Skip to Content

Begriffe beginnen mit N

--NGC 4383Nach diesem Begriff suchen
NGC 4383 ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sa im Sternbild Haar der Berenike. Ihre Position ist 12h 25m 25,5s Rektaszension und +16° 28′ 12″ Deklination. Die Galaxie gehört zum Virgo-Galaxienhaufen.
Naeff-Custer, Ferdinand AdolfNach diesem Begriff suchen
Ferdinand Adolf Naeff-Custer (* 26. August 1809 in Altstätten; † 5. Dezember 1899 in St. Gallen) war ein Schweizer Ingenieur und Bauunternehmer. Er war Mitgestalter der ersten Schweizer Eisenbahnlinie Zürich–Brugg (1846/47) und der ersten Zahnradbahn von Europa, der Vitznau-Rigi-Bahn (1869/70). Er war Ururgrossvater der ersten Bundesrätin Elisabeth Kopp. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Ferdinand Adolf Naeff, Ferdinand Adolf Naeff-Custer
NarzissmusNach diesem Begriff suchen
Mit dem Begriff Narzissmus ist im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe gemeint, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige Selbstbewunderung oder Selbstverliebtheit und übersteigerte Eitelkeit.
NatriumNach diesem Begriff suchen
Natrium ist ein häufig vorkommendes chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. Gruppe beziehungsweise 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist. Siehe auch: Alkalimetall Synonyme / andere Formen: Sodium
NeandertalerNach diesem Begriff suchen
Der Neandertaler (früher auch „Neanderthaler“, wissenschaftlich: Homo neanderthalensis) ist ein ausgestorbener Verwandter des heutigen Menschen (Homo sapiens). Er entwickelte sich parallel, aber unabhängig von Homo sapiens aus einem gemeinsamen afrikanischen Vorfahren der Gattung Homo. Die Bezeichnung Neandertaler geht auf das „Neandertal“ zurück, einen zwischen den Städten Erkrath und Mettmann gelegenen Talabschnitt der Düssel, wo die ersten Fossilien des Neandertalers gefunden wurden. Zeitweise wurde der Neandertaler nicht als eigene Art angesehen, sondern als Unterart von Homo sapiens; er stand seinerzeit als Homo sapiens neanderthalensis neben dem modernen Menschen, der Homo sapiens sapiens genannt wurde. Synonyme / andere Formen: Homo neanderthalensis, Neanderthaler
Nebel, RudolfNach diesem Begriff suchen
Rudolf Nebel (* 21. März 1894 in Weißenburg in Bayern; † 18. September 1978 in Düsseldorf) war Raketenkonstrukteur und Mitbegründer des weltweit ersten Raketenflugplatzes in Berlin. Siehe auch: Raketentechnik Synonyme / andere Formen: Rudolf Nebel
NeobiotaNach diesem Begriff suchen
Neobiota (v. griech. neos „neu“; bios „Leben“) bezeichnet gebietsfremde biologische Arten, die einen geographischen Raum infolge direkter oder indirekter menschlicher Mitwirkung besiedeln, den sie ohne menschlichen Einfluss nicht hätten erreichen können.
NeodymNach diesem Begriff suchen
Neodym (Nomenklaturempfehlung war zeitweise: Neodymium) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Nd und der Ordnungszahl 60. Die Elementbezeichnung leitet sich von den griechischen Worten νέος neos: neu und δίδυμος didymos: Zwilling (als Zwilling von Lanthan) ab. Das Element wird den Metallen der seltenen Erden zugeordnet. Siehe auch: Lanthanoide Synonyme / andere Formen: Neodymium
NeonNach diesem Begriff suchen
Neon ist ein chemisches Element mit dem Symbol Ne und der Ordnungszahl 10. Im Periodensystem steht es in der 8. Hauptgruppe (Gruppe 18) und zählt daher zu den Edelgasen. Wie die anderen Edelgase ist es ein farbloses, äußerst reaktionsträges, einatomiges Gas. In vielen Eigenschaften wie Schmelz- und Siedepunkt oder Dichte steht es zwischen dem leichteren Helium und dem schwereren Argon. Im Universum gehört Neon zu den häufigsten Elementen, auf der Erde ist es dagegen relativ selten, da wie bei Helium ein großer Teil des Gases in das Weltall entwichen ist. Vorwiegend ist es in der Atmosphäre zu finden, nur geringe Mengen sind in Gesteinen eingeschlossen. Wie Krypton und Xenon wurde auch Neon 1898 von William Ramsay und Morris William Travers durch fraktionierte Destillation von flüssiger Luft entdeckt. Die bekannteste Anwendung sind die Leuchtröhren oder Neonlampen, in denen Neon durch Gasentladungen in einer typischen orangeroten Farbe zum Leuchten angeregt wird. Siehe auch: Edelgase
