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AACNach diesem Begriff suchen
Advanced Audio Coding
AbdomenNach diesem Begriff suchen
Der Rumpfabschnitt zwischen Brustkorb und Becken, der aus der Bauchwand, der Bauchhöhle und den Eingeweiden besteht. Siehe auch: Anatomie Synonyme / andere Formen: Bauch
Abel, Niels HenrikNach diesem Begriff suchen
Niels Henrik Abel (* 5. August 1802 auf der Insel Finnøy, Ryfylke, Norwegen; † 6. April 1829 in Froland, Aust-Agder, Norwegen) war ein norwegischer Mathematiker. Siehe auch: Mathematik Synonyme / andere Formen: Niels Henrik Abel
AbortNach diesem Begriff suchen
Die vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft durch das Abstossen eines nicht lebensfähigen Föten. Siehe auch: Biologie Synonyme / andere Formen: Fehlgeburt
AbstoßungsreaktionNach diesem Begriff suchen
Als Abstoßungsreaktion oder Rejektion wird die Reaktion des Körpers von Menschen und anderen Säugetieren bezeichnet, deren Immunsystem nach einer Transplantation das körperfremde Gewebe erkennt und abstößt. Synonyme / andere Formen: Abstoßungsreaktionen, Rejektion, Rejektionen
AC-3Nach diesem Begriff suchen
Ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 Kanälen für Raumklang. Bekannt auch als Dolby Digital vom Unternehmen Dolby Laboratories
AC97Nach diesem Begriff suchen
Audio Codec 97
ACAPNach diesem Begriff suchen
Application Control Access Protocol
AcetonNach diesem Begriff suchen
Farblose, flüchtige, leicht brennbare Flüssigkeit mit obstartigem Geruch. Das einfachste Keton wird als Lösungsmittel (z.B. Lackentferner) verwendet und ist mit Wasser, Alkohol und den meisten Ölen mischbar. Physiologisch wird es im Fettstoffwechsel aus Acetoacetat gebildet und über den Zitronensäurezyklus abgebaut. Siehe auch: Biologie, Organische Chemie
AcetylcholinNach diesem Begriff suchen
Der wichtigste der zahlreichen chemischen Neurotransmitter zur Übertragung von Nervenimpulsen an den synaptischen Spalten und Neurotransmitter an den motorischen Endplatten (Nerv-Muskel-Verbindung). Pharmakologische Wirkungen des Acetylcholins sind Blutdrucksenkung durch Gefäßerweiterung, Bronchienverengung, Tonussteigerung des Darms und Zunahme der Drüsensekretion. Siehe auch: Biologie, Physiologie
Acetylcholin-RezeptorNach diesem Begriff suchen
Ein Membran-Protein, das den Neurotransmitter Acetylcholin bindet und dadurch intrazelluläre Veränderungen auslöst. Acetylcholin-Rezeptoren werden in zwei große Gruppen Muskarin-Rezeptoren und Nikotin-Rezeptoren nach ihrer Bindungsfähigkeit mit Muscarin bzw. Nikotin eingeteilt. Siehe auch: Biologie, Neurologie Synonyme / andere Formen: cholinerger Rezeptor, Cholinozeptor
AcetylcholinesteraseNach diesem Begriff suchen
Ein Enzym in Nervenendigungen, das den Neurotransmitter Acetylcholin zu Cholin und Acetat abbaut. Diese Reaktion ist wesentlich für die Wiederherstellung der Erregbarkeit der postsynaptischen Nervenzelle. Siehe auch: Enzymatik Synonyme / andere Formen: AChE
AcetylcysteinNach diesem Begriff suchen
Abk. ACC und NAC. Die acetylierte Form der natürlich vorkommenden Aminosäure L-Cystein. Acetylcystein als Vorläufer des starken Antioxidationsmittels Glutathion ist an der Reduzierung von reaktiven Sauerstoffspezies beteiligt. Außerdem wird es als schleimlösende Arzneimittel eingesetzt, der die Zähigkeit des Bronchialschleims erniedrigt und somit das Abhusten erleichtert. Siehe auch: Biochemie, Biologie Synonyme / andere Formen: N-Acetyl-Cystein
