbodenspreizung (engl.: Seafloor spreading) wird ein geologisch-tektonischer Prozess genannt, der Anfang der 1960er Jahre durch Forschungsschiffe entdeckt wurde und den ersten messbaren Hinweis auf die später formulierte Theorie der Plattentektonik gab. Die Plattentektonik erklärt die Kontinentalverschiebung und andere damit in Zusammenhang stehende Abläufe in der Erdkruste. Während die (erst in den 1970er Jahren näher definierten) ozeanischen Platten auseinanderwandern, bringt aufsteigendes Magma aus der Asthenosphäre zwischen den Platten eine neue Erdkruste hervor. Es bilden sich mittelozeanische Rücken aus, das sind untermeerische Gebirgszüge, die entlang der Plattengrenzen ein weltumspannendes, zehntausende Kilometer langes Netz mit vielfältiger vulkanischer Aktivität bilden. Diese Spreizung des Ozeanbodens durch neue Krustenbildung gleicht den Verlust der Erdkruste an den Subduktionszonen aus, wo Tektonische Platten zusammenstoßen und eine unter die andere geschoben (subduziert) wird. Während sich beispielsweise der Atlantik um 2 cm im Jahr vergrößert, schrumpft der Pazifik durch gegenseitige Subduktion von Krustenplatten. Durch die ständige Neubildung von ozeanischer Kruste bei gleichzeitiger Subduktion gibt es derzeit keinen Meeresboden, dessen Alter mehr als 200 Millionen Jahre beträgt. Die Spreizungsrate bezeichnet die Geschwindigkeit dieser Spreizung, wobei diese im Normalfall zwischen 1 und 10 Zentimeter pro Jahr beträgt. Vergleichbar wäre dies mit den menschlichen Fingernägeln. Dies erscheint wenig, ergibt sich aber in der geologisch gesehen kurzen Zeitspanne von 10 Millionen Jahren bereits eine Entfernung von 100 bis 1000 km. Die Spreizungsrate ist hierbei beidseitig, bezieht sich also auf die Drift beider Platten. Sie ist demnach gleich der Summe der Driftraten der beiden Platten und sollte nicht mit diesen verwechselt werden. Siehe auch: Plattentektonik Synonyme / andere Formen: Ozeanbodenspreizung, Seafloor spreading, spreading Rate, Spreizungsrate
Stais, ValeriosNach diesem Begriff suchen
Valerios Stais (griechisch Βαλέριος Στάης, * 1857 auf Kythira; † 1923 in Athen) war ein griechischer Archäologe. Stais studierte Medizin und später Archäologie. 1887 wurde er Direktor des Athener Archäologischen Nationalmuseums. In diesem Amt unternahm er zahlreiche Ausgrabungen in der Attika, in Epidauros, auf Ägina und an anderen Stätten. Er war beispielsweise der erste Ausgräber des Apollontempels auf Ägina. Zu seinen bedeutungsvollsten Entdeckungen zählt der Mechanismus von Antikythera. Siehe auch: Archäologie Synonyme / andere Formen: Valerios Stais
Stallman, Richard MatthewNach diesem Begriff suchen
Richard Matthew Stallman (* 16. März 1953 in Manhattan, New York City) ist ein amerikanischer Aktivist für freie Software, Hacker und Programmentwickler – auch unter seinen Initialen RMS bekannt. Stallman gründete das GNU-Projekt. Ihm wird ein beträchtlicher Anteil am Erfolg von GNU/Linux zugerechnet, und er war der erste Präsident der Free Software Foundation, in deren Rahmen er unter anderem die GNU General Public License entwickelte. Synonyme / andere Formen: Richard Matthew Stallman, Richard Stallman
Stamer, FritzNach diesem Begriff suchen
Fritz Stamer (* 28. November 1897 in Hannover; † 20. Dezember 1969 in Oberursel (Taunus); gelegentlich fälschlicherweise auch: Friedrich Stamer) war ein deutscher Pilot, Fluglehrer und Flugzeugkonstrukteur. Stamer war nach dem Ersten Weltkrieg maßgeblich an der Einsitzerschulung auf Gleitflugzeugen in Deutschland beteiligt. Synonyme / andere Formen: Friedrich Stamer, Fritz Stamer
StandardpotenzialNach diesem Begriff suchen
Unter dem Standardpotential eines Redoxpaares versteht man die unter Standardbedingungen messbare elektrische Spannung zwischen einer Wasserstoffhalbzelle und der Halbzelle jenes Redoxpaares. Die nach Größe geordnete Tabellierung der Standardpotentiale ergibt die elektrochemische Spannungsreihe. Je stärker positiv das Standardpotential ist, desto edler ist das Element.