NeptunNach diesem Begriff suchen
Neptun ist von der Sonne aus gezählt mit einer Entfernung von durchschnittlich 4,5 Milliarden km der achte und äußerste Planet im Sonnensystem. Er wurde im Jahr 1846 aus Bahnstörungen des Uranus entdeckt und zeigt eine Scheibe von 2 Zoll. Daher ist er mit einem Durchmesser von fast 50.000 km (knapp 4 × Erde, 57,74-faches Erdvolumen) nach Uranus der viertgrößte Planet des Sonnensystems. Neptun bildet zusammen mit dem Uranus die Untergruppe der „Eisriesen“. Neptun dominiert durch seine Größe die Außenzone des Planetensystems, was sich z. B. an der Umlaufzeit einiger „Transneptune“ wie Pluto und der Plutino-Gruppe zeigt, die genau das 1,5-fache der Umlaufzeit von Neptun beträgt. Siehe auch: TNO
NeptuniumNach diesem Begriff suchen
Neptunium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Np und der Ordnungszahl 93. Im Periodensystem der Elemente gehört es zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block). Neptunium ist das erste der sogenannten Transurane, die auf der Erde, bis auf Spuren von Plutonium, nicht mehr natürlich vorkommen. Neptunium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Es wurde benannt nach dem Planeten Neptun, der auf den Planeten Uranus folgt. Neptunium folgt im Periodensystem auf Uran, dann folgt Plutonium. Siehe auch: Actinoide
Nernst, WaltherNach diesem Begriff suchen
Walther Nernst (* 25. Juni 1864 in Briesen (Westpreußen); † 18. November 1941 in Zibelle (Oberlausitz)) war ein deutscher Physiker und Chemiker. Für seine Arbeiten in der Thermochemie erhielt Nernst den Nobelpreis für Chemie 1920. Siehe auch: Chemie, Nobelpreis, Physik Synonyme / andere Formen: Walther Hermann Nernst, Walther Nernst
NeurotransmitterNach diesem Begriff suchen
Neurotransmitter sind endogene, biochemische Stoffe, welche die Information von einer Nervenzelle zur anderen über die Kontaktstelle der Nervenzellen, der Synapse, weitergeben. In die Synapse einlaufende elektrische Impulse (Aktionspotenziale) veranlassen die Ausschüttung der chemischen Botenstoffe aus ihren Speicherorten, den synaptischen Vesikeln. Das geschieht durch einen exozytotischen Mechanismus. Durch die Fusion der Vesikelmembran mit der präsynaptischen Membran gelangen die Transmittermoleküle in den synaptischen Spalt, durch den sie zu den Rezeptoren des nachgeschalteten postsynaptischen Neurons diffundieren. Die Neurotransmitter werden nach ihrer Ausschüttung auf verschiedene Weise deaktiviert und/oder abgebaut. Siehe auch: Dopamin, Glutamate Synonyme / andere Formen: Neurotransmitters
NeutronNach diesem Begriff suchen
Das Neutron [ˈnɔɪ̯trɔn] (Plural Neutronen [nɔɪ̯ˈtroːnən]) ist ein elektrisch neutrales Hadron mit dem Formelzeichen n. Es ist, neben dem Proton, Bestandteil der Atomkerne; Protonen und Neutronen nennt man deshalb auch Nukleonen. Sofern das Neutron nicht in einem Atomkern gebunden ist („freies“ Neutron), ist es nicht stabil. Synonyme / andere Formen: Neutronen
Newton, IsaacNach diesem Begriff suchen
Sir Isaac Newton [ˌaɪzək ˈnjuːtən] (* 25. Dezember 1642 jul./ 4. Januar 1643 greg. in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire; † 20. März 1726 jul./ 31. März 1727 greg. in Kensington) war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph und Verwaltungsbeamter. Siehe auch: Astronomie, Chemie, Mathematik, Philosophie, Physik Synonyme / andere Formen: Isaac Newton, Isaac Newtons, Newtons
NGC 2442Nach diesem Begriff suchen
