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Maack, ReinhardNach diesem Begriff suchen
Reinhard Maack (* 2. Oktober 1892 in Herford; † 26. August 1969 in Curitiba, Brasilien) war ein deutscher Forschungsreisender und Wissenschaftler in vielen verschiedenen Fachgebieten, Geologe, Professor und Umweltschützer. Siehe auch: Forschung, Geowissenschaft, Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Reinhard Maack
MacKenzie, AlexanderNach diesem Begriff suchen
Sir Alexander MacKenzie (* 1764 in Stornoway; † 12. März 1820 in Mulinearn bei Dunkeld) war ein schottisch-kanadischer Entdecker, der Expeditionen im Nordwesten Kanadas unternahm. Nach ihm ist der Fluss Mackenzie benannt. Zusammen mit seiner Familie wanderte MacKenzie 1774 von Schottland nach New York aus. Von dort aus siedelten sie fünf Jahre später nach Montreal um. Siehe auch: Entdecker Synonyme / andere Formen: Alexander MacKenzie
Macleod, John James RichardNach diesem Begriff suchen
John James Richard Macleod (* 6. September 1876 in Cluny bei Dunkeld, Perthshire, Schottland; † 16. März 1935 in Aberdeen, Schottland) war ein schottisch-kanadischer Physiologe. Siehe auch: Nobelpreis, Physiologie Synonyme / andere Formen: John James Richard Macleod, John Macleod
MagnesiumNach diesem Begriff suchen
Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Mg (Alchemie: ⚩) und der Ordnungszahl 12. Es hat zwei Außenelektronen (Valenzelektronen), wodurch die Chemie des Magnesiums bestimmt wird. Als achthäufigstes Element ist es zu etwa 1,94 % am Aufbau der Erdkruste beteiligt. Siehe auch: Erdalkalimetalle
MagnetresonanztomographieNach diesem Begriff suchen
Die Magnetresonanztomographie (Tomographie von altgr. τομή, tome, „Schnitt“ und γράφειν, graphein, „schreiben“) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanzspektroskopie. Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen bestimmte Atomkerne (meistens die Wasserstoffkerne/Protonen) im Körper resonant angeregt werden. Aufgenommen werden elektrische Signale der gleichen Frequenz, die die angeregten Atomkerne im Empfängerstromkreis induzieren. Im Gerät wird keine Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt. Eine wesentliche Grundlage für den Bildkontrast sind unterschiedliche Relaxationszeiten verschiedener Gewebearten. Daneben trägt auch der unterschiedliche Gehalt an Wasserstoff-Atomen in verschiedenen Geweben (z. B. Muskel, Knochen) zum Bildkontrast bei. Synonyme / andere Formen: Kernspin, Kernspintomographie, Magnetic Resonance Imaging, Magnetresonanztomografen, Magnetresonanztomograph, Magnetresonanztomographen, MRI, MRT
MagnitudeNach diesem Begriff suchen
Die Magnitude ist ein Maß für die Stärke von Erdbeben. Magnituden werden überwiegend aus den Amplituden, seltener auch aus anderen Parametern von Seismogrammen bestimmt. Diese werden wiederum weltweit an Erdbebenmessstationen mit Seismographen aufgezeichnet. Im Gegensatz dazu ist die Intensität von Erdbeben – also ihre Auswirkungen auf Menschen, Gebäude und Landschaft – ohne Instrumente zu beobachten. Synonyme / andere Formen: Magnituden
Maillard, Louis CamilleNach diesem Begriff suchen
Louis Camille Maillard (* 4. Februar 1878; † 12. Mai 1936) war ein französischer Physiker und Chemiker. Siehe auch: Chemie, Physik Synonyme / andere Formen: Louis Camille Maillard
Maillard-ReaktionNach diesem Begriff suchen
Die Maillard-Reaktion (benannt nach dem Chemiker Louis Camille Maillard) ist eine so genannte nicht-enzymatische Bräunungsreaktion. Hierbei werden Aminosäuren und reduzierende Zucker unter Hitzeeinwirkung zu neuen Verbindungen umgewandelt. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Karamellisieren, jedoch können beide Reaktionen gemeinsam auftreten.
Maiman, Theodore HaroldNach diesem Begriff suchen
Theodore Harold Maiman (* 11. Juli 1927 in Los Angeles; † 5. Mai 2007 in Vancouver) war ein US-amerikanischer Physiker. 1960 entwickelte er den ersten funktionstüchtigen Laser. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Theodore Harold Maiman, Theodore Maiman
MalwareNach diesem Begriff suchen
Als Schadprogramm oder Malware [ˈmælwɛə] (Kofferwort aus engl. malicious, „bösartig“ und Software) bezeichnet man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um vom Benutzer unerwünschte und ggf. schädliche Funktionen auszuführen. Dieser Begriff bezeichnet keine fehlerhafte Software, obwohl auch diese Schaden anrichten kann. Malware wird von Fachleuten der Computersicherheitsbranche als Über-/Sammelbegriff verwendet, um die große Bandbreite an feindseliger, intrusiver und/oder unerwünschter Software oder Programmen zu beschreiben. Synonyme / andere Formen: Schadprogramm
ManganNach diesem Begriff suchen
Mangan [maŋˈɡaːn] (altgr. μαυγάυμι: ich entfärbe wirklich) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mn und der Ordnungszahl 25. Siehe auch: Mangangruppe, Übergangsmetalle
ManukaNach diesem Begriff suchen
Manuka (Leptospermum scoparium) ist ein bis zu 12 m hoher Baum aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Das ätherische Öl der Pflanze besteht aus ca. 100 verschiedenen Komponenten und ist ein Musterbeispiel für das synergistische Prinzip von Naturstoffen. Keine von den einzelnen Bestandteilen des Manuka Öls erzielt annähernd die Wirkung, die Manuka Öl als Ganzes entfaltet. Die einzelnen Komponenten verstärken sich gegenseitig und verändern die Wirkung. Synonyme / andere Formen: Leptospermum scoparium
Maraldi, Giacomo FilippoNach diesem Begriff suchen
Giacomo Filippo Maraldi (* 21. August 1665 in Perinaldo; † 1. Dezember 1729; auch Jacques Philippe Maraldi und Jacopo Filippo Maraldi) war ein französisch-italienischer Astronom und Mathematiker. Siehe auch: Astronomie, Mathematik Synonyme / andere Formen: Giacomo F. Maraldi, Giacomo Filippo Maraldi, Jacopo Filippo Maraldi, Jacques Philippe Maraldi
Maraldi, Giovanni DomenicoNach diesem Begriff suchen
Giovanni Domenico (* 17. April 1709 in Perinaldo; † 14. November 1788 ebenda), war ein in Italien geborenener Astronom und der Neffe von Giacomo F. Maraldi. Maraldi kam 1727 nach Paris und wurde 1731 Mitglied der Académie des sciences. Dort entdeckte er zwei „neblige Sterne“, welche sich später als die zwei Sternhaufen Messier 2 und Messier 15 herausstellten. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Giovanni Domenico Maraldi, Jean-Dominique Maraldi
Marconi, GuglielmoNach diesem Begriff suchen
Guglielmo Marconi [ɡuʎˈʎɛlmo marˈkoːni] (* 25. April 1874 in Bologna; † 20. Juli 1937 in Rom), italienischer Physiker, Elektroingenieur und Unternehmer, war ein Pionier der drahtlosen Telekommunikation. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Guglielmo Marchese Marconi, Guglielmo Marconi
Markham, BerylNach diesem Begriff suchen
Beryl Markham (* 26. Oktober 1902 in Leicester, Leicestershire; † 3. August 1986 in Nairobi, Kenia; gebürtige Beryl Clutterbuck) war eine britische Flugpionierin. Als erster Mensch überflog sie im Alleinflug den Atlantik nonstop in Ost-West-Richtung. Synonyme / andere Formen: Beryl Clutterbuck, Beryl Markham
MarsNach diesem Begriff suchen
Der Mars ist, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem und der äußere Nachbar der Erde. Er zählt zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Der Mars ist mit einem Durchmesser von knapp 6800 km etwa halb so groß wie die Erde und nach Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen km ist er rund 1,5 mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Wegen seiner orange- bis blutroten Farbe wurde er nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird oft auch als der Rote Planet bezeichnet. Diese Färbung geht auf Eisen(III)-oxid-Staub (Rost) zurück, der sich auf der Oberfläche und in der Atmosphäre verteilt hat. Er besitzt zwei kleine, unregelmäßig geformte Monde: Phobos und Deimos (griechisch für Furcht und Schrecken). Siehe auch: ALH 84001, Meridiani Planum
