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Begriffe beginnen mit P

--PermNach diesem Begriff suchen
Das Perm ist auf der geologischen Zeitskala das letzte System (bzw. Periode in der Geochronologie) im Paläozoikum. Das Perm begann vor etwa 299 Millionen Jahren und endete vor etwa 251 Millionen Jahren. Das Perm folgt auf das Karbon und wird von der Trias überlagert. An der Perm-Trias-Grenze geschah das größte bekannte Massenaussterben der Erdgeschichte. Siehe auch: Devon, Jura, Kambrium, Karbon, Kreide, Ordovizium, Quartär, Silur, Tertiär, Trias
P/2007 R5 (SOHO)Nach diesem Begriff suchen
P/2007 R5 (SOHO) ist der erste offiziell entdeckte periodische Komet des Sonnenobservatoriums SOHO.
Palisa, JohannNach diesem Begriff suchen
Johann Palisa (* 6. Dezember 1848 in Troppau (Opava), Österreichisch Schlesien; † 2. Mai 1925 in Wien) war ein österreichischer Astronom. Er wurde durch die Entdeckung von 123 Asteroiden (Kleinplaneten) bekannt, sowie durch die Herausgabe von Sternatlanten. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Johann Palisa
PalladiumNach diesem Begriff suchen
Palladium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pd und der Ordnungszahl 46. Das seltene silberweiße Übergangsmetall der Platingruppe ähnelt im chemischen Verhalten sehr dem Platin. Siehe auch: Nickelgruppe, Übergangsmetalle
Palmer, Daniel DavidNach diesem Begriff suchen
Daniel David Palmer oder DD Palmer (* 7. März 1845 in Pickering, Kanada; † 20. Oktober 1913 in Los Angeles, USA) war der Begründer der Chiropraktik. Synonyme / andere Formen: Daniel David Palmer, DD Palmer
PandemieNach diesem Begriff suchen
Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt. Bei Tierkrankheiten wird auch der Begriff Panzootie verwendet. Auch bei Pandemien gibt es Gebiete, die nicht von der Krankheit betroffen werden. Durch ihre abgeschiedene Lage können manche Gebirgstäler, Völker im Urwald oder Bewohner abgelegener Inseln von einer Infektion verschont bleiben. Synonyme / andere Formen: Pandemien, Panzootie, Panzootien
PandoraNach diesem Begriff suchen
(55) Pandora ist ein Asteroid des Hauptgürtels, der nach Pandora, einer Gestalt der aus der griechischen Mythologie, benannt wurde. Synonyme / andere Formen: (55) Pandora
Papin, DenisNach diesem Begriff suchen
Denis Papin (* 22. August 1647 in Blois, Frankreich; † vermutlich 1712 in London), war Physiker, Mathematiker und Erfinder und erlangte Bekanntheit für seine Pionierarbeiten zur Entwicklung der Dampfmaschine, des Schnellkochtopfes und des U-Bootes. Siehe auch: Erfinder, Mathematik, Physik Synonyme / andere Formen: Denis Papin
ParacelsusNach diesem Begriff suchen
Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim, getauft als Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, (* vermutlich 10. November 1493 in Egg bei Einsiedeln; † 24. September 1541 in Salzburg) war ein Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph. Das Wissen und Wirken des Paracelsus gilt als überaus umfassend. Seine Heilungserfolge waren legendär, trugen ihm aber auch erbitterte Gegnerschaft durch etablierte Mediziner und Apotheker ein. Verschärft wurden deren Anwürfe durch zusätzliche, oftmals beißende Kritik seitens des Paracelsus an der vorherrschenden Lehrmeinung der Viersäftelehre nach Galen und der bloßen Bücherweisheit damaliger medizinischer Gelehrter. Paracelsus hinterließ zahlreiche deutschsprachige Aufzeichnungen und Bücher medizinischen, astrologischen, philosophischen und theologischen Inhalts, die größtenteils erst nach seinem Tode erschienen. Siehe auch: Astronomie, Medizin, Philosophie, Theologie Synonyme / andere Formen: Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, Theophrastus Bombast von Hohenheim
ParacetamolNach diesem Begriff suchen
Paracetamol, im englischsprachigen Nordamerika auch Acetaminophen genannt, ist ein schmerzstillender und fiebersenkender Arzneistoff aus der Gruppe der Nichtopioid-Analgetika.
Park, MungoNach diesem Begriff suchen
Mungo Park (* 11. September 1771 in Foulshiels bei Selkirk, Schottland; † Januar/Februar 1806 bei Bussa, Nigeria) war ein britischer Afrikareisender. Seine beiden Reisen (1795–1797 und 1805–1806) führten ihn über den Fluss Gambia an den Lauf des Nigers. Bei seiner ersten Reise im Auftrag der African Association geriet er in Gefangenschaft, konnte jedoch mittellos fliehen. Er überlebte nur durch die Hilfe eines Afrikaners. Sein daraufhin veröffentlichter Reisebericht Travels in the Interior of Africa war damals schon ein Bestseller und gilt noch heute als Klassiker. Bei seiner zweiten Reise an den Niger, die durch die britische Regierung finanziert wurde, kam er 1806 ums Leben. Siehe auch: Entdecker Synonyme / andere Formen: Mungo Park
ParodontitisNach diesem Begriff suchen
Die Parodontitis (altgr. παρά ,neben‘ und ὀδούς ,Zahn‘) ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt. Synonyme / andere Formen: Parodontose
PasiphaeNach diesem Begriff suchen
Pasiphae oder Pasiphaë (auch Jupiter VIII) ist einer der äußeren Monde des Planeten Jupiter. Siehe auch: Jupiter Synonyme / andere Formen: Jupiter VIII, Pasiphaë
Pasteur, LouisNach diesem Begriff suchen
Louis Pasteur (* 27. Dezember 1822 in Dole im Département Jura; † 28. September 1895 in Villeneuve-L'Etang bei Paris) war ein französischer Wissenschaftler und Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie. Siehe auch: Biologie Synonyme / andere Formen: Louis Pasteur
Paulescu, NicolaeNach diesem Begriff suchen
Nicolae Paulescu (* 30. Oktober 1869 in Bukarest; † 17. Juli 1931 ebenda) war ein rumänischer Physiologe, Professor und der Entdecker des Insulins. Siehe auch: Physiologie Synonyme / andere Formen: Nicolae Paulescu
PaulingNach diesem Begriff suchen