NGC 2442 ist die Bezeichnung einer Balkenspiralgalaxie, welche rund 50 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die Galaxie wurde am 8. Dezember 1834 von dem deutsch-britischen Astronomen John Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 247Nach diesem Begriff suchen
NGC 247 ist die Bezeichnung für eine Spiralgalaxie im Sternbild Walfisch. Sie hat eine visuelle Winkelausdehnung von ca. 21' × 7' und eine scheinbare Helligkeit von 8,9 mag. Die Galaxie gehört zu der unserer Lokalen Gruppe benachbarten Sculptor-Gruppe und ist etwa 3,4 Mpc (11 Mio. Lj) entfernt. NGC 247 wurde am 20. Oktober 1784 von dem deutsch-britischen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 2798Nach diesem Begriff suchen
NGC 2798 ist eine Balkenspiralgalaxie im Sternbild Luchs. Siehe auch: Galaxie
NGC 294Nach diesem Begriff suchen
NGC 294 ist ein offener Sternhaufen in der kleinen Magellanschen Wolke im Sternbild Tukan. Siehe auch: Offener Sternenhaufen
NGC 300Nach diesem Begriff suchen
NGC 300 ist die Bezeichnung einer Galaxie mit ausgeprägter Spiralstruktur (Typ Sc) im Sternbild Bildhauer. NGC 300 hat eine Winkelausdehnung von 21,9' × 15,5' und eine scheinbare Helligkeit von 8,1 mag. NGC 300 wurde am 5. August 1826 von dem schottischen Astronomen James Dunlop entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 3003Nach diesem Begriff suchen
NGC 3003 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBbc und liegt im Sternbild Kleiner Löwe. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 5,8' × 1,3' und eine scheinbare Helligkeit von +11,5 mag und wurde am 7. Dezember 1785 von William Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 3310Nach diesem Begriff suchen
NGC 3310 ist die Bezeichnung einer Spiralgalaxie die 59 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Man nimmt an, dass NGC 3310 vor etwa 100 Millionen Jahren mit einer ihrer Satelliten-Galaxien zusammengestoßen und mit ihr verschmolzen ist. Diese Kollision ist die vermutete Ursache für die in NGC 3310 stattfindende sehr starke Stern-Entstehung. Siehe auch: Galaxie
NGC 3370Nach diesem Begriff suchen
NGC 3370 ist die Bezeichnung einer Spiralgalaxie, die 98 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. In NGC 3370 beobachtete am 14. November 1994 S. Van Dyk am Leuschner Observatory Supernova Search eine Supernova in dieser Galaxie, welche die Bezeichnung SN 1994ae erhielt. Diese Supernova war vom Typ Ia und war eine der am besten beobachteten Supernovae. Das Besondere an diesen Supernovae vom Typ Ia ist, dass sie als sogenannte Standardkerzen zur Bestimmung der Expansion unseres Universums dienen. Siehe auch: Galaxie
NGC 3395Nach diesem Begriff suchen
NGC 3395 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBc und liegt im Sternbild Kleiner Löwe. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 2,1' × 1,2' und eine scheinbare Helligkeit von +11,8 mag; sie wurde am 7. Dezember 1785 von Wilhelm Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 3718Nach diesem Begriff suchen
NGC 3718 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBa/P und liegt im Sternbild Großer Bär. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 8,1' × 4,0' und eine scheinbare Helligkeit von +10,6 mag; sie wurde am 12. April 1789 von Wilhelm Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 3729Nach diesem Begriff suchen
NGC 3729 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBa/P und liegt im Sternbild Großer Bär. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 2,8' × 1,9' und eine scheinbare Helligkeit von +11,0 mag; sie wurde am 12. April 1789 von William Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 4377Nach diesem Begriff suchen
NGC 4377 ist eine Elliptische-Linsenförmige Galaxie vom Typ E-S0 im Sternbild Haar der Berenike. Sie bildet mit PGC 40476 und PGC 169245 eine Gruppe. NGC 4377 wurde am 19. Februar 1784 von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4377-1