Stanley, Henry MortonNach diesem Begriff suchen
Sir Henry Morton Stanley (* 28. Januar 1841 als John Rowlands in Denbigh, Wales; † 10. Mai 1904 in London), auch Bula Matari („der die Steine bricht“), war ein britisch-amerikanischer Journalist, Afrikaforscher und Buchautor. Stanley wurde bekannt für seine Suche nach David Livingstone und die Erschließung des Kongo. Siehe auch: Entdecker Synonyme / andere Formen: Bula Matari, Henry Morton Stanley, John Rowlands
Stanley, Wendell MeredithNach diesem Begriff suchen
Wendell Meredith Stanley (* 16. August 1904 in Ridgeville, Indiana; † 15. Juni 1971 in Salamanca, Spanien) war ein amerikanischer Chemiker. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Wendell Meredith Stanley
Staphylococcus aureusNach diesem Begriff suchen
Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges, Gram-positives Bakterium, das häufig in Traubenform angeordnet ist (Haufenkokken). Staphylokokken sind unbeweglich und bilden keine Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8 und 1,2 µm. S. aureus kommt fast überall in der Natur, auch auf der Haut und in den oberen Atemwegen von 25 bis 30 % aller Menschen vor. Meist löst es keine Krankheitssymptome aus. Man spricht in diesem Falle von einer klinisch asymptomatischen Besiedlung oder Kolonisation der Person mit dem pathogenen Bakterium („Kolonisationskeim“). Bekommt das Bakterium durch günstige Bedingungen oder ein schwaches Immunsystem die Gelegenheit, sich auszubreiten, kommt es beim Menschen zu Hautinfektionen (Furunkel, Karbunkel), Muskelerkrankungen (Pyomyositis), in ungünstigen Fällen auch zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Lungenentzündung, Endokarditis, Toxisches Schock-Syndrom (TSS) und Sepsis. Falls diese Bakterien Resistenzen gegen mehrere wichtige Antibiotika erwerben (Multiresistenz), sind sie besonders schwer zu eliminieren und werden bei Übertragung auf Dritte auch für diese zur Gefahr. Bei Tieren ist S. aureus einer der wichtigsten Verursacher von Mastitis.
Stephan, Édouard Jean-MarieNach diesem Begriff suchen
Édouard Jean-Marie Stephan (* 31. August 1837; † 30. Dezember 1923) war ein französischer Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Édouard Jean-Marie Stephan
Stephenson, GeorgeNach diesem Begriff suchen
George Stephenson (* 9. Juni 1781 in Wylam bei Newcastle upon Tyne, Northumberland; † 12. August 1848 in Tapton House bei Chesterfield) war ein englischer Ingenieur und Hauptbegründer des Eisenbahnwesens. Er war Autodidakt und erwarb sich umfangreiche technische Kenntnisse. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: George Stephenson
Stephenson, RobertNach diesem Begriff suchen
Robert Stephenson (* 16. Oktober 1803 in Willington-Gray; † 12. Oktober 1859 in London) war ein britischer Ingenieur. Er war der einzige Sohn des Lokomotivkonstrukteurs und Eisenbahningenieurs George Stephenson. Viele Errungenschaften, die oft fälschlicherweise George Stephenson allein zugeschrieben werden, sind in gemeinsamer Arbeit entstanden. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Robert Stephenson
SternbildNach diesem Begriff suchen
Seit der Antike werden einzelne Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 10 bis 30 zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur zugeordnet wird. Eine solche Gruppe wird „Sternbild“ genannt. Siehe auch: Haar der Berenike Synonyme / andere Formen: Sternbilder, Sternbildes, Sternbilds
Steudner, HermannNach diesem Begriff suchen
Hermann Steudner (* 1. September 1832 in Greiffenberg in Schlesien; † 10. April 1863 in Waw im Sudan) war ein Naturforscher und Afrikaforscher. Siehe auch: Botanik Synonyme / andere Formen: Hermann Steudner
StickstoffNach diesem Begriff suchen