AcetylthiocholinNach diesem Begriff suchen
Ein Schwefelabkömmling des Acetylcholins, das als Substrat in Cholinesterase-Enzymtests zur Unterscheidung der verschiedenen Enzymtypen verwendet wird. Siehe auch: Biochemie, Biologie
ActiniumNach diesem Begriff suchen
Actinium (latinisiert von griechisch ακτίνα, aktína 'Strahl', Symbol Ac) ist ein radioaktives chemisches Element mit der Ordnungszahl 89. Das Element ist ein Metall und gehört zur 7. Periode, d-Block. Es ist der Namensgeber der Gruppe der Actinoide, der ihm folgenden 14 Elemente. Siehe auch: Metalle, Scandiumgruppe
Ader, Clément AgnèsNach diesem Begriff suchen
Clément Agnès Ader (* 2. April 1841 in Muret bei Toulouse, Frankreich; † 5. März 1925 ebenda) war ein französischer Luftfahrtpionier und Erfinder. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Clément Ader, Clément Agnès Ader
AdipositasNach diesem Begriff suchen
Bei der Adipositas (lat. adeps = fett) bzw. Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas (selten Obesität; im engl. aber fast nur „obesity“) handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt, nach WHO-Definition, ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis. Synonyme / andere Formen: Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas, Obesität
Adorno,Theodor WiesengrundNach diesem Begriff suchen
Theodor W. Adorno (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Siehe auch: Musikwissenschaft, Philosophie, Sozialwissenschaft Synonyme / andere Formen: Theodor Ludwig Wiesengrund, Theodor W. Adorno, Theodor Wiesengrund Adorno
ADSLNach diesem Begriff suchen
Asymmetric Digital Subscriber Line
AerodynamikNach diesem Begriff suchen
Aerodynamik (von altgriechisch ἀήρ, Luft und δύναµις, Kraft) ist Teil der Fluiddynamik und beschreibt das Verhalten von Körpern in kompressiblen Fluiden (zum Beispiel Luft). Die Aerodynamik beschreibt die Kräfte, die es beispielsweise Flugzeugen ermöglichen, zu fliegen oder Segelschiffen, sich mit Hilfe des Windes durchs Wasser zu bewegen. Viele weitere Bereiche der Technik, wie zum Beispiel das Bauingenieurwesen oder der Fahrzeugbau, müssen sich mit der Aerodynamik auseinandersetzen. Siehe auch: Physik Synonyme / andere Formen: Aerodynamiker, Aerodynamikerin
AggregatzustandNach diesem Begriff suchen
Als Aggregatzustände bezeichnet man qualitativ verschiedene, temperatur- und druckabhängige physikalische Zustände von Stoffen. Die Abhängigkeit des Aggregatzustandes beziehungsweise des in der Thermodynamik enger gefassten Begriffs der Phase von diesen Zustandsgrößen wird üblicherweise in einem Phasendiagramm dargestellt. Synonyme / andere Formen: Aggregatzustände, Aggregatzustands
Agrawal, ManindraNach diesem Begriff suchen
Manindra Agrawal (* Mai 1966 in Allahabad, Indien) ist ein indischer Mathematiker und Informatiker, der sich mit Kryptographie, Komplexitätstheorie und algorithmischer Zahlentheorie beschäftigt. Siehe auch: Informatik, Mathematik Synonyme / andere Formen: Manindra Agrawal
AIDSNach diesem Begriff suchen