Marsden, Brian GeoffreyNach diesem Begriff suchen
Brian Geoffrey Marsden (* 5. August 1937 in Cambridge, England; † 18. November 2010 in Burlington, Massachusetts) war ein britischer Astronom, der in den USA lebte und arbeitete. Er war am Smithsonian Astrophysical Observatory in Cambridge (Massachusetts) tätig und in den Jahren von 1978 bis 2006 Direktor des Minor Planet Center. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Brian Geoffrey Marsden, Brian Marsden
Matthaei, J. HeinrichNach diesem Begriff suchen
J. Heinrich Matthaei (* 4. Mai 1929 in Bonn) ist ein deutscher Biochemiker und ehemaliger Direktor am Göttinger Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin. Als Post-Doktorand am NIH in Bethesda (Maryland) gelang ihm 1961 gemeinsam mit Marshall Warren Nirenberg die erste Identifizierung einer genetischen Codierungseinheit. Siehe auch: Biochemie Synonyme / andere Formen: Heinrich Matthaei, J. Heinrich Matthaei
Mauchly, John WilliamNach diesem Begriff suchen
John William Mauchly (* 30. August 1907 in Cincinnati, Ohio; † 8. Januar 1980 in Ambler, Pennsylvania) war ein amerikanischer Physiker und Computer-Ingenieur. Gemeinsam mit John Presper Eckert entwickelte er den ENIAC, wobei er sich auf das konzeptuelle Design konzentrierte und Eckert die Hardwareentwicklung übernahm. Des Weiteren war er am Entwurf des UNIVAC I beteiligt. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft, Physik Synonyme / andere Formen: John W. Mauchly, John William Mauchly
Mawson, DouglasNach diesem Begriff suchen
Sir Douglas Mawson OBE (* 5. Mai 1882 in Bradford, Yorkshire; † 14. Oktober 1958 in Brighton, Adelaide, South Australia) war ein australischer Antarktisforscher, der die erste australische Antarktisexpedition von 1911 bis 1914 leitete. Synonyme / andere Formen: Douglas Mawson
Maxwell, James ClerkNach diesem Begriff suchen
James Clerk Maxwell (* 13. Juni 1831 in Edinburgh; † 5. November 1879 in Cambridge) war ein schottischer Physiker. Er entwickelte einen Satz von Gleichungen (die Maxwellschen Gleichungen), welche die Grundlagen der Elektrizitätslehre und des Magnetismus bilden. Zudem entdeckte er die Geschwindigkeitsverteilung von Gasmolekülen (Maxwell-Verteilung). Er veröffentlichte die erste Farbfotografie als Nachweis für die Theorie der additiven Farbmischung. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: James Clerk, James Clerk Maxwell
Maybach, August WilhelmNach diesem Begriff suchen
August Wilhelm Maybach (* 9. Februar 1846 in Heilbronn; † 29. Dezember 1929 in Stuttgart-Cannstatt) war ein deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer. Siehe auch: Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: August Wilhelm Maybach, Wilhelm Maybach
Mayor, MichelNach diesem Begriff suchen
Michel Mayor (* 12. Januar 1942 in Echallens, Kanton Waadt) ist ein Schweizer Professor am Departement für Astronomie der Universität Genf. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Michel Mayor
Méchain, Pierre-François-AndréNach diesem Begriff suchen
Pierre-François-André Méchain (* 16. August 1744 in Laon, Frankreich; † 20. September 1804 in Castellón de la Plana, Spanien) war ein französischer Astronom und Geograph. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Pierre Méchain, Pierre-François-André Méchain
Meitner, LiseNach diesem Begriff suchen
Lise Meitner (* 17. November 1878 in Wien; † 27. Oktober 1968 in Cambridge) war eine österreichisch-schwedische Kernphysikerin. Unter anderem lieferte sie im Januar 1939 zusammen mit Otto Frisch die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung, die ihr Kollege Otto Hahn und dessen Assistent Fritz Straßmann am 17. Dezember 1938 entdeckt und mit radiochemischen Methoden nachgewiesen hatten. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Lise Meitner
MeitneriumNach diesem Begriff suchen
Meitnerium (Symbol Mt, Eka-Iridium) ist ein künstliches chemisches Element mit der Ordnungszahl 109, es zählt zu den Transactinoiden. Es wurde zu Ehren der österreichisch-schwedischen Physikerin und Mathematikerin Lise Meitner benannt. Siehe auch: Cobaltgruppe, Übergangsmetalle
MelaninNach diesem Begriff suchen
Melanine (griech. μέλας (mèlas) schwarz) sind rötliche, braune oder schwarze Pigmente, die durch die enzymatische Oxidation des Tyrosins entstehen (enzymatische Bräunung) und die beim Menschen die Färbung der Haut, Haare oder Augen bewirken. Sie kommen in Wirbeltieren und Insekten, als Farbmittel in der Tinte von Tintenfischen und auch in Mikroorganismen und Pflanzen vor. Gebildet wird Melanin bei Wirbeltieren in den Melanozyten der Haut und in der Netzhaut des Auges. Synonyme / andere Formen: Melanine
MelanoidinNach diesem Begriff suchen
Als Melanoidine (von gr. μέλας „schwarz“) werden gelbbraune bis fast schwarz gefärbte, stickstoffhaltige organische Verbindungen bezeichnet, die in vielen durch Erhitzen hergestellten Lebensmitteln wie Kaffee, Brot und Bier enthalten sind. Synonyme / andere Formen: Melanoidine
Melotte, Philibert JacquesNach diesem Begriff suchen
Philibert Jacques Melotte (* 29. Januar 1880; † 30. März 1961) war ein britischer Astronom, dessen Eltern aus Belgien eingewandert waren. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Philibert Jacques Melotte
MenanderNach diesem Begriff suchen
Menandros (griechisch Μένανδρος, latinisiert Menander; * 342/341 v. Chr. als Sohn des Diopeithes in Kephisia; † 291/290 v. Chr. vermutlich bei einem Badeunfall; begraben auf dem Weg vom Piräus nach Athen) war ein griechischer Komödiendichter. Synonyme / andere Formen: Menandros
MendelNach diesem Begriff suchen
Gregor Johann Mendel (Geburtsname Johann Mendel, * 20. Juli 1822 in Heinzendorf bei Odrau, Österreichisch-Schlesien; † 6. Januar 1884 in Brünn) war ein bedeutender Naturforscher, der die nach ihm benannten Mendelschen Regeln entdeckte. Er wird daher oft auch als Vater der Genetik bezeichnet. Siehe auch: Naturforschung Synonyme / andere Formen: Gregor Mendel
Mendelejew, Dmitri IwanowitschNach diesem Begriff suchen
Dmitri Iwanowitsch Mendelejew (russ. Дмитрий Иванович Менделеев, – Orignalschreibweise: Менделѣевъ – Aussprache?/i, wiss. Transliteration Dmitrij Ivanovič Mendeleev; * 27. Januar jul./ 8. Februar 1834 greg. in Tobolsk, Russland; † 20. Januar jul./ 2. Februar 1907 greg. in Sankt Petersburg) war ein russischer Chemiker. Siehe auch: Chemie, Periodensystem Synonyme / andere Formen: Dmitri Iwanowitsch Mendelejew
MendeleviumNach diesem Begriff suchen
Mendelevium (systematischer Name Unnilunium) ist ein synthetisches chemisches Element mit dem Symbol Md und der Ordnungszahl 101. Im Periodensystem der Elemente gehört es zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block) und zählt auch zu den Transuranen. Mendelevium wurde nach dem russischen Chemiker und Erfinder des Periodensystems Dmitri Mendelejew benannt. Der Name wurde 1994 endgültig von der IUPAC bestätigt. Siehe auch: Actinoide Synonyme / andere Formen: Unnilunium
MeningitisNach diesem Begriff suchen