Stickstoff (lat. Nitrogenium) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol N und der Ordnungszahl 7. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe oder Stickstoffgruppe sowie der zweiten Periode. Elementar tritt Stickstoff nur in Form eines kovalenten Homodimers, einer chemischen Verbindung aus zwei Stickstoff-Atomen, auf (molekularer Stickstoff, auch Distickstoff). Molekularer Stickstoff ist mit 78 % der Hauptbestandteil der Luft. Er ist für die Lebewesen ein essentielles Element, das durch Stickstofffixierung auf natürlichem Wege organisch gebunden wird. Dies geschieht bsp. enzymatisch an einem Eisen-Schwefel-Cluster, welcher ein Kofaktor des Enzyms Nitrogenase ist. In organischer Form ist er als Baustein der Proteine ein wichtiges Hauptelement aller Organismen. Stickstoff ist ein zentrales Element im Stickstoffkreislauf der Ökosysteme und wird von den Lebewesen in einem energieintensiven Prozess organisch gebunden und verfügbar gemacht. Er kommt in Mineralien sehr selten vor. Auf der Erdoberfläche und in der Luft ist er fast ausschließlich abiotisch in der Anfangszeit der Erde entstanden und wurde später von den Lebewesen gebunden. Das Elementsymbol N leitet sich von der lateinischen Bezeichnung nitrogenium (von altgriech. νιτρον „Laugensalz“ und altgriech. γενος „Herkunft“) ab. Die deutsche Bezeichnung Stickstoff erinnert daran, dass molekularer Stickstoff Flammen löscht (erstickt) oder dass ein Lebewesen (z. B. ein Mensch) in reinem Stickstoff erstickt. Siehe auch: Nichtmetalle, Stickstoffgruppe Synonyme / andere Formen: Nitrogenium
Stoney, George JohnstoneNach diesem Begriff suchen
George Johnstone Stoney (* 15. Februar 1826 in Oakley Park, County Offaly, Irland; † 5. Juli 1911 in London) war ein irischer Physiker und gab der Elementarladung den Namen Elektron. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: George Johnstone Stoney
Straßmann, FritzNach diesem Begriff suchen
Fritz Straßmann (* 22. Februar 1902 in Boppard; † 22. April 1980 in Mainz) war ein deutscher Chemiker. Er war einer der Entdecker der Kernspaltung. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Fritz Straßmann
StridulationNach diesem Begriff suchen
Als Stridulation wird eine spezielle Form der Lauterzeugung bei Insekten und Spinnen durch Reiben zweier gegeneinander beweglicher Körperteile bezeichnet. Oft werden zur Lauterzeugung Schrillkanten über Schrillflächen geführt. Das Resultat ist ein kratzender, brummender, zischender oder zirpender Laut. Als Schrillkanten sind meist Flügeladern oder Beinkanten umgebildet, die Schrillflächen stellen Flächen der Flügel oder andere Flächen des Körpers dar. Stridulation kommt bei sehr vielen Insektengruppen vor; besonders bekannt ist das Zirpen bei den Lang- und Kurzfühlerschrecken sowie bei verschiedenen Käfern (z. B. Bockkäfer). Bei Spinnen werden die Laute meist mit den Pedipalpen erzeugt, sowohl durch das Reiben der Pedipalpen an Schrillkanten, als auch durch das Trommeln mit den Palpen oder den Laufbeinen auf dem Substrat. Manche Arten, z. B. Riesenkrabbenspinnen erzeugen Laute durch die Schwingungen des Körpers auf der Unterlage. Spinnennetze, Unterlagen und Blätter etc. werden als Resonanzböden eingesetzt. Die Stridulation dient meist zur innerartlichen Kommunikation vorwiegend bei der Balz, wobei das Männchen mit den Palpen striduliert, um sich dem Weibchen anzukündigen oder paarungsbereite Weibchen anzulocken, sowie zur Arterkennung und Abschreckung (interartliche Kommunikation). Auch Fressfeinde werden vermutlich abgeschreckt, indem die Frequenzen der Räuber imitiert werden. Größere Vogelspinnen erzeugen manchmal auch Laute zur Verteidigung gegen größere Tiere, wie z. B. Menschen. Die meisten Laute der kleineren Spinnen sind für den Menschen nicht hörbar; deswegen ist über die Stridulation der Spinnen wenig bekannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass Stridulation bei Spinnen verbreitet ist.