Acquired Immune Deficiency Syndrome, auch Acquired immunodeficiency syndrome (englisch für „erworbenes Immundefektsyndrom“), zumeist abgekürzt als AIDS oder Aids benannt, bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen in Folge der durch Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus induzierten Zerstörung des Immunsystems auftreten. Siehe auch: Der menschliche Körper Synonyme / andere Formen: Acquired Immune Deficiency Syndrome, Acquired immunodeficiency syndrome, Aids, erworbenes Immundefektsyndrom
AIIMNach diesem Begriff suchen
Abkürzung für 'Association for Information and Image Management' (http://www.aiim.org)
AkronymNach diesem Begriff suchen
Akronyme sind Kurzwörter. die aus den Anfangsbuchstaben (oder anderen wichtigen Buchstaben) mehrerer Wörter gebildete werden. Synonyme / andere Formen: Akronyme
AkzidenzenNach diesem Begriff suchen
Drucksachen, die weder als Buch, noch als Zeitung oder als Zeitschrift verstanden werden können. Akzidenzen sind zum Beispiel Formulare, Briefbögen oder Prospekte. Alle diese 'Akzidentia' (Zufälligkeiten) bedurften früher der gestalterischen Qualität und Flexibilität des Akzidenzsetzens. Der 'Erste Akzidenzsetzer' war Vorläufer des Type-Directors und des Art-Directors, und seine Aufträge entsprachen in etwa den Arbeiten des Desktop-Publishers von heute. Synonyme / andere Formen: Akzidentia
Alcock, JohnNach diesem Begriff suchen
John Alcock (* 5. November 1892 in Heaton Moor/Manchester; † 18. Dezember 1919 in Rouen/Frankreich) war ein britischer Pilot. Zusammen mit Arthur Whitten Brown überquerte er am 14./15. Juni 1919 in einem Flugzeug nonstop den Atlantik, was beide erstmals vollbrachten. Synonyme / andere Formen: John Alcock
AlgorithmusNach diesem Begriff suchen
Die Beschreibung eines methodischen Weges zur Lösung eines (mathematischen) Problems.
ALH 84001Nach diesem Begriff suchen
ALH 84001 (Offizieller Name: Allan Hills 84001) ist ein 1,94 kg schwerer Meteorit, der am 27. Dezember 1984 im Allan-Hills-Eisfeld (Viktorialand) in der Antarktis gefunden und 1993 als SNC-Meteorit (Marsmeteorit) identifiziert wurde. Siehe auch: Mars Synonyme / andere Formen: Allan Hills 84001
AlkoholNach diesem Begriff suchen
Als Alkohole (arabisch al-kuhūl الكحول, oder al-ghawl الغول: das Allerfeinste, reine Substanz, eigentlich: feines Antimonpulver) werden organische Verbindungen benannt, die mindestens eine funktionelle Hydroxygruppe (–O–H) und an demselben Kohlenstoffatom keine höherwertigen Substituenten besitzen. In allen aliphatischen Alkoholen ist die Hydroxygruppe an ein sp3-hybridisiertes Kohlenstoffatom (C-Atom mit 4 Substituenten) gebunden. Ist die Hydroxygruppe an ein Kohlenstoffatom gebunden, das Teil eines aromatischen Ringes ist, so werden die Verbindungen als Phenole bezeichnet, die nicht zu den Alkoholen gezählt werden; in Phenolen reagiert die Hydroxygruppe analog einer Carboxygruppe sauer. Ein Spezialfall sind die meist instabilen Enole, bei denen die Hydroxygruppe an ein sp2-hybridisiertes Kohlenstoffatom gebunden ist. Alkohole, die sich von den Alkanen ableiten, werden nach IUPAC als Alkanole bezeichnet. Ethanol, umgangssprachlich nur als Alkohol bezeichnet, ist namensgebend für die Gruppe der Alkohole. Synonyme / andere Formen: Alkohole
Allen, James AlfredNach diesem Begriff suchen