Linus Carl Pauling (* 28. Februar 1901 in Portland, Oregon; † 19. August 1994 in Big Sur, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Chemiker deutscher Abstammung. Er erhielt 1954 den Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen über die Natur der chemischen Bindung und ihre Anwendung bei der Aufklärung der Struktur komplexer Substanzen. 1962 erhielt er den Friedensnobelpreis als besondere Auszeichnung für seinen Einsatz gegen Atomwaffentests und ist damit neben Marie Curie der bislang einzige Träger zweier unterschiedlicher Nobelpreise. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Linus Carl Pauling
Pearse, Richard WilliamNach diesem Begriff suchen
Richard William Pearse (* 3. Dezember 1877 in Temuka; † 29. Juli 1953 in Riccarton, heute Christchurch) war ein neuseeländischer Landwirt, Erfinder und Luftfahrtpionier. Am 31. März 1903 und damit fast neun Monate vor den Gebrüdern Wright gelang ihm ein Flug mit einem Flugapparat nach dem Prinzip 'schwerer als Luft'. Dieser Flug dauerte aber nicht sehr lange an und war vor allem nicht kontrolliert. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Richard Pearse, Richard William Pearse
Peary, Robert EdwinNach diesem Begriff suchen
Robert Edwin Peary (* 6. Mai 1856 in Cresson, Pennsylvania; † 20. Februar 1920 in Washington (D.C.)) war ein US-amerikanischer Ingenieur und Polarforscher. Er behauptete, im Jahre 1909 als erster Mensch den Nordpol erreicht zu haben. Dies wurde jedoch seither immer wieder stark angezweifelt und ist bis heute Gegenstand heftiger Kontroversen. Siehe auch: Entdecker, Ingenieurwissenschaft Synonyme / andere Formen: Robert Edwin Peary, Robert Peary
Peiresc, Nicolas Claude FabriNach diesem Begriff suchen
Nicolas Claude Fabri de Peiresc (* 1580 in Belgentier; † 1637 in Aix-en-Provence) war ein französischer Gelehrter, Sammler, Antiquar und Mäzen. Siehe auch: Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Nicolas Claude Fabri de Peiresc, Nicolas-Claude Fabri de Peiresc
Perey, Marguerite CatherineNach diesem Begriff suchen
Marguerite Catherine Perey (* 19. Oktober 1909 in Villemomble; † 13. Mai 1975 in Louveciennes) war eine französische Chemikerin und Physikerin. Siehe auch: Chemie, Physik Synonyme / andere Formen: Marguerite Catherine Perey, Marguerite Perey
PeriodensystemNach diesem Begriff suchen
Das Periodensystem der Elemente (kurz Periodensystem oder PSE) stellt alle chemischen Elemente mit steigender Kernladung (Ordnungszahl) und entsprechend ihrer chemischen Eigenschaften eingeteilt in Perioden sowie Haupt- und Nebengruppen dar. Das Periodensystem dient heute vor allem der Übersicht. Historisch war es für die Vorhersage der Entdeckung neuer Elemente und deren Eigenschaften von besonderer Bedeutung. Siehe auch: Mendelejew, Dmitri Iwanowitsch Synonyme / andere Formen: Periodensystem der Elemente
PeristaseNach diesem Begriff suchen
Damit werden alle Umweltfaktoren bezeichnet, die zusammen mit den Genen die Entwicklung eines Organismus beeinflussen. Die peristatische Ansatz unterscheidet zwischen biotischen und abiotischen Umweltfaktoren. Abiotische Faktoren sind die, an denen ein Organismus unbeteiligt ist - beispielsweise die Schadstoffkonzentration, die Temperatur oder die Strahlung. Zu den biotischen Umweltfaktoren gehören Bedingungen, an denen ein Organismus direkt beteiligt ist. Beispiele sind das Sozialverhalten oder die Lebensweise. Die Peristase relativiert damit auch die Idee, dass alles genetisch vorbestimmt ist, und schärft den Blick für individuelle Entwicklungen von Organismen. Synonyme / andere Formen: peristatisch, peristatische
Perrine, Charles DillonNach diesem Begriff suchen
Charles Dillon Perrine (* 28. Juli 1867 in Ohio; † 21. Juni 1951 in Villa del Totoral, Argentinien) war ein in den USA geborener Astronom, der später in Argentinien lebte und arbeitete. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Charles Dillon Perrine
PestizidNach diesem Begriff suchen
Pestizid (von engl. pest = Schädling, [dieses von lat. pestis = Geißel, Seuche] und lat. caedere = töten) ist eine aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung hemmen. Im Bereich Pflanzenschutz gehören Pestizide zu den Pflanzenschutzmitteln, im Bereich Schädlingsbekämpfung werden sie Biozide genannt. Synonyme / andere Formen: Pestizide
PetrischaleNach diesem Begriff suchen
Eine Petrischale ist eine flache, runde, durchsichtige Schale mit übergreifendem Deckel, die in der Regel in der Biologie, Medizin oder Chemie zum Einsatz kommt. Synonyme / andere Formen: Petrischalen
Petty, WilliamNach diesem Begriff suchen
Sir William Petty (* 27. Mai 1623 in Romsey in der Grafschaft Hampshire; † 16. Dezember 1687 in London) war ein Ökonom, Wissenschaftler und Philosoph. Er gilt als der Vater der englischen Nationalökonomie. William Petty gehört zu den Gründungsmitgliedern der Royal Society. Siehe auch: Philosophie, Wirtschaftswissenschaft, Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Sir William Petty, William Petty
PhlogistonNach diesem Begriff suchen
Phlogiston (von griech. φλογιστός phlogistós – verbrannt) oder Caloricum ist eine hypothetische Substanz, von der man im späten 17. und 18. Jahrhundert vermutete, dass sie allen brennbaren Körpern bei der Verbrennung entweicht sowie bei Erwärmung in sie eindringt. Die Phlogistontheorie wurde im 18. Jahrhundert widerlegt. Siehe auch: Chemie Synonyme / andere Formen: Caloricum, Phlogistontheorie
PhobosNach diesem Begriff suchen
Phobos, von griech. für „Furcht“, ist neben Deimos einer der beiden natürlichen Satelliten des Planeten Mars. Benannt ist er nach Phobos, dem Sohn und Begleiter des griechischen Kriegsgottes Ares (lat. Mars). Er wurde im Jahr 1877 zusammen mit Deimos vom US-amerikanischen Astronomen Asaph Hall am US Naval Observatory in Washington D.C. entdeckt. Synonyme / andere Formen: Mars I