Meningitis (deutsch: Hirnhautentzündung) ist der Name für eine Entzündung der schützenden äußeren Hüllen von Gehirn und Rückenmark, der Hirnhäute. Die Erkrankung wird durch Viren, Bakterien oder andere Mikroorganismen verursacht. In seltenen Fällen kann eine Entzündungsreaktion der Hirnhäute auch durch Medikamente verursacht werden. Eine Meningitis kann aufgrund der unmittelbaren Nähe der Entzündung zu Gehirn und Rückenmark lebensbedrohlich sein, sie wird deshalb immer als medizinischer Notfall angesehen. Die häufigsten Symptome einer Meningitis sind Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit, verbunden mit Fieber, Verwirrtheit oder Bewusstseinsminderung, Übelkeit und eine Überempfindlichkeit gegen Licht und laute Geräusche. Vor allem Kinder können unspezifische Symptome zeigen, wie Reizbarkeit und Benommenheit. Ein Hautausschlag kann ein Hinweis auf das Vorliegen einer Meningokokkenmeningitis sein. Synonyme / andere Formen: Hirnhautentzündung
MeningokokkenNach diesem Begriff suchen
Meningokokken sind gramnegative intrazelluläre Bakterien, die als Diplokokken auftreten. Sie besiedeln beim Menschen den Nasen-Rachen-Raum und können schwere Krankheiten auslösen. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei Krankheitsanzeichen zu entwickeln. Synonyme / andere Formen: Neisseria meningitidis
MenopauseNach diesem Begriff suchen
Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten spontanen Menstruation im Leben einer Frau, der retrospektiv betrachtet keine ovariell ausgelöste Blutung aus der Gebärmutter mehr folgt, womit die Fruchtbarkeit der Frau beendet ist. Ursächlich liegt eine Änderung im Hormonhaushalt durch eine nachlassende endokrine Funktion der Eierstöcke zugrunde, eine sogenannte Ovarialinsuffizienz. Der evolutionsbiologische Hintergrund der Menopause ist nicht bekannt, zumal es einen vergleichbaren Entwicklungsabschnitt bei Tieren nicht gibt. Ein, wenn auch umstrittener, Erklärungsansatz ist die Großmutter-Hypothese. Siehe auch: Der menschliche Körper
Mergenthaler, OttmarNach diesem Begriff suchen
Ottmar Mergenthaler (* 11. Mai 1854 in Hachtel, heute Stadtteil von Bad Mergentheim; † 28. Oktober 1899 in Baltimore) war Uhrmacher und ist der Erfinder der Linotype-Setzmaschine. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Ottmar Mergenthaler
Meridiani PlanumNach diesem Begriff suchen
Meridiani Planum oder Terra Meridiani (die mittlere Ebene) ist eine ausgedehnte Hochebene (Planum) auf dem Planeten Mars. Siehe auch: Mars Synonyme / andere Formen: Terra Meridiani
MerkurNach diesem Begriff suchen
Der Merkur ist mit einem Durchmesser von knapp 4880 km der kleinste, mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von etwa 58 Millionen km der sonnennächste und somit auch schnellste Planet im Sonnensystem. Er hat mit einer maximalen Tagestemperatur von rund +430°C und einer Nachttemperatur von bis zu −170°C die größten Temperaturschwankungen aller Planeten. Aufgrund seiner Größe und seiner chemischen Zusammensetzung zählt er zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten. Wegen seiner Sonnennähe ist er von der Erde aus schwer zu beobachten, da er nur einen Winkelabstand von etwa 20° östlich und westlich von der Sonne erreicht. Sein astronomisches Symbol ist ☿. Siehe auch: Astronomie
Messier 2Nach diesem Begriff suchen
Messier 2 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Wassermann. Synonyme / andere Formen: M2, NGC 7089
Messier 49Nach diesem Begriff suchen
Messier 49 ist eine +8,30 mag helle elliptische Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 10,2' x 8,3' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4472
Messier 59Nach diesem Begriff suchen
Messier 59 (auch als NGC 4621 bezeichnet) ist eine +9,70 mag helle elliptische Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 5,4' x 3,7' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4621
Messier 60Nach diesem Begriff suchen
Messier 60 (auch als NGC 4649 bezeichnet) ist eine +8,8 mag helle elliptische Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 7,4' × 6,0' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4649
Messier 84Nach diesem Begriff suchen
Messier 84 (auch als NGC 4374 bezeichnet) ist eine +9,2 mag helle Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 6,0' × 5,4' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4374
Messier 86Nach diesem Begriff suchen
Messier 86 ist eine +8,9 mag helle linsenförmige Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 10,2' × 6,8' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4406
Messier 87Nach diesem Begriff suchen
Messier 87 ist eine +8,6 mag helle elliptische Riesengalaxie mit einer Flächenausdehnung von 8,3' × 5,8' im Sternbild Jungfrau. Messier 87 ist eine sehr aktive Galaxie, die als Radioquelle auch als Virgo A bezeichnet wird. Die Galaxie befindet sich nahe dem Zentrum des Virgo-Galaxienhaufens, dessen größtes Mitglied sie ist, obwohl sie an Helligkeit im visuellen Bereich des Spektrums von M49 übertroffen wird. Die Masse von M87 beträgt innerhalb von 32 kpc etwa 2 bis 3 Billionen Sonnenmassen. Es wird vermutet, dass sich im Zentrum dieser Galaxie ein supermassives Schwarzes Loch mit einer Masse von 6,6 Milliarden Sonnenmassen befindet. Der Durchmesser des Schwarzen Loches wäre dann weit größer als der Durchmesser der Umlaufbahn von Pluto. Aus dem Kern von M87 wird ein energiereicher Jet ausgestoßen, der in verschiedenen Wellenlängen zu beobachten ist. Die Ursache ist unbekannt. Eine Theorie geht von Schwarzen Löchern als Ursache solcher Jets aus. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4486, Virgo A
Messier 88Nach diesem Begriff suchen
Messier 88 ist eine +9,6 mag helle Spiralgalaxie mit einer Flächenausdehnung von 6,9' × 3,7' im Sternbild Haar der Berenike. In der Hubble-Sequenz wird dieser Galaxie der Typ Sbc zugeordnet. Sie wurde am 18. März 1781 von Charles Messier zusammen mit sieben anderen Galaxien des Virgo-Galaxienhaufens entdeckt. Die galaktische Ebene von M88 ist um etwa 30 Grad gegen die Sichtlinie geneigt, wodurch sie eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Andromedanebel, der ebenfalls vom Typ Sb ist, gewinnt. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4501
Messier 89Nach diesem Begriff suchen
Messier 89 ist eine +9,8 mag helle elliptische Galaxie mit einer Flächenausdehnung von 5,1' × 4,7' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4552
Messier 90Nach diesem Begriff suchen
Messier 90 ist eine +9,40 mag helle Spiralgalaxie mit einer Flächenausdehnung von 10,2' × 4,6' im Sternbild Jungfrau. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 4569
Messier 95Nach diesem Begriff suchen
Messier 95 (auch als NGC 3351 bezeichnet) ist eine +9,8 mag helle Balkenspiralgalaxie mit einer Flächenausdehnung von 7,6' × 4,5' im Sternbild Löwe. Die Galaxie gehört der Galaxiengruppe um Messier 96 (auch Leo-I-Gruppe genannt) an. Die Galaxie Messier 95 wurde am 20. März 1781 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 3351
Messier 96Nach diesem Begriff suchen
Messier 96 (auch als NGC 3368 bezeichnet) ist eine +9,30 mag helle Spiralgalaxie mit einer Flächenausdehnung von 7,8' × 5,3' im Sternbild Löwe. Siehe auch: Galaxie Synonyme / andere Formen: NGC 3368
Messier, CharlesNach diesem Begriff suchen
Charles Messier (* 26. Juni 1730 in Badonviller (Lothringen); † 12. April 1817 in Paris) war ein französischer Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Charles Messier
MetamorphoseNach diesem Begriff suchen
Metamorphose (griechisch μεταμόρφωσις (metamórphosis) = Umgestaltung, Umwandlung, Verwandlung) bezeichnet: in der Zoologie das Durchlaufen verschiedener Entwicklungsstadien bei Tieren, in der Botanik die Umbildungen und Abwandlungen der Grundorgane von Pflanzen, in der Geologie die Umwandlung von Gesteinen durch hohe Temperaturen und Druck, in der Glaziologie die Umwandlung von Neuschnee zu Gletschereis.