Strindberg, NilsNach diesem Begriff suchen
Nils Strindberg (* 4. September 1872 in Stockholm; † Oktober 1897 auf Kvitøya, Svalbard) war ein schwedischer Wissenschaftler und Fotograf. Siehe auch: Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Nils Strindberg
Stromer, PeterNach diesem Begriff suchen
Peter Stromer (auch Peter d. Ä. Stromeir, Peter d. Ä. Stromair; * um 1315; † 3. Dezember 1388) war ein Nürnberger Rats- und Handelsherr sowie Montanunternehmer. Er entwickelte die so genannten Nürnberger Nadelwald-Saaten. Dank dieser planmäßigen Aufforstungstechnik wurde der Nürnberger Reichswald zum ersten Kunstforst der Welt und Stromer zum „Vater der Forstkultur“. Synonyme / andere Formen: Peter d. Ä. Stromair, Peter d. Ä. Stromeir, Peter Stromair, Peter Stromeir, Peter Stromer
StrontiumNach diesem Begriff suchen
Strontium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Sr und der Ordnungszahl 38. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode sowie der 2. Hauptgruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen. Es ist an der Luft sehr reaktionsfreudig und oxidiert schnell. Unter Schutzgas zeigt sich Strontium als ein weiches, weißlich-silbriges Metall. Siehe auch: Erdalkalimetalle
Stuart, AnneNach diesem Begriff suchen
Anne Stuart (* 6. Februar 1665 im St. James’s Palace in London; † 1. August 1714 im Kensington Palace, London) war von 1702 bis 1707 Königin von England und Schottland und von 1702 bis 1714 Königin von Irland. Am 1. Mai 1707 wurde Anne zur ersten Herrscherin über Großbritannien, nachdem England und Schottland sich zu einem Königreich vereinten. Anne war die letzte britische Königin aus dem Hause der Stuarts; Georg I., der ihr auf dem Thron nachfolgte, gehörte dem Haus Hannover an. Synonyme / andere Formen: Anne Stuart
SubduktionszonenNach diesem Begriff suchen
Als Subduktionszone bezeichnet man in der geowissenschaftlichen Theorie der Plattentektonik einen Bereich der Lithosphäre, an dem eine Lithosphärenplatte unter eine andere taucht (Subduktion). Bei einer Subduktionszone handelt es sich um eine konvergierende Plattengrenze, an der entlang zwei Lithosphärenplatten (die aus Krustenmaterial und lithosphärischem Mantel bestehen) miteinander kollidieren. Eine der beiden Platten (in der Regel diejenige mit ozeanischem Krustenmaterial) ist von höherer Dichte und damit schwerer als die andere. Die schwerere Platte weicht nach unten aus und taucht in den zähen Erdmantel ein. Im Abtauchbereich bilden sich Tiefseerinnen wie z. B. die mit bis zu 11.034 m tiefste submarine Rinne der Erde, die Marianentiefseerinne. Siehe auch: Plattentektonik Synonyme / andere Formen: Subduktionszone
SulforaphanNach diesem Begriff suchen
Sulforaphan, chemisch 1-Isothiocyanato-4-methylsulfinyl-butan, ist ein Isothiocyanat. Das Senföl entsteht bei der enzymatischen Hydrolyse des Senfölglykosids Glucoraphanin. Synonyme / andere Formen: 1-Isothiocyanato-4-methylsulfinyl-butan
Supernova 1604Nach diesem Begriff suchen
Die Supernova 1604 (SN1604), auch Keplers Supernova oder Keplers Stern genannt, war eine galaktische Supernova, die in etwa 6.000 Parsec (20.000 Lichtjahre) Entfernung im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus) explodierte. Mit einer scheinbaren Helligkeit von -2,5m war sie der hellste Stern am Nachthimmel. Synonyme / andere Formen: SN1604
Sverdrup, Otto NeumannNach diesem Begriff suchen