PhosphorNach diesem Begriff suchen
Phosphor (von griechisch φως-φορος phosphoros: lichttragend, vom Leuchten des weißen Phosphors bei der Reaktion mit Sauerstoff) ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Phosphor kommt in mehreren, sich untereinander stark unterscheidenden Modifikationen vor. Phosphorverbindungen sind für alle Lebewesen essenziell und bei Aufbau und Funktion der Organismen in zentralen Bereichen beteiligt, wie der DNA und der zellulären Energieversorgung (ADP/ATP). Siehe auch: Nichtmetalle, Stickstoffgruppe
Piccard, AugusteNach diesem Begriff suchen
Auguste Piccard (* 28. Januar 1884 in Basel; † 24. März 1962 in Lausanne) war ein Schweizer Wissenschaftler, Physiker und Erfinder. Er ist der Vater von Jacques Piccard Siehe auch: Erfinder, Physik, Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Auguste Piccard
Piccard, JacquesNach diesem Begriff suchen
Jacques Piccard (* 28. Juli 1922 in Brüssel; † 1. November 2008 in La Tour-de-Peilz) war ein Schweizer Ozeanograf und einer der bedeutendsten Pioniere der Tiefseeforschung. Siehe auch: Naturwissenschaft Synonyme / andere Formen: Jacques Piccard
Pickering, William HenryNach diesem Begriff suchen
William Henry Pickering (* 15. Februar 1858 in Boston; † 17. Januar 1938 in Mandeville, Jamaika) war ein US-amerikanischer Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: William Henry Pickering
PiezoelektrizitätNach diesem Begriff suchen
Piezoelektrizität wurde im Jahr 1880 von den Brüdern Jacques und Pierre Curie bei Experimenten mit Turmalinkristallen entdeckt. Sie stellten fest, dass auf der Edelsteinoberfläche elektrische Spannungen messbar waren, wenn sie das Material gezielt mechanisch verformten - also zum Beispiel von gegenüberliegenden Seiten zusammenpressten. Diese Ladung war umso stärker, je mehr Druck sie ausübten. Ihre Entdeckung nennt man den direkten Piezoeffekt. Einen indirekten gibt es auch: wenn sich Materialien verformen, sobald man eine elektrische Ladung anlegt. Das wichtigste piezoelektrische Material ist Quarz. Oft werden solche Materialien auch industriell hergestellt; meist handelt es sich dabei um Keramiken. Zur Anwendung kommen sie zum Beispiel in Tintenstrahldruckern und Lautsprechern oder bei der Justierung von Objektiven.
Piltdown-MenschNach diesem Begriff suchen
Der Piltdown-Mensch war eine wissenschaftliche Fälschung. Er besteht aus den Fragmenten eines Schädels und eines Unterkieferknochens, die vor 1912 in einer Kiesgrube bei dem Dorf Piltdown in der Nähe von Uckfield, Grafschaft Sussex, Südostengland gefunden wurden. Von diesen Fragmenten behaupteten die damaligen britischen Experten, dass es die Überreste einer bisher unbekannten Form der Vorfahren des Menschen seien. Dem Exemplar wurde der wissenschaftliche Name Eoanthropus dawsoni (etwa: „Dawsons Mensch der Morgenröte“) gegeben, zu Ehren seines Entdeckers Charles Dawson (1864–1916), eines britischen Rechtsanwalts und Amateurarchäologen. Siehe auch: Archäologie Synonyme / andere Formen: Piltdown-Menschen
Piscopia, Elena Lucrezia CornaroNach diesem Begriff suchen
Elena Lucrezia Cornaro Piscopia (* 25. Juni 1646 in Venedig; † 26. Juli 1684 Venedig) war eine italienische Philosophin und Gelehrte. Sie erhielt als erste Frau einen Doktortitel. Siehe auch: Philosophie Synonyme / andere Formen: Elena Lucrezia Cornaro Piscopia
PlaceboNach diesem Begriff suchen
Ein Placebo (lat. ich werde gefallen) im engeren Sinn ist ein Scheinarzneimittel, welches keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung haben kann. Im Gegensatz zum wirkstofffreien Placebo wird ein wirkstoffhaltiges Präparat Verum genannt. Im erweiterten Sinn werden auch andere Scheininterventionen als Placebo bezeichnet, beispielsweise Scheinoperationen. Placeboeffekte sind positive Veränderungen des subjektiven Befindens und von objektiv messbaren körperlichen Funktionen, die der symbolischen Bedeutung einer Behandlung zugeschrieben werden. Sie können bei jeder Art von Behandlung auftreten, also nicht nur bei Scheinbehandlungen. Placebos werden vor allem in placebokontrollierten klinischen Studien eingesetzt, um die therapeutische Wirksamkeit verschiedener Verfahren möglichst genau erfassen zu können, idealerweise in Doppelblindstudien. Die Gabe von Placebos ist auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen und ethischen Grundsätzen geregelt und begrenzt. Die Gabe von Placebos zur Behandlung von Krankheiten ist ethisch umstritten, wenn sie nicht auf einer informierten Einwilligung beruht und nicht im Rahmen der partizipativen Entscheidungsfindung zwischen Patient und Arzt erfolgt. Das Gegenstück zum Placeboeffekt ist der Nocebo-Effekt. Hierbei handelt es sich um unerwünschte Wirkungen, die analog einer Placebowirkung auftreten können. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Placebos
PlagiocephalieNach diesem Begriff suchen
Griechisch 'schräger Kopf', kommt in 2 Formen vor, beim vorzeitigen Schluss der Lambdanaht entsteht die sehr seltene synostotische Plagiocephalie (Inzidenz 1/100,000). Die Lagerungsabhängige nicht- synostotische Plagiocephalie tritt bei bis zu 1/60 Säuglingen und Kleinkindern auf. Letztere entsteht durch äußeren Druck auf den schnell wachsenden Schädel bei einseitiger Kopfposition. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, hypotone Säuglinge, Kinder Muskelerkrankungen, congenitalem Torticollis, und intrauterin Stressfaktoren wie Fruchtwassermangel oder Mehrlingsgeburten. Durch rechtzeitige Lageänderungen ist eine Verhütung möglich, bei beaufsichtigtem Spielen sollten die Kinder auch auf dem Bauch positioniert werden. Mit rechtzeitig genutzten Orthesen (Helm) lässt sich die Verformung rückgängig machen.