MeterNach diesem Begriff suchen
Der oder das Meter (gr. μέτρον métron „Maß“) ist eine Längenmaßeinheit im Internationalen Einheitensystem und die SI-Basiseinheit der Länge. Das Einheitenzeichen des Meters ist der kleine Buchstabe „m“. Für dezimale Vielfache und Teile davon gelten die internationalen Vorsätze für Maßeinheiten.
MethylquecksilberNach diesem Begriff suchen
Methylquecksilber (Abk. MM von engl.: Methylmercury) ist eine metallorganische Verbindung von Quecksilber und einer Methylgruppe. Es liegt als einfach positiv geladenes Ion vor (CH3Hg+) und kann Verbindungen mit negativ geladenen Ionen wie dem Hydroxid- oder Chloridion eingehen. Es bildet sich in der Natur durch Biomethylierung, wirkt giftig und reichert sich in der Nahrungskette an. Die Vergiftung mit Methylquecksilber äußert sich beispielsweise in der Minamata-Krankheit. Methylquecksilber zeichnet sich durch eine hohe Affinität zu Schwefel, insbesondere Sulfhydrylgruppen, aus, wie sie zum Beispiel bei der Aminosäure Cystein vorkommen. Mit diesen ist es in der Lage kovalente Bindungen zu knüpfen. Das Chlorid ist fettlöslich und hautgängig und kann so in den Körper gelangen. In Fischen liegt Methylquecksilber – durch die hohe Affinität zu Schwefel – als Cysteinkomplex vor.
Meyer, Hans Heinrich JosefNach diesem Begriff suchen
Hans Heinrich Josef Meyer (* 22. März 1858 in Hildburghausen; † 5. Juli 1929 in Leipzig) war ein deutscher Geograph, Verleger, Forschungsreisender, Kolonialpolitiker und einer der Erstbesteiger des Kilimandscharo. Siehe auch: Forschung Synonyme / andere Formen: Hans Heinrich Josef Meyer, Hans Meyer
MigräneNach diesem Begriff suchen
Die Migräne (von altgriechisch ἡμίκραιρα hēmíkraira ‚halber Kopf‘) ist eine neurologische Erkrankung, unter der etwa 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Dieses ist bei Erwachsenen typischerweise durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet, der von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet werden kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der häufig optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnese gestellt.
Migula, Walter Emil Friedrich AugustNach diesem Begriff suchen
Walter Emil Friedrich August Migula (* 1863 in Zyrowa (Landkreis Groß Strehlitz, Oberschlesien); † 1938 in Eisenach) war ein deutscher Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Mig.“. Siehe auch: Botanik Synonyme / andere Formen: Walter Emil Friedrich August Migula, Walter Migula
MikrozephalieNach diesem Begriff suchen
Unter einer Mikrozephalie (griechisch mikros μικρός: klein und kephalē κεφαλή: Kopf) versteht man eine Entwicklungsbesonderheit beim Menschen, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Größe aufweist. Mikrozephalie geht für den Betroffenen mit einer geistigen Behinderung einher, deren Intensität vom Ausmaß und von den Begleitfehlentwicklungen abhängt. Die Inzidenz beträgt 1,6 auf 1.000 Geburten. Gründe hierfür können eine Fehlentwicklung des Gehirns (Dyszephalie, Mikroenzephalie) und/oder ein vorzeitiger Verschluss der Schädelnähte (Kraniostenose) mit daraus folgender Dyskranie bzw. Mikrokranie sein. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Mikrocephalie
MilzbrandNach diesem Begriff suchen
Milzbrand oder Anthrax ist eine Infektionskrankheit, die durch Bacillus anthracis verursacht wird und meist Paarhufer befällt. Der Erreger des Milzbrands ist ein aerobes und sporenbildendes Stäbchenbakterium und wurde 1849 durch Aloys Pollender entdeckt. Die Sporen können unter Umständen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte überleben. Menschen können auch befallen werden, wenn sie hohen Dosen von Milzbrandsporen ausgesetzt sind. Das Risiko einer Übertragung von Mensch zu Mensch ist bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gering. Synonyme / andere Formen: Anthrax
Minkowski, HermannNach diesem Begriff suchen
Hermann Minkowski (* 22. Juni 1864 in Aleksotas, damals Russland (heute Kaunas, Litauen); † 12. Januar 1909 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker und Physiker. Siehe auch: Mathematik, Physik Synonyme / andere Formen: Hermann Minkowski
MirandaNach diesem Begriff suchen
Miranda (auch Uranus V) ist der vierzehnte der 27 bekannten sowie der kleinste und innerste der fünf großen Monde des Planeten Uranus. Sie zeichnet sich durch eine besonders komplexe Oberfläche aus. Siehe auch: Uranus Synonyme / andere Formen: Uranus V
MitochondriumNach diesem Begriff suchen
Ein Mitochondrium (von altgriechisch μίτος mítos ‚Faden‘ sowie χόνδρος chóndros ‚Korn‘) ist ein von einer Doppelmembran umschlossenes Organell mit eigener Erbsubstanz. Mitochondrien kommen in den Zellen fast aller Eukaryoten (Organismen, deren Zellen Zellkerne haben) vor. Bei wenigen einzelligen Eukaryoten sowie bei Prokaryoten kommen sie nicht vor. Mitochondrien fungieren als „Energiekraftwerke“, indem sie der Zelle das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat zur Verfügung stellen. Mitochondrien werden nicht neu gebildet, sondern gehen durch Teilung auseinander hervor. Bei Zellteilungen werden sie von der Mutterzelle auf die Tochterzellen verteilt. Mitochondrien sind in einem frühen Stadium der Evolution der Eukaryoten entstanden, vermutlich durch endosymbiontische Aufnahme von Bakterien. Synonyme / andere Formen: Mitochondrien, Mitochondrion
Mock, GeraldineNach diesem Begriff suchen
Geraldine "Jerrie" Mock (* 22. November 1925 in Newark, Ohio) ist eine US-amerikanische Pilotin. Sie umflog März/April 1964 als erste Frau im Alleinflug die Erde. Alle Frauen, die vor ihr eine Weltumrundung im Alleinflug absolviert hatten, hatten dabei ihre Flugzeuge teilweise auf dem Schiff transportieren lassen, weil Teilstrecken zu lang oder zu gefährlich erschienen waren. Mock war die erste Frau, die die vollständige Weltumrundung im Flugzeug absolvierte. Ihr Flugzeug war eine Cessna 180, die den Namen Spirit of Columbus trug. Die historische Flugreise dauerte 29 Tage, 11 Stunden und 59 Minuten vom Start bis zur Landung in Columbus (Ohio), wo sie am 17. April zu Ende ging. Synonyme / andere Formen: Geraldine Mock, Jerrie Mock
Moissan, Ferdinand Frederic HenriNach diesem Begriff suchen
Ferdinand Frederic Henri Moissan (* 28. September 1852 in Paris; † 20. Februar 1907 in Paris) war ein französischer Chemiker. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Ferdinand Frederic Henri Moissan, Henri Moissan
Molare MasseNach diesem Begriff suchen
Die molare Masse (auch Molmasse; unüblich stoffmengenbezogene Masse) hat das Formelzeichen M und die Einheit Gramm pro Mol (Einheitenzeichen: g/mol). Die molare Masse ist der Quotient aus der Masse und der Stoffmenge eines Stoffes, also der Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Nuklids Kohlenstoff-12 enthalten sind. Sie ist in einer Verbindung die Summe aller Atommassen der einzelnen Elemente in einem Mol. Zur Unterscheidung: Der Begriff Molekülmasse ist die Summe aller Atommassen der einzelnen Elemente in einem Molekül. Gegenüber der Masse ist die molare Masse keine extensive Größe, sondern eine Stoffkonstante, also eine intensive Größe. Synonyme / andere Formen: Molekulargewicht, Molgewicht, Molmasse