Otto Neumann Sverdrup (* 31. Oktober 1854 in Bindal; † 26. November 1930 in Sandvika bei Oslo) war ein norwegischer Seefahrer und Polarforscher. Siehe auch: Entdecker Synonyme / andere Formen: Otto Neumann Sverdrup, Otto Sverdrup
Swift, Edward D.Nach diesem Begriff suchen
Edward D. Swift (* 1871) war ein US-amerikanischer Astronom. Er war der Sohn des Astronomen Lewis A. Swift, der zahlreiche Kometen entdeckte; Edward folgte in seinen Fußstapfen und war 1894 Mitentdecker des Kometen 54P/de Vico-Swift-NEAT. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Edward D. Swift, Edward Swift
Swift, Lewis A.Nach diesem Begriff suchen
Lewis A. Swift (* 20. Februar 1820; † 5. Januar 1913) war ein US-amerikanischer Astronom. Er entdeckte mehrere Kometen, etwa den kurzperiodischen Kometen Swift-Tuttle, sowie über 1.000 Objekte des NGC-Katalogs. Swift war zweimal verheiratet, in erster Ehe 1850 mit Lucretia Hunt und in zweiter Ehe 1864 mit Carrie D. Topping. Sein Sohn Edward D. Swift stammt aus seiner zweiten Ehe. Obwohl Swift nie eine universitäre Ausbildung genossen hatte wurde ihm 1897 die Jackson-Gwilt-Medaille der Royal Astronomical Society verliehen. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Lewis A. Swift, Lewis Swift
SycoraxNach diesem Begriff suchen
Sycorax (auch Uranus XVII) ist einer der kleineren äußeren Monde des Planeten Uranus. Synonyme / andere Formen: Uranus XVII
----SemiotikNach diesem Begriff suchen
Semiotik (gr. σημεῖον semeion „Kennzeichen“) ist die allgemeine Theorie vom Wesen, der Entstehung (Semiose) und dem Gebrauch von Zeichen. Sie ist ein Teilgebiet der philosophischen Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie sowie der Linguistik und findet auch in den verschiedenen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften Anwendung. Zwar wird über den Gegenstandsbereich der Semiotik seit der Antike debattiert, der Beginn einer eigenständigen Disziplin verbindet sich aber mit den Studien von Charles Sanders Peirce. Moderne Klassiker der Semiotik sind auch viele Leitfiguren der strukturalistischen Linguistik und Philosophie, allen voran Ferdinand de Saussure und Roland Barthes. Diese bezeichnen ihre Zeichentheorien auch als "Semiologie". Nach wie vor stehen sich unterschiedliche Ansätze gegenüber. Synonyme / andere Formen: Semiologie, Semiotiker, Semiotikerin
----SprachwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Sprachwissenschaft, auch Linguistik (lat. lingua „Sprache“, „Zunge“), ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die in verschiedenen Herangehensweisen die menschliche Sprache untersucht. Inhalt sprachwissenschaftlicher Forschung ist generell die Sprache als System, ihre Bestandteile und Einheiten sowie deren Bedeutungen. Des Weiteren beschäftigt sich die Sprachwissenschaft mit Entstehung, Herkunft und geschichtlicher Entwicklung von Sprache, mit ihrer vielseitigen Anwendung in der schriftlichen und mündlichen Kommunikation, mit dem Wahrnehmen, Erlernen und Artikulieren von Sprache sowie mit den damit einhergehenden Störungen. Üblicherweise werden in der Sprachwissenschaft drei große Teilgebiete unterschieden, wobei in der Klassifikation unterschiedliche Auffassungen bestehen. Über die Allgemeine Sprachwissenschaft und die Angewandte Sprachwissenschaft als zwei dieser Bereiche besteht allgemeine Übereinkunft. Meist aber sind es universitäre Kriterien, die darüber entscheiden, ob als drittes Teilgebiet entweder eine