Planck, MaxNach diesem Begriff suchen
Max Planck (* 23. April 1858 in Kiel; † 4. Oktober 1947 in Göttingen; vollständiger Name Max Karl Ernst Ludwig Planck) war ein bedeutender deutscher Physiker und Nobelpreisträger für Physik. Er wird als Begründer der Quantenphysik betrachtet. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Max Karl Ernst Ludwig Planck, Max Planck
PlanetNach diesem Begriff suchen
Ein Planet (Wanderer, Umherschweifender, Umherziehender; veraltet dagegen: Wandelstern) ist ein Himmelskörper, (a) der sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, (b) dessen Masse groß genug ist, dass sich das Objekt im hydrostatischen Gleichgewicht befindet – und somit eine näherungsweise kugelähnliche Gestalt besitzt – und (c) der das dominierende Objekt seiner Umlaufbahn ist, das heißt, diese über die Zeit durch sein Gravitationsfeld von weiteren Objekten „geräumt“ hat. Obwohl Objekte, die einen anderen Stern als die Sonne umlaufen, nicht unter die obige Definition fallen, werden diese manchmal auch als „Planeten“ bezeichnet. Zur Abgrenzung von den Planeten des Sonnensystems werden diese Körper „extrasolare Planeten“ oder „Exoplaneten“ genannt. Darüber hinaus existieren Objekte planetarer Masse, die nicht an massereichere Körper wie Sterne gebunden sind. Siehe auch: Astronomie, Uranus, Venustransit, WASP-3 Synonyme / andere Formen: Planeten, Wandelstern, Wandelsterne
PlanktonNach diesem Begriff suchen
Plankton (altgr. πλαγκτόν ,das Umherirrende‘, veraltet Auftrieb) ist die Bezeichnung für Organismen, die im Wasser leben und deren Hauptmerkmal es ist, dass ihre Schwimmrichtung von den Wasserströmungen vorgegeben wird. Organismen, die ihre Schwimmrichtung grundsätzlich auch gegen Strömungen ausrichten können, werden als Nekton bezeichnet.
PlatinNach diesem Begriff suchen
Platin ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78. Platin ist ein schweres, schmiedbares, dehnbares, grau-weißes Übergangsmetall. Das Edelmetall ist sehr korrosionsbeständig und wird zur Herstellung von Schmuckwaren, Fahrzeugkatalysatoren, Laborgeräten, Zahnimplantaten und Kontaktwerkstoffen verwendet. Siehe auch: Nickelgruppe, Übergangsmetalle
PlatonNach diesem Begriff suchen
Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph. Siehe auch: Philosophie Synonyme / andere Formen: Platons
PlattengrenzenNach diesem Begriff suchen
An den Rändern der großen Kontinentalplatten sind die mitunter wichtigsten geologischen Prozesse zu beobachten, denn dort treten die mechanischen Bewegungen der Platten in Wechselwirkung zueinander. Es entstehen gewaltige Faltengebirge, wenn Platten aufeinander zu driften; wo Plattengrenzen einander überlappen - man nennt dies Subduktion -, kommt es zur Bildung von Vulkanen. Dort, wo die Platten auseinander driften, reißen Gräben auf. Diese haben in der Regel die Form eines Gebirgskamms im Meer, man spricht von so genannten Mittelozeanischen Rücken. Auf Island tritt ein solcher Rücken an die Oberfläche und ist hier als spaltenförmiges Tal erkennbar. Transformstörungen nennt man die Zonen, an denen die Erdoberfläche durch die Kraft zweier aneinander vorbeiziehender Platten unter Spannung gesetzt wird. Die Reibung der Platten gegeneinander lässt nur eine ruckartige Gleitbewegung zu, die sich in häufigen Erdbeben äußert. Siehe auch: Plattentektonik
PlattentektonikNach diesem Begriff suchen
Die Plattentektonik ist die grundlegende Theorie der Geowissenschaften über die großräumigen tektonischen Vorgänge in der Lithosphäre (Erdkruste und oberster Erdmantel) und ist Teil der Theorien über die endogene Dynamik der Erde. Siehe auch: Plattengrenzen, spreading Raten, Subduktionszonen
PlutoNach diesem Begriff suchen
Pluto ist ein Zwergplanet und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels. Er ist nach dem römischen Gott der Unterwelt benannt. Das astronomische Symbol des Pluto ist Astronomisches Symbol des Pluto. Pluto ist kleiner als der Erdmond und bewegt sich auf einer elliptischen Bahn, die deutlicher als die der Planeten von der Form eines Kreises abweicht, um die Sonne. Von seiner Entdeckung am 18. Februar 1930 bis zur Neudefinition des Begriffs „Planet“ am 24. August 2006 durch die Internationale Astronomische Union (IAU) galt er als der neunte und am weitesten von der Sonne entfernte Planet unseres Sonnensystems. In Folge wurde Pluto von der IAU mit der Kleinplanetennummer 134340 versehen, so dass seine vollständige offizielle Bezeichnung nunmehr (134340) Pluto ist. Ferner wurden nach Pluto die neu definierten Klassen der Plutoiden und der Plutinos benannt. Siehe auch: Hydra, Nix Synonyme / andere Formen: (134340) Pluto
PlutoniumNach diesem Begriff suchen
Plutonium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Pu und der Ordnungszahl 94. Im Periodensystem der Elemente gehört es zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block) und zählt zu den Transuranen. Plutonium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Benannt wurde es nach dem Zwergplaneten Pluto. Es gehört zu den schwersten in der Natur vorkommenden Elementen. Dabei wird das Element aber nur in kleinsten Spuren in sehr alten Gesteinen gefunden. Größer ist die Menge, die künstlich in Kernkraftwerken erzeugt wird. Als eines der wenigen spaltbaren Elemente spielt es eine wichtige Rolle für den Betrieb von Kernkraftwerken und den Bau von Kernwaffen. So war das Spaltmaterial der Atombombe, die am 9. August 1945 auf Nagasaki abgeworfen wurde, Plutonium. Siehe auch: Actinoide
PoloniumNach diesem Begriff suchen
Polonium ist ein radioaktives chemisches Element mit der Ordnungszahl 84 und dem Elementsymbol Po. Es wird der Elementgruppe der Chalkogene zugeordnet. Siehe auch: Chalkogene, Halbmetalle, Metalle
PolydaktylieNach diesem Begriff suchen
Die Polydaktylie (von altgriechisch πολύς polýs ‚viel‘ und δάκτυλος dáktylos ‚Finger‘, wörtlich also 'Vielfingerigkeit') bezeichnet eine vererbbare, angeborene, anatomische Besonderheit bezüglich der Anzahl von Hand- und/oder Fußgliedmaßen. Die Besonderheit kann bei Menschen, aber auch bei Katzen, Hunden und anderen Tieren vorkommen. Menschen mit Polydaktylie verfügen über mehr als die übliche Anzahl an Fingern oder Zehen. Besonders häufig findet sich ein- oder beidseitig ein jeweils sechster Finger oder Zeh (Hexadaktylie). Polydaktylie wird autosomal-dominant vererbt. Synonyme / andere Formen: Vielfingerigkeit