MolluskenNach diesem Begriff suchen
Die Weichtiere bilden einen arten- und formenreichen Tierstamm innerhalb der Gewebetiere (Eumetazoa) und kommen im Meer, auf dem Festland und im Süßwasser vor. Die Wissenschaft von den Weichtieren wird auch als Malakologie oder Malakozoologie bezeichnet. Synonyme / andere Formen: Mollusca, Weichtiere
MolybdänNach diesem Begriff suchen
Molybdän (griech. Μόλυβδος mólybdos: Blei) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mo und der Ordnungszahl 42. Siehe auch: Chromgruppe, Übergangsmetalle
MonomerNach diesem Begriff suchen
Monomere (altgr. μόνος mono 'ein, einzel' μέρος meros 'Teil, Anteil') sind niedermolekulare, reaktionsfähige Moleküle, die sich zu molekularen Ketten oder Netzen, zu unverzweigten oder verzweigten Polymeren, zusammenschließen können. Im eigentlichen Etymologischen verbirgt sich hinter 'méros' im altgriechischen der 'An-teil', was auf die fehlende Selbstständigkeit der Monomere verweist. Sie sind nur Anteil, jedoch nicht Teil der hochkomplexen Bindungen. Synonyme / andere Formen: Monomere
Montagnier, Luc AntoineNach diesem Begriff suchen
Luc Antoine Montagnier (* 18. August 1932 in Chabris) ist ein französischer Virologe und Nobelpreisträger. Siehe auch: Medizin, Physiologie Synonyme / andere Formen: Luc Antoine Montagnier, Luc Montagnier
Montecucco, CesareNach diesem Begriff suchen
Cesare Montecucco (* 1. November 1947 in Trient) ist ein italienischer Biologe und Pathologe. Er leitet die Abteilung für biomedizinische Forschung der Universität Padua und beschäftigt sich mit Erkrankungen, die durch pathogene Bakterien hervorgerufen werden. 2011 wurde ihm der Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen. Siehe auch: Biologie, Medizin Synonyme / andere Formen: Cesare Montecucco
Montet, PierreNach diesem Begriff suchen
Pierre Montet (* 27. Juni 1885 in Villefranche-sur-Saône; † 18. Juni 1966 in Paris) war ein französischer Ägyptologe. Siehe auch: Archäologie Synonyme / andere Formen: Pierre Montet
MontgolfierNach diesem Begriff suchen
Die Brüder Joseph Michel Montgolfier (* 26. August 1740 in Annonay bei Lyon, † 26. Juni 1810 in Balaruc-les-Bains) und Jacques Étienne Montgolfier (* 6. Januar 1745 in Annonay, † 2. August 1799) waren die Erfinder des Heißluftballons, der Montgolfière. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Brüder Montgolfier, Jacques Étienne Montgolfier, Joseph Michel Montgolfier
Montgolfier, BrüderNach diesem Begriff suchen
Die Brüder Joseph Michel Montgolfier (* 26. August 1740 in Annonay bei Lyon, † 26. Juni 1810 in Balaruc-les-Bains) und Jacques Étienne Montgolfier (* 6. Januar 1745 in Annonay, † 2. August 1799) waren die Erfinder des Heißluftballons, der Montgolfière. Synonyme / andere Formen: Brüder Montgolfier, Gebrüder Montgolfier, Montgolfier
Moore, GordonNach diesem Begriff suchen
Gordon Earle Moore (* 3. Januar 1929 in San Francisco) ist Mitgründer der Firma Intel und Urheber des Mooreschen Gesetzes. Synonyme / andere Formen: Gordon Earle Moore, Gordon Moore
Mooresches GesetzNach diesem Begriff suchen
Das Mooresche Gesetz (engl. Moore's Law; „Gesetz“ im Sinne von „Gesetzmäßigkeit“) sagt aus, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Unter Komplexität verstand Gordon Moore, der das Gesetz 1965 formulierte, die Anzahl der Schaltkreiskomponenten auf einem Computerchip. Ursprünglich sprach Moore von einer jährlichen Verdoppelung, 1975 korrigierte er seine Angabe auf eine Verdoppelung alle 18 Monate (siehe auch Wirthsches Gesetz). Nach der heute vorherrschenden, abgewandelten Auslegung sagt das Mooresche Gesetz aus, dass sich die Anzahl an Transistoren auf einem handelsüblichen Prozessor alle achtzehn Monate verdoppelt. Gelegentlich ist auch von einer Verdoppelung der Integrationsdichte die Rede, also der Anzahl an Transistoren pro Flächeneinheit. Dieser Technologiefortschritt bildet eine wesentliche Grundlage der „digitalen Revolution“. Diese Auslegung des Mooreschen Gesetzes bildet heute den Rahmen, an dem die Halbleiterindustrie ihre Entwicklungspläne auf mehrere Jahre hinaus festmacht. Synonyme / andere Formen: Mooresche Gesetz
Morbus KochNach diesem Begriff suchen
Die Tuberkulose (kurz TBC, früher auch als Schwindsucht oder Morbus Koch, umgangssprachlich als „die Motten“ bezeichnet, lateinisch: „tuberculum“ = kleine Geschwulst) ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lungen befällt. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. 2008 forderte die Infektionskrankheit Tuberkulose nach der 2009 herausgegebenen Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 1,8 Millionen Menschenleben. In Deutschland wird sie heute am häufigsten durch das Mycobacterium tuberculosis, seltener – in absteigender Folge – durch Mycobacterium bovis, Mycobacterium africanum oder Mycobacterium microti verursacht. Nur etwa fünf bis zehn Prozent der mit Mycobacterium tuberculosis Infizierten erkranken im Laufe ihres Lebens an Tuberkulose, betroffen sind besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder einer genetisch bedingten Anfälligkeit. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion von erkrankten Menschen in der Umgebung. Sind Keime im Auswurf (Sputum) nachweisbar, spricht man von offener Tuberkulose. Sind Keime in anderen Körpersekreten nachweisbar, spricht man von potentiell offener Tuberkulose. Durch Husten entsteht ein infektiöses Aerosol, wobei die Erreger stundenlang in der Raumluft verbleiben können. Da Rinder ebenfalls an der Tuberkulose erkranken können, war früher nicht-pasteurisierte Milch eine verbreitete Infektionsquelle. Mit dem direkten Erregernachweis ist die Erkrankung labordiagnostisch und klinisch bestätigt. Durch indirekte Nachweise mit Hauttests oder einem immunologischen Nachweis kann die Erkrankung nur klinisch diagnostiziert werden. Zur Therapie stehen verschiedene speziell gegen die Erreger wirksame Antibiotika zur Verfügung, die unter dem Begriff Antituberkulotika zusammengefasst werden. Diese müssen zur Vermeidung von Resistenzentwicklungen und Rückfällen unbedingt in Kombination und nach Vorgabe der WHO über mindestens ein halbes Jahr, also weit über das Bestehen der Beschwerden hinaus eingenommen werden. Es gibt eine Impfung, die aber wegen unzureichender Wirksamkeit in Deutschland seit 1998 nicht mehr empfohlen wird und auch nicht mehr verfügbar ist. Eine Primärprophylaxe mit einem antituberkulös wirksamen Medikament wird in Deutschland nur bei Kindern oder schwerst immunologisch beeinträchtigten Kontaktpersonen durchgeführt. Bei immunkompetenten Erwachsenen dagegen wird eine Sekundärprophylaxe oder Prävention erst nach der frühzeitigen Erkennung der Infektion mit einer vorbeugenden Gabe eines antituberkulös wirksamen Medikaments durchgeführt. Wegen der Übertragbarkeit von Tieren auf Menschen zählt die Tuberkulose zu den Zoonosen. In Deutschland sowie in den anderen europäischen Ländern unterliegt die Tuberkulose der namentlichen Meldepflicht. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Schwindsucht, TBC, Tuberkulose