NGC 4379Nach diesem Begriff suchen
NGC 4379 ist eine Elliptische-Linsenförmige Galaxie vom Typ E-S0 im Sternbild Haar der Berenike. Ihre Position ist 12h 25m 14,7s Rektaszension und +15° 36′ 27″ Deklination. Die Galaxie gehört zum Virgo-Galaxienhaufen. Siehe auch: Galaxie
NGC 4393Nach diesem Begriff suchen
NGC 4393 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBcd im Sternbild Haar der Berenike. Ihre Position ist 12h 25m 51,4s Rektaszension und +27° 33′ 40″ Deklination. Siehe auch: Galaxie
NGC 4394Nach diesem Begriff suchen
NGC 4394 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBb im Sternbild Haar der Berenike. Die Galaxie gehört zum Virgo-Galaxienhaufen. NGC 4394 wurde am 14. März 1784 von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt. Siehe auch: Galaxie
NGC 4416Nach diesem Begriff suchen
NGC 4416 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBc im Sternbild Jungfrau. Ihre Position ist 12h 26m 46,7s Rektaszension und +7° 55′ 08″ Deklination. Siehe auch: Galaxie
NGC 4459Nach diesem Begriff suchen
NGC 4459 ist die Bezeichnung für eine lentikuläre Galaxie im Sternbild Haar der Berenike. NGC 4459 hat eine Winkelausdehnung von 3,8' × 3,0' und eine scheinbare Helligkeit von 10,4 mag. Obwohl es sich um eine vergleichsweise helle Galaxie handelt, fand sie keine Aufnahme in den Messier-Katalog. Siehe auch: Galaxie
NGC 4889Nach diesem Begriff suchen
NGC 4889 ist eine sehr große elliptische Galaxie, die fast im Zentrum des Coma-Haufens liegt und etwa 11,5 mag Helligkeit besitzt. Siehe auch: Galaxie
Nicholson, Seth BarnesNach diesem Begriff suchen
Seth Barnes Nicholson (* 12. November 1891 in Springfield, Illinois; † 2. Juli 1963 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Seth Barnes Nicholson
Nicholson, WilliamNach diesem Begriff suchen
William Nicholson (* vermutlich am 1. Juni 1753 in London; † 21. Mai 1815 in Bloomsbury bei London) war ein renommierter britischer Elektro-Chemiker, der außerdem Schriftsteller über naturphilosophische und chemische Themen war, ebenso wie Übersetzer, Journalist, Verleger, Wissenschaftler und 1790 Erfinder des Aräometers (Senkwaage) und 1800 Entdecker der Elektrolyse. Sein genaues Geburtsdatum ist laut englischer wikipedia unbekannt, denn im 18. Jahrhundert war es üblich, nur das Jahr der Geburt aufzuzeichnen, nicht aber Tag und Monat. Das Datum 1. Juni 1753 wird von der DGPT genannt Siehe auch: Erfinder, Naturwissenschaft Synonyme / andere Formen: William Nicholson
NickelNach diesem Begriff suchen
Nickel ist ein chemisches Element mit dem Symbol Ni und der Ordnungszahl 28. Siehe auch: Nickelgruppe, Übergangsmetalle
Nicot, JeanNach diesem Begriff suchen
Jean Nicot, sieur de Villemain (1530 in Nîmes; † Mai 1604 in Paris) war ein französischer Diplomat und Gesandter am portugiesischen Hof und hat durch die Einführung von Tabak als Heilpflanze in Frankreich sowie als Urvater der französischen Lexikografie historische Bedeutung. Nicot beschäftigte sich in Lissabon mit der Heilwirkung des Tabaks und schickte im Jahr 1561 Tabaksamen an den französischen Hof, was zur frühen Verbreitung des Tabaks in Frankreich führte. Der französische Botaniker Dalechamps gab der Pflanze deshalb 1586 den endgültigen Namen herba nicotiana. 1828 isolierten die Heidelberger Chemiker Reimann und Posselt erstmals das in der Tabakpflanze wirksame Alkaloid und gaben ihm, Jean Nicot zu Ehren, den Namen Nikotin. Durch das 1606 postum erschienene Lexikonwerk Thrésor de la langue francoyse gilt Nicot außerdem als Begründer der wissenschaftlichen Lexikografie in Frankreich. Synonyme / andere Formen: Jean Nicot
Nièpce, Joseph NicéphoreNach diesem Begriff suchen