PolyethylenNach diesem Begriff suchen
Polyethylen (Kurzzeichen PE, veraltet Polyäthylen, gelegentlich auch Polyethen) ist ein durch Polymerisation von Ethen [CH2=CH2] hergestellter thermoplastischer Kunststoff Synonyme / andere Formen: PE, Polyäthylen, Polyethen
PolygamieNach diesem Begriff suchen
Die Polygamie (gr. πολύς polys „viel“ und γάμος gamos „Ehe“) bezeichnet eine Form der Vielehe und der Duldung von gleichzeitigen eheähnlichen Beziehungen. Bei zwei Ehen spricht man von Bigamie. Polygamie ist das Antonym zu Monogamie. Es wird unterschieden zwischen Polyandrie (Vielmännerei, bei der eine Frau mehrere Ehemänner hat) und Polygynie (Vielweiberei, bei der ein Mann mehrere Ehefrauen hat) sowie der Polygynandrie (Gruppenehe) und anderen Eheformen, bei denen mehrere Frauen und mehrere Männer beteiligt sind. Polyandrie ist besonders in Ackerbaukulturen auf niederer Stufe (Hackbau) verbreitet, während Polygynie eher Kulturen mit viehzüchterischem Hintergrund kennzeichnet. Entscheidend ist bzw. war ursprünglich, dass das Geschlecht, das den Hauptteil zum Lebensunterhalt liefert, das andere Geschlecht auch in dieser Beziehung dominiert.
PolyphenoleNach diesem Begriff suchen
Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an den aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten und zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet werden. Natürliche Polyphenole kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffe und Tannine vor. Sie sollen die Pflanze vor Prädatoren schützen oder durch ihre Farbe Insekten zur Bestäubung anlocken. Weiterhin sind Polyphenole Grundbausteine wichtiger Biopolymere wie Lignin und Suberin. Siehe auch: Chemie
PolytetrafluorethylenNach diesem Begriff suchen
Polytetrafluorethylen (Kurzzeichen PTFE, gelegentlich auch Polytetrafluorethen) ist ein unverzweigtes, linear aufgebautes, teilkristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Umgangssprachlich wird dieser Kunststoff oft mit dem Handelsnamen Teflon der Firma DuPont bezeichnet. Weitere häufig verwendete Handelsnamen anderer Hersteller von PTFE sind Dyneon PTFE (ehemals Hostaflon) und Gore-Tex für PTFE-Membranen. PTFE gehört zur Klasse der Polyhalogenolefine, zu der auch PCTFE (Polychlortrifluorethylen) gehört. Es gehört zu den Thermoplasten, obwohl es auch Eigenschaften aufweist, die eine eher für duroplastische Kunststoffe typische Verarbeitung bedingen. Synonyme / andere Formen: Dyneon PTFE, Hostaflon, Polytetrafluorethen, PTFE, Teflon
Pons, Jean-LouisNach diesem Begriff suchen
Jean-Louis Pons (* 24. Dezember 1761 in Peyre (Hautes-Alpes); † 14. Oktober 1831 in Florenz) war ein französischer Astronom. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Jean-Louis Pons
Popow, Alexander StepanowitschNach diesem Begriff suchen
Alexander Stepanowitsch Popow (* 4. März jul./ 16. März 1859 greg. in Turjinskije Rudniki; † 31. Dezember 1905 jul./ 13. Januar 1906 greg. in Sankt Petersburg) war ein russischer Physiker und Pionier der Funktechnik. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Aleksandr Stepanovič Popov, Alexander Stepanowitsch Popow, Александр Степанович Попов
Post, Wiley HardemanNach diesem Begriff suchen
Wiley Hardeman Post (* 22. November 1898 in Van Zandt County; † 15. August 1935 in Point Barrow) war ein US-amerikanischer Pilot, dem 1933 der erste Alleinflug um die Erde gelang. Synonyme / andere Formen: Wiley Hardeman Post, Wiley Post
PraseodymNach diesem Begriff suchen
Praseodym ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pr und der Ordnungszahl 59. Von der Grünfärbung seiner Verbindungen kommt auch der Name: das griechische Wort prásinos bedeutet: lauchgrün, didymos: doppelt oder Zwilling. Das Element wird den Metallen der seltenen Erden zugeordnet. Siehe auch: Lanthanoide
Priestley, JosephNach diesem Begriff suchen
Joseph Priestley (* 13. März 1732 jul./ 24. März 1733 greg. in Birstall bei Leeds, England; † 6. Februar 1804 in Northumberland, Pennsylvania, USA) war ein englisch-amerikanischer Theologe des Unitarismus, Philosoph, Chemiker und Physiker. Priestley beschrieb erstmals die Darstellung und Wirkung des Sauerstoffs. Er entdeckte Darstellungsmöglichkeiten für zahlreiche weitere Gase : Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid, Chlorwasserstoff, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Siliziumtetrafluorid. Siehe auch: Chemie, Philosophie, Physik, Theologie Synonyme / andere Formen: Joseph Priestley
PromethiumNach diesem Begriff suchen
Promethium (von Prometheus, einem Titanen der griechischen Mythologie) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pm und der Ordnungszahl 61. Es gehört zu den Lanthanoiden und damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden. Alle Promethium-Isotope sind radioaktiv, das heißt, sämtliche Atomkerne, die 61 Protonen enthalten, sind instabil und zerfallen. Promethium und das leichtere Technetium (43) sind die einzigen Elemente mit kleinerer Ordnungszahl als Blei (82), die diese Eigenschaft besitzen. Siehe auch: Lanthanoide
ProtactiniumNach diesem Begriff suchen
Protactinium (Symbol Pa) ist ein chemisches Element des Periodensystems der Elemente mit der Ordnungszahl 91. Das Element gehört zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block). Es ist silbrig metallisch und wird supraleitend unterhalb von 1,4 K. Siehe auch: Actinoide
ProtarchaeopteryxNach diesem Begriff suchen
Protarchaeopteryx ist eine Gattung theropoder, gefiederter Dinosaurier aus der Gruppe der Oviraptorosauria aus der Unterkreide Südchinas. Die einzige Art Protarchaeopteryx robusta wurde im Jahr 1997 erstbeschrieben. Protarchaeopteryx war ein etwa truthahngroßer, zweibeinig laufender Maniraptore, der sich vermutlich pflanzlich ernährte oder ein Allesfresser war.