Morris, Robert TappanNach diesem Begriff suchen
Robert Tappan Morris (* 8. November 1965) ist ein US-amerikanischer Informatiker. Seit 1999 ist er Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Bekannt wurde er als Autor des ersten Internetwurms Morris. Siehe auch: Informatik Synonyme / andere Formen: Robert Tappan Morris
Morse, Samuel Finley BreeseNach diesem Begriff suchen
Samuel Finley Breese Morse (* 27. April 1791 in Charlestown, Massachusetts; † 2. April 1872 in New York) war ein US-amerikanischer Erfinder und Professor für Malerei, Plastik und Zeichenkunst. Morse entwickelte ab 1837 den ersten brauchbaren Schreibtelegrafen (Morseapparat) und gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alfred Vail außerdem einen frühen Morsecode in der später als Land Line Code oder American Morse Code bezeichneten Form. Damit schuf Morse die praktischen Voraussetzungen für eine zuverlässige elektrische Telegrafie, wie sie wenig später auch zum Einsatz kam. Siehe auch: Erfinder, Morsecode Synonyme / andere Formen: Morse, Samuel F. B. Morse, Samuel Finley Breese Morse, Samuel Morse
MorsecodeNach diesem Begriff suchen
Der Morsecode ist ein Verfahren zur Übermittlung von Buchstaben und Zeichen. Dabei wird ein konstantes Signal ein- und ausgeschaltet. Der Code kann als Tonsignal, als Funksignal, als elektrischer Puls mit einer Morsetaste über eine Telefonleitung, mechanisch oder optisch (etwa mit blinkendem Licht) übertragen werden – oder auch mit jedem sonstigen Medium, mit dem zwei verschiedene Zustände (wie etwa Ton oder kein Ton) eindeutig und in der zeitlichen Länge variierbar dargestellt werden können. Das manchmal bei Notfällen beschriebene Morsen durch Klopfen an metallischen Verbindungen erfüllt diese Forderung daher nur bedingt, ist aber mit einiger Übung aufgrund des charakteristischen Rhythmus von Morsezeichen verständlich. Diese Hörtechnik ist quasi abgeleitet von den „Klopfern“ aus der Anfangszeit der Telegrafentechnik, bestehend aus einem kräftigen Relais in einem akustischen Hohlspiegel, der den Klang der Morsezeichen schon vor der Erfindung des Lautsprechers selbst in größeren Betriebsräumen hörbar machte. Siehe auch: Morse, Samuel Finley Breese Synonyme / andere Formen: Morsealphabet, Morsekode, Morsetelegrafie
Morton, William Thomas GreenNach diesem Begriff suchen
William Thomas Green Morton (* 9. August 1819 in Charlton, Massachusetts; † 15. Juli 1868 in New York) war ein US-amerikanischer Zahnarzt und Wegbereiter des Einsatzes der Narkose in Chirurgie und Zahnheilkunde. Er war verantwortlich für die erste öffentliche Vorführung des Äthers als Inhalationsnarkotikum. Synonyme / andere Formen: William Thomas Green Morton
MP3Nach diesem Begriff suchen
MP3 (Bezeichnung nach dem zugehörigen Dateiformat bei Computern, eigentlich: MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression digital gespeicherter Audiodaten. MP3 bedient sich dabei der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen bewusst hörbare Audiosignale zu speichern. Dadurch wird eine Reduzierung der Datenmenge möglich, welche die wahrgenommene Audioqualität nicht oder nur kaum wahrnehmbar verringert. MP3 ist das dominierende Verfahren zur Speicherung und Übertragung von Musik auf Computern und im Internet, obwohl es mittlerweile eine Anzahl von technisch weiterentwickelten Alternativen gibt. Synonyme / andere Formen: MPEG-1 Audio Layer 3
Muir, WilliamNach diesem Begriff suchen
Sir William Muir (* 27. April 1819 in Glasgow; † 11. Juli 1905 in Edinburgh) war ein britischer Kolonialpolitiker, Orientalist, Missionswissenschaftler und einer der bedeutendsten britischen Islamwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. 1840 heiratete er Elizabeth Huntley, mit welcher er 15 Kinder hatte. Siehe auch: Philologie Synonyme / andere Formen: William Muir
MultitaskingNach diesem Begriff suchen
Der Begriff Multitasking [ˌmʌltiˈtɑːskɪŋ] (engl.) bzw. Mehrprozessbetrieb bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben (Tasks) nebenläufig auszuführen. Dabei werden die verschiedenen Prozesse in so kurzen Abständen immer abwechselnd aktiviert, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht.
Murdock, IanNach diesem Begriff suchen
Ian Murdock (* 28. April 1973 in Konstanz) ist ein US-amerikanischer Informatiker. In der Linux-Szene machte er sich vor allem durch die Gründung des Debianprojektes einen Namen. Siehe auch: Informatik Synonyme / andere Formen: Ian Murdock
Murray, JohnNach diesem Begriff suchen
Sir John Murray (* 3. März 1841 in Cobourg, Ontario, Kanada; † 16. März 1914 in Kirkliston, Edinburgh, Schottland) war ein Ozeanograph und Naturwissenschaftler. Siehe auch: Naturwissenschaft Synonyme / andere Formen: John Murray
Murray, Joseph EdwardNach diesem Begriff suchen
Joseph Edward Murray (* 1. April 1919 in Milford, Massachusetts) ist ein amerikanischer Chirurg. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Joseph Edward Murray
MutationNach diesem Begriff suchen
Eine Mutation (v. lat. mutatio: Veränderung, Wechsel) ist eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes. Sie betrifft zunächst nur das Erbgut einer Zelle, wird aber von dieser an alle eventuell entstehenden Tochterzellen weitergegeben. Bei mehrzelligen Lebewesen kann man unterscheiden zwischen Keimbahn-Mutationen, die an die Nachkommen weitergegeben werden können, und somatischen Mutationen, die in anderen Geweben stattfinden und daher nicht an die Nachkommen weitergegeben werden. Ein Organismus mit einer Mutation wird als Mutant oder Mutante bezeichnet. Eine Mutation kann negative, positive oder auch keine (stille Mutation) Auswirkung auf die Merkmale des Organismus (Phänotyp) haben. Mutationen können spontan auftreten oder durch äußere Einflüsse verursacht werden, wie beispielsweise Strahlung oder erbgutverändernde Chemikalien (Mutagene). In der klassischen Cytogenetik werden Mutationen nach ihrem Umfang eingeteilt: Genommutationen sind Veränderungen der Anzahl der Chromosomen, Chromosomenmutationen sind Veränderungen der Chromosomenstruktur, die bei Chromosomenpräparaten lichtmikroskopisch erkennbar sind, Genmutationen sind dagegen an solchen Präparaten mikroskopisch nicht erkennbar. Mutationen in Genen deren Genprodukte für die Aufrechterhaltung einer intakten DNA erforderlich sind, zum Beispiel Tumorsuppressorgene, können weitere Mutationen nach sich ziehen (Mutatorphänotyp). Synonyme / andere Formen: Mutant, Mutante, Mutationen
----MangangruppeNach diesem Begriff suchen
In der 7. Gruppe des Periodensystems sind die Elemente Mangan, Technetium, Rhenium und das erstmals 1977 hergestellte Element 107 Bohrium enthalten. Die Gruppe wird auch nach ihrem ersten Mitglied als Mangangruppe bezeichnet. Die Metalle der Gruppe weisen ähnliche chemische Eigenschaften in Form der Oxidationsstufen +2, +3, +4, +6 und +7 auf, wobei sich Rhenium und Technetium eher ähneln. Dies ist durch die aufgrund der Lanthanoidenkontraktion nahezu identischen Atom- und Ionenradien von Rhenium und Technetium begründet. Mangan zeigt dabei stabilste Verbindungen in den Stufen +2, +4 und +7, während die höheren Homologen eher die Stufen +3, +4 und +7 bevorzugen. Siehe auch: Bohrium, Mangan, Rhenium, Technetium