Joseph Nicéphore Nièpce (* 7. März 1765 in Chalon-sur-Saône, Frankreich; † 5. Juli 1833 in Saint-Loup-de-Varennes nahe Chalon-sur-Saône), war der Erfinder der Heliografie, der weltweit ersten fotografischen Technik. Von ihm stammt die erste bis heute erhaltene Fotografie. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Joseph Nicéphore Niepce, Joseph Nicéphore Niépce, Joseph Nicéphore Nièpce
NikotinNach diesem Begriff suchen
Nikotin, auch Nicotin, benannt nach Jean Nicot, ist ein Alkaloid, das vorwiegend in der Tabakpflanze und in geringerer Konzentration auch in anderen Nachtschattengewächsen vorkommt. In der ganzen Tabakpflanze kommt es mit einem Massenanteil von fünf Prozent vor. Nikotin ist eine Droge und ein starkes Nervengift. Die chemische Struktur von Nikotin wurde von Adolf Pinner und Richard Wolffenstein aufgeklärt. Nikotin besitzt ein stereogenes Zentrum, es ist chiral. In der Natur kommt ausschließlich (S)-Nikotin vor. Das Enantiomer (R)-Nikotin hat keine pathophysiologische Bedeutung. Wenn in diesem Artikel der Begriff 'Nikotin' gebraucht wird, ist stets (S)-Nikotin gemeint. Synonyme / andere Formen: Nicotin
NiobNach diesem Begriff suchen
Niob [ˈnioːp] (nach Niobe, der Tochter des Tantalus) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Nb und der Ordnungszahl 41. Im angelsächsischen Sprachraum wird auch heute noch von vielen Metallurgen, Werkstoffanbietern und im privaten Umgang die schon länger veraltete Bezeichnung Columbium und das Kurzzeichen Cb verwendet. Das selten vorkommende Schwermetall ist von grauer Farbe und gut schmiedbar. Niob kann aus den Mineralen Columbit, Coltan (Columbit-Tantalit) und Loparit gewonnen werden. Es wird hauptsächlich in der Metallurgie verwendet, um Spezialstähle herzustellen und die Schweißbarkeit zu verbessern. Siehe auch: Übergangsmetalle, Vanadiumgruppe Synonyme / andere Formen: Columbium
Nirenberg, Marshall WarrenNach diesem Begriff suchen
Marshall Warren Nirenberg (* 10. April 1927 in New York City, New York; † 15. Januar 2010 ebenda) war ein US-amerikanischer Biochemiker und Genetiker. Siehe auch: Biochemie, Genetik Synonyme / andere Formen: Marshall Warren Nirenberg
Nitze, MaximilianNach diesem Begriff suchen
Maximilian (Max) Nitze (* 18. September 1848 in Berlin; † 23. Februar 1906 in Berlin) war ein deutscher Urologe und Erfinder des Cystoskops. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Max Nitze, Maximilian Nitze
NixNach diesem Begriff suchen
Nix ist der zweite und kleinste Mond des Zwergplaneten (alte Bez. Planet), Plutoiden und Plutinos Pluto. Sein Durchmesser wird auf zwischen 46 und 137 Kilometer geschätzt. Siehe auch: Pluto
Nobel, Alfred BernhardNach diesem Begriff suchen
Alfred Bernhard Nobel (ˌalːfred nɔˈbɛl; * 21. Oktober 1833 in Stockholm; † 10. Dezember 1896 in Sanremo) war ein schwedischer Chemiker und Erfinder. Es wurden ihm insgesamt 355 Patente zugesprochen. Nobel ist der Erfinder des Dynamits und Stifter sowie Namensgeber des Nobelpreises. Siehe auch: Chemie, Erfinder Synonyme / andere Formen: Alfred Bernhard Nobel, Alfred Nobel
NobeliumNach diesem Begriff suchen
Nobelium (Symbol No) ist ein relativ kurzlebiges radioaktives chemisches Element mit der Ordnungszahl 102. Es wurde nach Alfred Nobel benannt und gehört zur Reihe der Actinoide bzw. zu den Transuranen. Siehe auch: Actinoide
NobelpreisNach diesem Begriff suchen
Der Nobelpreis [noˈbɛl-] wurde von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestiftet. In seinem Testament legte er fest, dass mit seinem Vermögen eine Stiftung gegründet werden sollte, deren Zinsen „als Preis denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“. Das Geld sollte zu fünf gleichen Teilen auf die Gebiete Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und für Friedensbemühungen verteilt werden. Die Nobelstiftung wurde am 29. Juni 1900, vier Jahre nach dem Tod Alfred Nobels, gegründet, die ersten Preise dann 1901 verliehen. Der Nobelpreis gilt heute als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo verliehen, alle anderen