ProtonNach diesem Begriff suchen
Das Proton [ˈproːtɔn] (Plural Protonen [proˈtoːnən]; von altgriechisch τὸ πρῶτον tó prōton ‚das erste‘) ist ein langlebiges elektrisch positiv geladenes Hadron mit dem Formelzeichen p. Es gehört neben dem Neutron und dem Elektron zu den Bausteinen, aus denen die dem Menschen alltäglich vertraute Materie besteht. Synonyme / andere Formen: Protonen
Psenner, HansNach diesem Begriff suchen
Hans Psenner (* 10. April 1912 in Kaltern bei Bozen; † 27. September 1995 in Innsbruck) war ein österreichischer Zoologe. Er gründete 1962 den Innsbrucker Alpenzoo, den er bis 1979 leitete. Siehe auch: Zoologie Synonyme / andere Formen: Hans Psenner
Pseudomonas aeruginosaNach diesem Begriff suchen
Pseudomonas aeruginosa (von lat. aerugo Grünspan) ist ein gramnegatives, oxidasepositives Stäbchen der Gattung Pseudomonas. Es wurde im Jahr 1900 von Walter Migula entdeckt. Die Namensgebung bezieht sich dabei auf die blau-grüne Färbung des Eiters bei eitrigen Infektionskrankheiten. Im Jahre 2000 wurde erstmals das komplette Genom des Stammes PAO1 sequenziert. Das Genom hat eine Größe von 6,3 Mbp und enthält 5570 Gene.
PseudonymNach diesem Begriff suchen
Das Pseudonym (griechisch ψευδώνυμος, -ον, psevdónymos – wörtlich „fälschlich so genannt“ von τὸ ψεύδος, psévdos – „Lüge“ und ὄνομα, ónoma – „Name“) ist ein fingierter Name, der am häufigsten von Künstlern, Schriftstellern und Internetnutzern anstelle ihres bürgerlichen Namens verwendet wird. Synonyme / andere Formen: Pseudonyme
PsychopharmakonNach diesem Begriff suchen
Ein Psychopharmakon (von griech. ψυχή „Seele“ und φάρμακον „Arzneimittel“; Mehrzahl: Psychopharmaka) ist ein Arzneistoff (vgl. Medikament), der auf die Psyche des Menschen symptomatisch einwirkt und vorwiegend der Behandlung psychischer Störungen und neurologischer Krankheiten dient. Hierbei kommt es oftmals zu einer Phasenverkürzung, nicht jedoch zur Heilung chronischer psychischer Erkrankungen. Einige Psychopharmaka werden auch eingesetzt, um Symptome organischer Krankheiten zu behandeln oder als Narkosemittel. Siehe auch: Medizin Synonyme / andere Formen: Psychopharmaka
Ptolemäus, ClaudiusNach diesem Begriff suchen
Claudius Ptolemaeus (* um 100, vermutlich in Ptolemais Hermii, Ägypten; † um 175, vermutlich in Alexandria), war ein griechischer Mathematiker, Geograph, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph. Ptolemäus wirkte als Bibliothekar an der berühmten antiken Bibliothek in Alexandria. Insbesondere seine drei Werke zur Astronomie, Geografie und Astrologie galten in Europa bis in die frühe Neuzeit als wichtige umfangreiche Datensammlungen und wissenschaftliche Standardwerke. Siehe auch: Astronomie, Mathematik, Musikwissenschaft, Philosophie Synonyme / andere Formen: Claudius Ptolemaeus, Claudius Ptolemäus, Claudius Ptolomaeus, Klaúdios Ptolemaîos, Κλαύδιος Πτολεμαῖος
Purtscheller, LudwigNach diesem Begriff suchen
Ludwig Purtscheller (* 6. Oktober 1849 in Innsbruck; † 3. März 1900 in Bern) war ein österreichischer Bergsteiger und Lehrer. Synonyme / andere Formen: Ludwig Purtscheller
PythagorasNach diesem Begriff suchen
Pythagoras von Samos (griechisch Πυθαγόρας) (* um 570 v. Chr.; † nach 510 v. Chr. in Metapont in der Basilicata) war ein antiker griechischer Philosoph (Vorsokratiker) und Gründer einer einflussreichen religiös-philosophischen Bewegung. Als Vierzigjähriger verließ er seine griechische Heimat und wanderte nach Unteritalien aus. Dort gründete er eine Schule und betätigte sich auch politisch. Trotz intensiver Bemühungen der Forschung gehört er noch heute zu den rätselhaftesten Persönlichkeiten der Antike. Manche Historiker zählen ihn zu den Pionieren der beginnenden griechischen Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft, andere meinen, er sei vorwiegend oder ausschließlich ein Verkünder religiöser Lehren gewesen. Möglicherweise konnte er diese Bereiche verbinden. Die nach ihm benannten Pythagoreer blieben auch nach seinem Tod kulturgeschichtlich bedeutsam. Siehe auch: Philosophie
----PaläoanthropologieNach diesem Begriff suchen
Die Paläoanthropologie, auch Paläanthropologie oder Prähistorische Anthropologie, ist ein Teilgebiet der Anthropologie. Sie befasst sich mit dem Entstehen der spezifischen Merkmale des Menschen (mit der Hominisation) und mit der Stammesgeschichte des Menschen, das heißt mit der Rekonstruktion von Verwandtschaftslinien der Art Homo sapiens. Siehe auch: Coppens, Yves, Dart, Raymond Arthur, Gattung Homo, Homo heidelbergensis, Johanson, Donald Carl, White, Timothy D. Synonyme / andere Formen: Paläanthropologie, Paläoanthropologe, Paläoanthropologen, Paläoanthropologie, Paläoanthropologin, Prähistorische Anthropologie
----PädagogikNach diesem Begriff suchen