----MetalleNach diesem Begriff suchen
Metalle (von gr. μετάλλον metallon) bilden diejenigen chemischen Elemente, die sich im Periodensystem der Elemente links und unterhalb einer Trennungslinie von Bor bis Astat befinden. Das sind etwa 80 Prozent der chemischen Elemente, wobei der Übergang zu den Nichtmetallen über die Halbmetalle fließend ist. Siehe auch: Actinium, Aluminium, Antimon, Bismut, Blei, Gallium, Germanium, Indium, Polonium, Serie im Periodensystem, Thallium, UnUnHexium, UnUnPentium, UnUnQuadium, UnUnTrium, Zinn Synonyme / andere Formen: Metall
----MediävistikNach diesem Begriff suchen
Die Mediävistik (zu lateinisch medium aevum = mittleres Zeitalter) ist die Wissenschaft vom europäischen Mittelalter. Der Begriff Mediävistik, auch in der Schreibweise Mediaevistik verwendet, hat drei Bedeutungen: 1. Die fachübergreifende Erforschung des europäischen Mittelalters durch Historiker, Philologen, Archäologen, Theologen und Wissenschaftler anderer Fächer. In Deutschland wird diese universelle Sichtweise durch den Mediävistenverband gefördert und in dessen Zeitschrift Das Mittelalter publik gemacht. 2. Als Teilgebiet der Geschichtswissenschaft behandelt sie die europäische mittelalterliche Geschichte. 3. Germanistische Mediävistik wird ein Teilgebiet der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaften genannt und ist die Wissenschaft der deutschen Sprache und Literatur des Mittelalters, bis zur frühen Neuzeit, also der Zeit von ungefähr 700 bis 1500 n. Chr. Synonyme / andere Formen: Mediaevist, Mediaevistik, Mediävist
----MedienwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Medienwissenschaft ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Medien, insbesondere den Massenmedien, und der öffentlichen Kommunikation. Die Medienwissenschaft gründet in der sprach- und geisteswissenschaftlichen Beschäftigung mit den Medien in der Literatur-, Theater-, Kunst- und Musikwissenschaft. Gegenstand der Forschung sind vor allem die Printmedien (Zeitung und Zeitschrift), Hörfunk, Fernsehen und Internet. Viele Medienwissenschaftler zählen auch die Filmwissenschaft zu ihrer Disziplin. Die Hauptarbeitsbereiche der Medienwissenschaft sind die Medienanalyse, -theorie und -geschichte. Im Gegensatz zur sozialwissenschaftlichen Kommunikationswissenschaft, bei welcher der Schwerpunkt auf den Wechselwirkungen zwischen Massenmedien und Gesellschaft liegt, steht bei der Medienwissenschaft die Untersuchung der Gestaltung der Medien im Vordergrund (z. B. Erzählweisen, Kameraeinsatz, Musik und Rezeption). Siehe auch: Theaterwissenschaft Synonyme / andere Formen: Medienwissenschaftler, Medienwissenschaftlerin
----MusikwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Musikwissenschaft ist die Bezeichnung für die wissenschaftliche Disziplin, deren Inhalt die theoretische Beschäftigung mit Musik ist, d. h. die Erforschung und Reflexion aller Aspekte von Musik. Das Phänomen Musik wird aus der Sicht aller relevanten Disziplinen (und ihrer Erkenntniswege) betrachtet; dazu gehören geistes-, kultur-, natur-, sozial- und strukturwissenschaftliche Ansätze. Siehe auch: Adorno,Theodor Wiesengrund, Lomax, Alan, Lomax, John, Ptolemäus, Claudius Synonyme / andere Formen: Musikwissenschaftler, Musikwissenschaftlerin
--MathematikNach diesem Begriff suchen
Mathematiker beschäftigen sich mit der Bewahrung und Weiterentwicklung des Fachgebiets der Mathematik und mit der Anwendung der Erkenntnisse auf praktische Belange. Die Anwendung mathematischer Methoden führt zu exakten Erkenntnissen und Aussagen, in bestimmten Teilgebieten auch zu quantitativen Ergebnissen (z. B. aus der Numerik und der Statistik). Siehe auch: Abel, Niels Henrik, Agrawal, Manindra, Ampère, André-Marie, Archimedes, Bernoulli, Daniel, Cassini, Giovanni Domenico, Denis, Jean-Baptiste, Doppler, Christian Andreas, Euler, Leonhard, Galilei, Galileo, Gauß, Carl Friedrich, Goddio, Franck, Goldbach, Christian, Halley, Edmond, Hamilton, William Rowan, Heron von Alexandria, Hilbert, David, Huygens, Christiaan, Kepler, Friedrich Johannes, Kopernikus, Nikolaus, Korn, Arthur, Le Verrier, Urbain Jean Joseph, Leibniz, Gottfried Wilhelm, Maraldi, Giacomo Filippo, Minkowski, Hermann, Newton, Isaac, Papin, Denis, Ptolemäus, Claudius, Quaternionen, Rodrigues, Benjamin Olinde, Russell, Bertrand Arthur William, Shannon, Claude Elwood, Thales, Tinbergen, Jan, von Alexandria, Euklid, Wallraf, Ferdinand Franz, Whitehead, Alfred North Synonyme / andere Formen: Mathematiker, Mathematikerin
--MedizinNach diesem Begriff suchen
Die Medizin (von lateinisch ars medicina, 'Heilkunst', auch 'Heilkunde') ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen und Tieren. Sie wird von Ärzten, von den Angehörigen weiterer anerkannter Heilberufe, und von anderen Therapeuten, wie etwa traditionellen Heilern oder den in Deutschland zugelassenen Heilpraktikern ausgeübt mit dem Ziel, die Gesundheit der Patienten wiederherzustellen oder zu erhalten. Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin (siehe auch Medizinische Fakultät) die Veterinärmedizin (Tierheilkunde/Tiermedizin), in einem weiteren Verständnis auch die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Lehre vom gesunden und kranken Lebewesen. Siehe auch: Banting, Frederick Grant, Barnard, Christiaan Neethling, Barré-Sinoussi, Françoise, Behring, Emil Adolf, Billroth, Christian Albert Theodor, Capecchi, Mario Renato, Cournand, André Frédéric, de Baillou, Guillaume, Denis, Jean-Baptiste, Edwards, Robert Geoffrey, Ehrlich, Paul, Eiserne Lunge, Elephantiasis, Evans, Martin John, Forßmann, Werner Otto Theodor, Gallo, Robert Charles, Gütgemann, Alfred, Hansen, Gerhard Henrik Armauer, Hoffmann, Erich, Knaus, Hermann, Laqueur, Ernst, Laveran, Charles Louis Alphonse, Leitsymptom, Mikrozephalie, Montagnier, Luc Antoine, Montecucco, Cesare, Morbus Koch, Murray, Joseph Edward, Neurologie, Ogino, Kyūsaku, Oken, Lorenz, Paracelsus, Physiologie, Placebo, Psychopharmakon, Richards, Dickinson Woodruff, Richet, Charles Robert, Riva-Rocci, Scipione, Semm, Kurt Karl Stephan Semm, Senning, Åke, Simon, Gustav, Sloane, Hans, Smithies, Oliver, Sphygmomanometer, Waksman, Selman Abraham, Yersin, Alexandre Émile Jean Synonyme / andere Formen: ars medicina, Heilkunde, Heilkunst, Mediziner, Medizinerin
--MuseologieNach diesem Begriff suchen