Preise vom schwedischen König in Stockholm. Seit 1969 gibt es mit dem Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel eine Auszeichnung, die häufig als Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bezeichnet wird. Der Preis wird zusammen mit den Nobelpreisen verliehen, unterliegt denselben Vergabekriterien und ist mit der gleichen Summe dotiert, die allerdings nicht aus den Zinsen von Nobels Vermögen, sondern durch die schwedische Reichsbank finanziert wird. Siehe auch: Banting, Frederick Grant, Bardeen, John, Becquerel, Antoine Henri, Brattain, Walter Houser, Capecchi, Mario Renato, Chadwick, James, Chauvin, Yves, Cournand, André Frédéric, Edwards, Robert Geoffrey, Ehrlich, Paul, Evans, Martin John, Fermi, Enrico, Feynman, Richard Phillips, Fleming, Alexander, Forßmann, Werner Otto Theodor, Frisch, Ragnar Anton Kittil, Grubbs, Robert Howard, Heisenberg, Werner Karl, Hess, Victor Franz, Kilby, Jack St. Clair, Klitzing, Klaus-Olaf, Kornberg, Arthur, Laveran, Charles Louis Alphonse, Libby, Willard Frank, Macleod, John James Richard, Nernst, Walther, Onnes, Heike Kamerlingh, Raman, Chandrasekhara Venkata, Richards, Dickinson Woodruff, Richet, Charles Robert, Röntgen, Wilhelm Conrad, Russell, Bertrand Arthur William, Sanger, Frederick, Schrock, Richard Royce, Seaborg, Glenn Theodore, Shockley, William Bradford, Smithies, Oliver, Thomson, Joseph John, Tinbergen, Jan, van der Waals, Johannes Diderik, von Suttner, Bertha, Waksman, Selman Abraham, Watson, James Dewey Synonyme / andere Formen: Nobelpreise, Nobelpreisträger, Nobelpreisträgerin
Nobile, UmbertoNach diesem Begriff suchen
Umberto Nobile (* 21. Januar 1885 in Lauro bei Neapel; † 30. Juli 1978 in Rom) war ein italienischer Luftschiffpionier und General. Er wurde besonders durch die Polarfahrten mit seinen beiden halbstarren Luftschiffen berühmt. Synonyme / andere Formen: Umberto Nobile
Nobile, UmbertoNach diesem Begriff suchen
Umberto Nobile (* 21. Januar 1885 in Lauro bei Neapel; † 30. Juli 1978 in Rom) war ein italienischer Luftschiffpionier und General. Er wurde besonders durch die Polarfahrten mit seinen beiden halbstarren Luftschiffen berühmt. Synonyme / andere Formen: Umberto Nobile
Nobu, ShiraseNach diesem Begriff suchen
Shirase Nobu (jap. 白瀬 矗; * 20. Juli 1861 (traditionell: Bunkyū 1/6/13) in Konoura, Yuri-gun (heute: Nikaho), Präfektur Akita; † 4. September 1946 in Koromo, Nishikamo-gun (heute: Toyota), Präfektur Aichi) war ein japanischer Armeeoffizier, der die Japanische Antarktisexpedition 1910–1912 leitete und dabei die Mannschaft von Amundsen traf. Shirase und seine Leute betraten zum ersten Mal die Edward-VII-Halbinsel und wurden nach ihrer Rückkehr in Japan als Helden gefeiert. Synonyme / andere Formen: Shirase Nobu
Noddack, WalterNach diesem Begriff suchen
Walter Noddack (* 17. August 1893 in Berlin; † 7. Dezember 1960 in Berlin) war ein deutscher Chemiker. Gemeinsam mit seiner späteren Frau Ida Tacke und Otto Berg entdeckte er 1925 das Element Rhenium. Die gleichzeitige Entdeckung des Elements mit der Ordnungszahl 43, von ihnen 'Masurium' genannt, wurde bereits 1925 in dem Magazin Popular Science beschrieben. Die Entdeckung des Elements 43 wurde offiziell angezweifelt; dieses Element wurde erst 1937 als sicher nachgewiesen erklärt und Technetium genannt. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Walter Noddack
Noddack-Tacke, IdaNach diesem Begriff suchen
Ida Noddack-Tacke (geb. Ida Eva Tacke; * 25. Februar 1896 in Wesel; † 24. September 1978 in Bad Neuenahr) war eine deutsche Chemikerin. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Ida Eva Tacke, Ida Noddack-Tacke, Ida Tacke
NonylphenolethoxylateNach diesem Begriff suchen
Nonylphenolethoxylate stellen eine Gruppe von nichtionischen Tensiden dar, die sich vom Nonylphenol ableiten und in der Anzahl der hydrophilen Ethoxy-Einheiten der Polyethylenglykol-Seitenkette unterscheiden. Synonyme / andere Formen: Nonylphenolethoxylat, Nonylphenolethoxylaten