Pädagogik (von griechisch παιδεία paideia = Erziehung, Bildung bzw. παίς pais = Knabe, Kind und griechisch άγειν agein = führen), Erziehungswissenschaft und Bildungswissenschaft sind Bezeichnungen für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Unterscheidung der beiden Bezeichnungen ist vornehmlich historisch zu sehen. Im klassischen Griechenland hatte der Pädagoge als Knabenführer die Aufgabe, ausgewählte Knaben den Philosophen zur Erziehung zuzuführen. Möglicherweise bedeutet dies auch, dass so die Knaben auf dem Weg zum Philosophen bildbar gemacht, also auf die kommenden Diskussionen und Reflexionen günstigenfalls eingestimmt wurden. Nach heutigem Verständnis kommt der Erziehungswissenschaft die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, aber auch als Handlungswissenschaft Vorschläge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft wird auch an Schulen als eigenständiges Fach unterrichtet, so in einigen Bundesländern an Gymnasien und Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen Bereichs der Gymnasialen Oberstufe und in anderer Form und Schwerpunktsetzung in der ErzieherInnenausbildung. Siehe auch: Schatz, Albert Israel, Zeune, Johann August Synonyme / andere Formen: Bildungswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Pädagoge, Pädagogin
----PhilologieNach diesem Begriff suchen
Philologie (hergeleitet vom altgriechischen Wort φιλολογία (philología): Liebe zum Wort) ist die zusammenfassende Bezeichnung für die Sprach- und Literaturwissenschaft einer Sprache oder eines Sprachzweiges. Gelegentlich bezeichnet der Begriff ausschließlich die Sprachwissenschaft oder ausschließlich die wissenschaftliche Beschäftigung mit einem Autor und dessen literarischem Werk. Siehe auch: Barth, Heinrich, Duden, Konrad Alexander Friedrich, Muir, William, Zamenhof, Ludwik Lejzer Synonyme / andere Formen: Philologe, Philologin
----PsychologieNach diesem Begriff suchen
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Sie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen (ψῦχή psyche: Atem [als Lebensprinzip], Seele, Gemüt sowie λόγος logos: Lehre) und bedeutet ursprünglich Atemkunde oder Lebenslehre, wird heute üblicherweise jedoch mit 'Seelenkunde' wiedergegeben (im Englischen dagegen 'study of the mind'). Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend. Sie lässt sich nicht zu den Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Geisteswissenschaften allein zuordnen. Ihre Grundlage wird vielmehr von einer Anthropologie im breitesten Sinn gebildet. Eine aus dem angelsächsischen Raum stammende Einteilung untergliedert Psychologie im Sinne der Behavioural sciences nur in Verhaltenswissenschaft, Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft. Neben der akademischen Psychologie existiert eine Alltagspsychologie. Sie ist nur vereinzelt Gegenstand der akademischen Disziplin, von der hier die Rede ist. Sie bedient sich vielfach ursprünglich akademisch-psychologischer Konzepte und Begriffe, die in die Alltagssprache eingeflossen sind. Hierbei wird sich meist auf den "gesunden Menschenverstand" berufen, dessen Erkenntnisse aber nicht den wissenschaftlichen Ansprüchen nach beispielsweise Objektivität und Validität genügen. Siehe auch: Anthropologie, Foucault, Michel, Freud, Sigmund, Leary, Timothy Francis, Naturwissenschaft, Physiologie, Sozialwissenschaft Synonyme / andere Formen: Psychologe, Psychologin
------PaläontologieNach diesem Begriff suchen
Die Paläontologie (gr. παλαιός palaiós: alt, ὄντος ontos: das Seiende und -logie) ist die Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdzeitalter. Gegenstand paläontologischer Forschung sind in Sedimentgesteinen vorkommende Organismenreste und Hinweise aller Art auf vorzeitliche Lebewesen, die als Fossilien (vom lateinischen fossilis ausgegraben) bezeichnet werden. Der französische Zoologe und Anatom de Blainville führte 1825 den Begriff 'Paläontologie' ein, der allmählich die älteren Bezeichnungen Oryktologie (gr. oryktós – ausgegraben) und Petrefaktenkunde (gr. Petrefakt: Versteinerung) ersetzte. Siehe auch: Broom, Robert, Coppens, Yves, Leakey, Mary, Walcott, Charles Doolittle Synonyme / andere Formen: Paläontologe, Paläontologin
------PhysiologieNach diesem Begriff suchen
Die Physiologie (altgr. phýsis: Natur und lógos: Lehre, Vernunft) ist als Teilgebiet der Biologie die Lehre von den physikalischen und biochemischen Funktionen von Lebewesen. Der Begriff wurde um 1525 von Jean François Fernel geprägt. Physiologisch geforscht und ausgebildet wird neben Biologie auch in der Medizin und der Psychologie. Siehe auch: Acetylcholin, Barré-Sinoussi, Françoise, Best, Charles Herbert, Biologie, Draper, Henry, Edwards, Robert Geoffrey, Ehrlich, Paul, Gallo, Robert Charles, Kölliker, Rudolf Albert, Macleod, John James Richard, Medizin, Montagnier, Luc Antoine, Paulescu, Nicolae, Psychologie, Waksman, Selman Abraham Synonyme / andere Formen: Physiologe, Physiologin
----PhysikNach diesem Begriff suchen