Vergleichende Sprachwissenschaft oder eine Historische Sprachwissenschaft angenommen wird. Es existieren zahlreiche größere und kleinere Teilgebiete, die insgesamt sowohl inhaltlich als auch methodisch sehr uneinheitlich sind und mit einer Vielzahl von anderen Wissenschaften in Kontakt stehen. Siehe auch: Champollion, Jean-François, Chomsky, Noam, Grotefend, Georg Friedrich, Lepsius, Karl Richard, Zeune, Johann August Synonyme / andere Formen: Linguistik, Linguistiker, Linguistikerin, Sprachwissenschaftler, Sprachwissenschaftlerin
--------SeismologieNach diesem Begriff suchen
Die Seismologie (griechisch σεισμός seismós, Erderschütterung und -logie) ist in der Geophysik die Lehre von Erdbeben, der Ausbreitung seismischer Wellen und der Bestimmung der Struktur des Erdinnern. Siehe auch: Hypozentrum, Richterskala Synonyme / andere Formen: Seismologe, Seismologen, Seismologin
--------SeismologieNach diesem Begriff suchen
Die Seismologie (griechisch σεισμός seismós, Erderschütterung und -logie) ist in der Geophysik die Lehre von Erdbeben, der Ausbreitung seismischer Wellen und der Bestimmung der Struktur des Erdinnern. Siehe auch: Hypozentrum, Richterskala Synonyme / andere Formen: Seismologe, Seismologen, Seismologin
--------SeismologieNach diesem Begriff suchen
Die Seismologie (griechisch σεισμός seismós, Erderschütterung und -logie) ist in der Geophysik die Lehre von Erdbeben, der Ausbreitung seismischer Wellen und der Bestimmung der Struktur des Erdinnern. Siehe auch: Hypozentrum, Richterskala Synonyme / andere Formen: Seismologe, Seismologen, Seismologin
--SexualwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Sexualwissenschaft befasst sich mit der Lehre vom Geschlechtsleben, der Sexualität im weiteren und im engeren Sinne. Die Arbeitsschwerpunkte liegen neben der empirischen Forschung bei den physiologischen, psychischen und soziokulturellen Aspekten der Sexualität sowie der Entwicklung von pädagogischen und therapeutischen Angeboten. Siehe auch: Hirschfeld, Magnus, Kinsey, Alfred Charles Synonyme / andere Formen: Sexologie, Sexualforscher, Sexualforscherin, Sexualforschung, Sexualwissenschaftler, Sexualwissenschaftlerin, Sexuologie
--SozialwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Sozialwissenschaften (oft auch als Gesellschaftswissenschaften bezeichnet) umfassen jene Wissenschaften, die Phänomene des gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen theoriegeleitet untersuchen und empirisch ermitteln. Es werden sowohl die Struktur und Funktion sozialer Verflechtungszusammenhänge von Institutionen und Systemen als auch deren Wechselwirkung mit den Handlungs- und Verhaltensprozessen der einzelnen Individuen (Akteure) analysiert. Siehe auch: Adorno,Theodor Wiesengrund, Arendt, Hannah, Foucault, Michel, Psychologie Synonyme / andere Formen: Sozialwissenschaften, Sozialwissenschaftler, Sozialwissenschaftlerin
--SportwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Sportwissenschaft ist eine interdisziplinäre Wissenschaft (Querschnittswissenschaft), die Probleme und Erscheinungsformen im Umfeld von Sport und Bewegung zum Gegenstand hat. Da die Sportwissenschaft auf eine Reihe anderer Wissenschaften zurückgreift sowie innerhalb ihres Bereiches mehrere Felder aufweist, wird häufig auch von Sportwissenschaften gesprochen. Synonyme / andere Formen: Sportwissenschaften, Sportwissenschaftler, Sportwissenschaftlerin



by Dr. Radut