Museologie umfasst die Beschreibung, Klassifizierung und Erklärung sämtlicher für das Musealphänomen maßgebenden theoretischen Grundlagen und praktischen Verfahren, Methoden, Techniken und Hilfsmittel. Da das Arbeitsfeld der Museologie wie das anderer Grunddisziplinen umfassend ist, bedient sie sich auch einer Vielzahl von Methoden. Zu ihnen gehören vor allem Beobachtung, Befragung, Erhebung, Messung, Deutung, Ableitung, Vergleich, Schlussfolgerung, Verallgemeinerung und Erklärung. Die Begriffsableitung Museologe bezeichnet zum einen Angehörige dieser Wissenschaft, das sind diejenigen, die sich theoretisch und auf der wissenschaftlichen Basis der Museologie mit Musealität (s. u.) und Museum an Universitäten oder Fachhochschulen beschäftigen, zum anderen diejenigen Personen, die nach entsprechender wissenschaftlicher Ausbildung museologische Ansätze in die Museumspraxis einbringen. Das bedeutet, dass nicht automatisch alle an Museen beschäftigten (Fach-)Wissenschaftler Museologen sind. Synonyme / andere Formen: Museologe, Museologin, Museumswissenschaft, Museumswissenschaften, Museumswissenschaftler, Museumswissenschaftlerin
------MeeresbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Meeresbiologie oder biologische Meereskunde ist ein Teilgebiet der Biologie bzw. der Meereskunde. Sie stellt zugleich auch ein spezielles Gebiet der Ökologie dar und befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren. Synonyme / andere Formen: biologische Meereskunde, Meeresbiologe, Meeresbiologin
------MikrobiologieNach diesem Begriff suchen
Die Mikrobiologie (altgriechisch μικρός, mikrós, „klein“, βίος, bíos, „Leben“ und λόγος, lógos, „Wort“, „Lehre“) ist ein Teilgebiet der Biologie und ist die Wissenschaft und Lehre von den Mikroorganismen, also Lebewesen, die als Individuen nicht mit bloßem Auge erkannt werden können: Bakterien, Protozoen (Urtierchen), Pilze, ein- und wenigzellige Algen („Mikroalgen“) und Viren. Unterteilt wird die Mikrobiologie in Spezialgebiete, wie zum Beispiel Medizinische Mikrobiologie, Lebensmittelmikrobiologie, Technische Mikrobiologie, Geomikrobiologie, Meeresmikrobiologie, Bodenmikrobiologie, und nach den behandelten Mikroorganismengruppen. Siehe auch: Aspergillus nidulans, Beckwith, Jonathan Roger, Schatz, Albert Israel Synonyme / andere Formen: Mikrobiologe, Mikrobiologin
------MolekularbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Molekularbiologie befasst sich mit der Struktur, Biosynthese und Funktion von DNA und RNA auf molekularer Ebene und wie diese untereinander und mit Proteinen interagieren. Das Forschungsgebiet der Molekularbiologie überlappt dabei immer mehr mit weiteren Feldern der Biologie und Chemie, insbesondere der Genetik und der Biochemie. Die Grenzen zwischen diesen Fachbereichen sind dabei oft fließend. Synonyme / andere Formen: Molekularbiologe, Molekularbiologin
------MorphologieNach diesem Begriff suchen
Die Morphologie (von griechisch μορφή, morphé = Gestalt, Form und λόγος, lógos = Wort, Lehre, Vernunft) als Teilbereich der Biologie ist die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Morphologische Beschreibungen haben sich zunächst nur auf makroskopisch sichtbare Merkmale wie Organe oder Gewebe bezogen. Mit der Verbesserung optischer Instrumente und verschiedener Anfärbungsmethoden konnten entsprechende Untersuchungen schon im 19. Jahrhundert bis auf die zelluläre und subzelluläre Ebene ausgedehnt werden (Ultrastrukturforschung). Im angloamerikanischen Sprachraum wird auch von „molecular morphology“ gesprochen, also der Gestaltbeschreibung von Makromolekülen wie ribosomaler RNA. In deutschsprachigen Ländern ist der Morphologiebegriff üblicherweise für Strukturen oberhalb der molekularen Ebene reserviert. Synonyme / andere Formen: Morphologe, Morphologin
--------MeeresbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Meeresbiologie oder biologische Meereskunde ist ein Teilgebiet der Biologie bzw. der Meereskunde. Sie stellt zugleich auch ein spezielles Gebiet der Ökologie dar und befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren. Synonyme / andere Formen: biologische Meereskunde, Meeresbiologe, Meeresbiologin
--------MolekularbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Molekularbiologie befasst sich mit der Struktur, Biosynthese und Funktion von DNA und RNA auf molekularer Ebene und wie diese untereinander und mit Proteinen interagieren. Das Forschungsgebiet der Molekularbiologie überlappt dabei immer mehr mit weiteren Feldern der Biologie und Chemie, insbesondere der Genetik und der Biochemie. Die Grenzen zwischen diesen Fachbereichen sind dabei oft fließend. Synonyme / andere Formen: Molekularbiologe, Molekularbiologin
------MolekularbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Molekularbiologie befasst sich mit der Struktur, Biosynthese und Funktion von DNA und RNA auf molekularer Ebene und wie diese untereinander und mit Proteinen interagieren. Das Forschungsgebiet der Molekularbiologie überlappt dabei immer mehr mit weiteren Feldern der Biologie und Chemie, insbesondere der Genetik und der Biochemie. Die Grenzen zwischen diesen Fachbereichen sind dabei oft fließend. Synonyme / andere Formen: Molekularbiologe, Molekularbiologin
------MeereskundeNach diesem Begriff suchen
Oceanography bezeichnet die Meereswissenschaften in ihrer ganzen Breite. Im englischen Sprachraum entsprechen dieser Bedeutung die Begriffe Marine Science aber auch Oceanography, während im Deutschen Ozeanographie traditionell nur die physikalische Meereskunde umfasst. Derjenige Teil der Meereskunde, der sich speziell den biologischen Phänomenen widmet, wird im Deutschen biologische Meereskunde oder auch Meeresbiologie genannt. Ausgehend vom Begriff Limnologie für die Binnengewässerkunde ist ferner im Deutschen vorübergehend im Sinne einer Analogbildung der Begriff „Ozeanologie“ (griech. für Meereskunde) geprägt worden, der sich unter Meereskundlern aber nicht durchgesetzt hat. Synonyme / andere Formen: Meereskundler, Meereskundlerin, Oceanography
--------MeeresbiologieNach diesem Begriff suchen
Die Meeresbiologie oder biologische Meereskunde ist ein Teilgebiet der Biologie bzw. der Meereskunde. Sie stellt zugleich auch ein spezielles Gebiet der Ökologie dar und befasst sich mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in marinen Lebensräumen, also in den Ozeanen und Meeren. Synonyme / andere Formen: biologische Meereskunde, Meeresbiologe, Meeresbiologin
------MeteorologieNach diesem Begriff suchen
Die Meteorologie ist ein Teil der Atmosphärenwissenschaften und konzentriert sich hierbei unter anderem auf die Dynamik der unteren Erdatmosphäre und das dadurch hervorgerufene Wetter. Das heutige Verständnis der Meteorologie ist vom Leitbegriff der Physik der Atmosphären (kurz: Atmosphärenphysik) geprägt. Siehe auch: Baschin, Adolf Karl Otto, FitzRoy, Robert, Glaisher, James Synonyme / andere Formen: Meteorologe, Meteorologin
------MeteorologieNach diesem Begriff suchen
Die Meteorologie ist ein Teil der Atmosphärenwissenschaften und konzentriert sich hierbei unter anderem auf die Dynamik der unteren Erdatmosphäre und das dadurch hervorgerufene Wetter. Das heutige Verständnis der Meteorologie ist vom Leitbegriff der Physik der Atmosphären (kurz: Atmosphärenphysik) geprägt. Siehe auch: Baschin, Adolf Karl Otto, FitzRoy, Robert, Glaisher, James Synonyme / andere Formen: Meteorologe, Meteorologin



by Dr. Radut