Die Physik (altgriechisch physike theoria: Naturforschung und lateinisch physica: Naturlehre) ist die grundlegende Naturwissenschaft in dem Sinne, dass die Gesetze der Physik alle Systeme der Natur beschreiben. Die Arbeitsweise der Physik besteht im Allgemeinen in einem Zusammenspiel experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung, welche weitgehend mathematische Methoden verwendet. Physikalische Theorien bewähren sich in der Anwendbarkeit auf Systeme der Natur, indem sie bei Kenntnis von Anfangszuständen derselben möglichst genaue Vorhersagen über resultierende Endzustände erlauben. Physikalische Fortschritte bestehen in der Bereitstellung von Theorien und Hilfsmitteln, die auf zusätzliche Systeme anwendbar sind, genauere Beschreibungen ermöglichen, eine Vereinfachung des theoretischen Apparats erlauben oder praktische Anwendungen ermöglichen und erleichtern. Alle naturwissenschaftlich erforschbaren Prozesse beruhen auf physikalischen Prozessen. In unterschiedlichem Maße sind neben den übrigen Naturwissenschaften auch angewandte Wissenschaften wie die Medizin oder Gebiete der Ingenieurswissenschaft bzw. Technik von der Physik abhängig. Die Rekonstruktion der Arbeitsweise der Physik ist ein Gegenstand der Wissenschaftstheorie; Analysen über die Aussagereichweite naturwissenschaftlicher Erkenntnis im Allgemeinen diskutiert die sich mit ersterer überschneidende Epistemologie, die Interpretation physikalischer Theorien hinsichtlich ihrer Einengung möglicher Strukturbeschreibungen der Realität ist Gegenstand der modernen Naturphilosophie als Teilgebiet der Ontologie. Siehe auch: Aerodynamik, Ampère, André-Marie, Archimedes, Ardenne, Manfred, Bardeen, John, Becquerel, Alexandre Edmond, Becquerel, Antoine Henri, Bernoulli, Daniel, Bohr, Niels Henrik David, Boltzmann, Ludwig, Brattain, Walter Houser, Cailletet, Louis Paul, Carlson, Chester Floyd, Chadwick, James, Charles, Jacques Alexandre César, Coandă, Henri Marie, Crick, Francis Harry Compton, Curie, Marie Skłodowska, Curie, Pierre, de Rozier, Jean-François Pilâtre, Denis, Jean-Baptiste, Dirac, Paul, Doppler, Christian Andreas, Eddington, Arthur Stanley, Einstein, Albert, Feynman, Richard Phillips, Fizeau, Hippolyte, Foucault, Jean Bernard Léon Foucault, Franck, James, Fraunhofer, Joseph, Frisch, Otto Robert, Galilei, Galileo, Gauß, Carl Friedrich, Ghiorso, Albert, Gladman, Brett James, Goddard, Robert Hutchings, Gordon, Robert B., Gray, Stephen, Hamilton, William Rowan, Heisenberg, Werner Karl, Hertz, Heinrich Rudolf, Hess, Victor Franz, Huygens, Christiaan, Ketterle, Wolfgang, Kirchhoff, Gustav Robert, Klitzing, Klaus-Olaf, Korn, Arthur, Lawrence, Ernest, Leibniz, Gottfried Wilhelm, Lenormand, Louis-Sébastien, Libby, Willard Frank, Maillard, Louis Camille, Maiman, Theodore Harold, Marconi, Guglielmo, Mauchly, John William, Maxwell, James Clerk, Meitner, Lise, Minkowski, Hermann, Nernst, Walther, Newton, Isaac, Nußbaumer, Otto, Oberth, Hermann Julius, Ohm, Georg Simon, Onnes, Heike Kamerlingh, O’Neill, Gerard Kitchen, Papin, Denis, Perey, Marguerite Catherine, Piccard, Auguste, Planck, Max, Popow, Alexander Stepanowitsch, Priestley, Joseph, Raman, Chandrasekhara Venkata, Richter, Burton, Röntgen, Wilhelm Conrad, Schrödinger, Erwin, Seaborg, Glenn Theodore, Shockley, William Bradford, Slotin, Louis Alexander, Stoney, George Johnstone, Termen, Lew Sergejewitsch, Thomson, Joseph John, Ting, Samuel Chao Chung, van der Waals, Johannes Diderik, Venturi, Giovanni Battista, Volta, Alessandro, Wachsmuth, Richard, Watson-Watt, Robert Alexander, Wilkins, Maurice Hugh Frederick Synonyme / andere Formen: Physiker, Physikerin
--PharmakologieNach diesem Begriff suchen
Die Pharmakologie (gr. φάρμακον phármakon „Mittel“, „Stoff“ und -logie) ist eine Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Stoffen und Lebewesen. Siehe auch: Antidepressiva, Dioscurides, Pedanios, Imipramin, Kuhn, Roland Synonyme / andere Formen: Pharmakologe, Pharmakologin
--PhilosophieNach diesem Begriff suchen
In der Philosophie (griechisch φιλοσοφία philosophía, wörtlich: Liebe zur Weisheit) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen. Von den anderen Wissenschaften unterscheidet sie sich dadurch, dass sie sich nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist. Die Anfänge überlieferten Denkens von abendländischen (westlichen) Philosophen gehen bis auf das 6. vorchristliche Jahrhundert zurück. In der antiken Philosophie entfaltete sich das systematische und wissenschaftlich orientierte Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welterschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie, zum Teil auch in Abgrenzung zu irrationalen oder religiösen Weltbildern oder Mythologien. Kerngebiete der Philosophie sind die Logik (als die Wissenschaft des folgerichtigen Denkens), die Ethik (als die Wissenschaft des rechten Handelns) und die Metaphysik (als die Wissenschaft der ersten Gründe des Seins und der Wirklichkeit). Weitere Grunddisziplinen sind die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, die sich mit den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns im Allgemeinen bzw. speziell mit den Erkenntnisweisen der unterschiedlichen Einzelwissenschaften beschäftigen. Siehe auch: Adorno,Theodor Wiesengrund, Anaximander, Anaximenes, Arendt, Hannah, Bacon, Francis, Bloch, Ernst, Boltzmann, Ludwig, Empedokles, Foucault, Michel, Franklin, Benjamin, Galilei, Galileo, Haeckel, Ernst Heinrich Philipp August, Hume, David, Kepler, Friedrich Johannes, Leibniz, Gottfried Wilhelm, Lomax, Alan, Newton, Isaac, Paracelsus, Petty, William, Piscopia, Elena Lucrezia Cornaro, Platon, Priestley, Joseph, Ptolemäus, Claudius, Pythagoras, Russell, Bertrand Arthur William, Smith, Adam, Thales, Weishaupt, Johann Adam, Whitehead, Alfred North Synonyme / andere Formen: Philosoph, Philosophin



by Dr. Radut