Nordenskjöld, Nils Otto GustafNach diesem Begriff suchen
Nils Otto Gustaf Nordenskjöld (* 6. Dezember 1869 auf Sjögelö im Kirchenspiel Häsleby, Jönköpings län; † 2. Juni 1928 in Göteborg) war ein schwedischer Geologe an der Universität Uppsala und Polarforscher, der für seine Expedition mit dem Schiff Antarctic unter Kommando von Kapitän Carl Anton Larsen bekannt wurde. Er studierte an der Universität Uppsala und wurde 1894 zum Doktor der Geologie und später Dozent und Hilfsprofessor. 1905 wurde er zum Professor der Geografie und Ethnografie an der Universität Göteborg ernannt. Otto Nordenskjöld war der Neffe Adolf Erik Nordenskjölds, der im selben wissenschaftlichen Bereich tätig war und auch einige Expeditionen unternahm. Siehe auch: Ethnografie, Geowissenschaft Synonyme / andere Formen: Nils Otto Gustaf Nordenskjöld, Otto Nordenskjöld
Nordenskjöld, Nils Otto GustafNach diesem Begriff suchen
Nils Otto Gustaf Nordenskjöld (* 6. Dezember 1869 auf Sjögelö im Kirchenspiel Häsleby, Jönköpings län; † 2. Juni 1928 in Göteborg) war ein schwedischer Geologe an der Universität Uppsala und Polarforscher, der für seine Expedition mit dem Schiff Antarctic unter Kommando von Kapitän Carl Anton Larsen bekannt wurde. Er studierte an der Universität Uppsala und wurde 1894 zum Doktor der Geologie und später Dozent und Hilfsprofessor. 1905 wurde er zum Professor der Geografie und Ethnografie an der Universität Göteborg ernannt. Otto Nordenskjöld war der Neffe Adolf Erik Nordenskjölds, der im selben wissenschaftlichen Bereich tätig war und auch einige Expeditionen unternahm. Siehe auch: Geowissenschaft Synonyme / andere Formen: Nils Otto Gustaf Nordenskjöld
NordpolNach diesem Begriff suchen
Der Nordpol ist im allgemeinen Sprachgebrauch der nördlichste Punkt der Erde, dieser wird auch als geographischer Nordpol bezeichnet. Darüber hinaus gibt es weitere Definitionen des arktischen Magnetpols und arktischen geomagnetischen Pols sowie des Nordpols der Unzugänglichkeit. Synonyme / andere Formen: Nordpols
NormalbedingungenNach diesem Begriff suchen
Die so genannten Normalbedingungen (auch NTP genannt vom englischen Begriff Temperature and Pressure) Synonyme / andere Formen: NTP
Noyce, RobertNach diesem Begriff suchen
Robert Noyce (* 12. Dezember 1927 in Burlington, Iowa; † 3. Juni 1990 in Austin, Texas), genannt The Mayor of Silicon Valley, „Der Bürgermeister des Silicon Valley“ war 1957 Mitgründer von Fairchild Semiconductor und 1968 von Intel. Er war 1969 auch Gründungsanleger von AMD. Außerdem gilt er, neben Jack Kilby, als Erfinder der integrierten Schaltung. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Robert Noyce
NukleonNach diesem Begriff suchen
Als Nukleonen [nukleˈoːnən] (Singular Nukleon [ˈnuːkleɔn]; lat. nucleus „der Kern“) bezeichnet man die Atomkernbausteine, also jene Teilchen, aus denen Atomkerne bestehen, nämlich Protonen und Neutronen. Synonyme / andere Formen: Nukleonen
NukleotidNach diesem Begriff suchen
Ein Nukleotid ist ein Molekül, das als Grundbaustein von Nukleinsäuren (DNA und RNA) fungiert und auch im genetischen Code verwendet wird. Außerdem haben viele Arten von Nukleotiden lebensnotwendige regulatorische Funktionen in Zellen, beispielsweise das ATP, das cAMP und das GTP. Die Riesenmoleküle DNA und RNA sind aus insgesamt fünf verschiedenen Sorten von Nukleotiden zusammengesetzt, die in beliebiger Reihenfolge mit Hilfe von Atombindungen zum jeweiligen Makromolekül verknüpft werden können. Die dabei ablaufende Reaktion ist eine Kondensationsreaktion. Drei miteinander verbundene Nukleotide bilden die kleinste Informationseinheit, die in der DNA und RNA zur Kodierung der genetischen Information zur Verfügung steht. Man nennt diese Informationseinheit ein Codon.
Nußbaumer, OttoNach diesem Begriff suchen
Otto Nußbaumer (* 31. März 1876 in Wilten bei Innsbruck; † 5. Mai 1930 in Salzburg) war ein österreichischer Physiker und Rundfunkpionier. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Otto Nußbaumer
----NickelgruppeNach diesem Begriff suchen
Die Nickelgruppe, manchmal auch Platingruppe genannt, ist die 10. Gruppe des Periodensystems der Elemente mit den Elementen Nickel (Ni), Palladium (Pd), Platin (Pt) und dem erstmals 1994 hergestellten Darmstadtium (Ds). Die Bezeichnung wird selten verwendet, da die Gruppe meist mit der 8. und 9. Gruppe zur Eisen-Platin-Gruppe zusammengefasst wird. Nicht damit verwechseln darf man die Elemente der Gruppen 8 bis 10 der 5. und 6. Periode, die als Platinmetalle bezeichnet werden (Ru, Os, Rh, Ir, Pd, Pt). Siehe auch: Darmstadtium, Eisengruppe, Nickel, Palladium, Platin Synonyme / andere Formen: Platingruppe
----NichtmetalleNach diesem Begriff suchen
Nichtmetalle (früher auch Metalloide genannt) sind chemische Elemente der Gruppen 14 bis 18 des Periodensystems der Elemente (Edelgase sowie direkt links vor den Edelgasen) denen die typischen metallischen Eigenschaften wie gute elektrische und thermische Leitfähigkeit, Glanz, Härte und gute Formbarkeit fehlen. Siehe auch: Edelgase, Halogene, Kohlenstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel, Selen, Serie im Periodensystem, Stickstoff, Wasserstoff Synonyme / andere Formen: Metalloide, Nichtmetall
----NeurologieNach diesem Begriff suchen
Die Neurologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Die Grenze zur Psychiatrie ist teilweise fließend. In Deutschland ist die Neurologie als ein Teilgebiet aus der Inneren Medizin hervorgegangen. Die Organsysteme, die in der Neurologie Berücksichtigung finden, sind das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark und deren Umgebungsstrukturen und blutversorgende Gefäße sowie das periphere Nervensystem einschließlich dessen Verbindungsstrukturen mit den Muskeln sowie die Muskulatur. Siehe auch: Acetylcholin-Rezeptor, Alzheimer, Alois, Medizin Synonyme / andere Formen: Neurologe, Neurologin
--NaturwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Naturwissenschaften befassen sich mit den messbaren Eigenschaften in der unbelebten und belebten Natur, versuchen diese zu beschreiben und zu erklären. Die traditionellen Gebiete der Naturwissenschaften – Physik, Chemie und Biologie – prägen auch heute noch nachhaltig das verbreitete Bild der Naturwissenschaften. In der Gegenwart wird der Begriff Naturwissenschaften jedoch deutlich weiter gezogen. Siehe auch: Ardenne, Manfred, Baron de Cuvier, Boyle, Robert, de Gusmão, Bartolomeu Lourenço, Fuhlrott, Johann Carl, Gray, Stephen, Kepler, Friedrich Johannes, Lomonossow, Michail Wassiljewitsch, Murray, John, Nicholson, William, Piccard, Jacques, Psychologie, Torpor, van Musschenbroek, Pieter, von Goethe, Johann Wolfgang, von Kleist, Ewald Georg, von Linné, Carl Synonyme / andere Formen: Naturwissenschaften, Naturwissenschaftler, Naturwissenschaftlerin
----NaturforschungNach diesem Begriff suchen
Naturgeschichte (auch Naturkunde oder Naturlehre) ist eine Sammelbezeichnung für Wissensgebiete, die heutzutage gewöhnlich mehreren verschiedenartigen Wissenschaften, überwiegend Naturwissenschaften, zugeordnet werden. Die meisten Definitionen enthalten die Erforschung der Lebewesen (Biologie, darunter Botanik und Zoologie); andere Definitionen weiten das Gebiet aus und zählen sowohl Paläontologie, Ökologie und Biochemie als auch zum Teil Archäologie, Geologie, Astronomie, Physik und sogar Meteorologie dazu. Allgemein galt ein an der Naturgeschichte Interessierter als Naturforscher. Dies war im Wesentlichen eine Laien-Beschäftigung und nicht ein Beruf. Im 18. Jahrhundert und weit ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Begriff Naturgeschichte verwendet, um alle wissenschaftlichen Studien, im Gegensatz zur politischen oder kirchlichen Geschichte, zu bezeichnen. Diese umfassende Bezeichnung wird auch heute noch für einige Museen und Gesellschaften verwendet. Traditionell wurde die vorwiegend beschreibende Naturgeschichte der mehr erklärenden Naturphilosophie entgegen gestellt. Siehe auch: Amundsen, Roald, Anaximenes, Borchgrevink, Carsten Egeberg, Byrd, Richard Evelyn, Darwin, Charles Robert, de Saussure, Horace-Bénédict, Ellsworth, Lincoln, Faraday, Michael, Forster, Johann Georg Adam, Franklin, Benjamin, Kepler, Friedrich Johannes, Mendel, Oken, Lorenz, Ritter von Frauenfeld, Georg, Ritter von Hochstetter, Christian Gottlob Ferdinand, Thales, von Chamisso, Adelbert, von Humboldt, Alexander Synonyme / andere Formen: Naturforscher, Naturforscherin, Naturgeschichte



by Dr. Radut