James Alfred van Allen (* 7. September 1914 in Mount Pleasant, Iowa; † 9. August 2006 in Iowa City) war ein US-amerikanischer Astrophysiker und Raumfahrtpionier. Seine bekannteste Entdeckung war der Nachweis eines Strahlungsfeldes um die Erde, das hauptsächlich aus dem Sonnenwind und der kosmischen Strahlung besteht und nach ihm als Van-Allen-Gürtel benannt worden ist. Siehe auch: Astrophysik Synonyme / andere Formen: James Alfred van Allen, James van Allen
AluminiumNach diesem Begriff suchen
Aluminium (Al) ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 13. Die Bezeichnung leitet sich vom lateinischen Wort alumen für Alaun ab. Siehe auch: Borgruppe, Metalle
Alzheimer, AloisNach diesem Begriff suchen
Alois Alzheimer (* 14. Juni 1864 in Marktbreit; † 19. Dezember 1915 in Breslau) war ein deutscher Psychiater und Neuropathologe und beschrieb als erster eine Demenzerkrankung, die nach ihm bis heute Alzheimersche Krankheit genannt wird. Siehe auch: Neurologie Synonyme / andere Formen: Alois Alzheimer
AmaltheaNach diesem Begriff suchen
Amalthea ist einer der inneren Monde des Planeten Jupiter. Sie wurde am 9. September 1892 von dem Astronomen Edward E. Barnard am 91-cm-Refraktor des Lick-Observatoriums entdeckt. Sie war der erste neu entdeckte Jupitermond nach der Entdeckung der Galileischen Monde im Jahre 1610. Darüber hinaus war sie der letzte Mond, der durch visuelle Teleskopbeobachtungen entdeckt wurde, spätere Entdeckungen wurden mittels fotografischer Aufnahmen gemacht. Synonyme / andere Formen: Jupiter V
AmericiumNach diesem Begriff suchen
Americium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Am und der Ordnungszahl 95 im Periodensystem der Elemente. Auf der Erde liegt es ausschließlich in künstlich erzeugter Form vor. Siehe auch: Actinoide
AminosäurenNach diesem Begriff suchen
Aminosäuren (unüblich Aminocarbonsäuren, veraltet Amidosäuren), sind eine Klasse organischer Verbindungen mit mindestens einer Carboxygruppe (–COOH) und einer Aminogruppe (–NH2). Die Stellung der Aminogruppe zur Carboxygruppe teilt die Klasse der Aminosäuren in Gruppen auf. Die wichtigsten Aminosäuren haben eine endständige Carboxygruppe und in direkter Nachbarschaft die Aminogruppe. Dies nennt man vicinal oder α-ständig; diese Aminosäuren gehören zu den so genannten α-Aminosäuren. Synonyme / andere Formen: Amidosäure, Amidosäuren, Aminocarbonsäure, Aminocarbonsäuren, Aminosäure
Ampère, André-MarieNach diesem Begriff suchen
André-Marie Ampère (* 20. Januar 1775 in Lyon, Frankreich; † 10. Juni 1836 in Marseille) war ein französischer Physiker und Mathematiker. Nach ihm ist die internationale Einheit der Stromstärke Ampere benannt. Siehe auch: Mathematik, Physik Synonyme / andere Formen: André Marie Ampère, André-Marie Ampère
AmphetaminNach diesem Begriff suchen
Amphetamin (alpha-Methylphenethylamin, auch Phenylisopropylamin oder Speed) ist eine synthetische stimulierende Droge. Das Amphetamin ist die Stammverbindung der gleichnamigen Strukturklasse, der eine Vielzahl psychotroper Substanzen angehört, unter anderem MDMA (Ecstasy) oder das in der Natur vorkommende Ephedrin. Es ist ein indirektes Sympathomimetikum und hat somit eine anregende Wirkung auf das Zentralnervensystem. Aufgrund seiner stimulierenden und euphorisierenden Wirkung wird Amphetamin als Rauschmittel eingesetzt. Der Handel und Besitz von Amphetamin ohne Erlaubnis ist in den meisten europäischen Ländern, u.a. in Deutschland strafbar. Illegal wird es meist unter den Namen Speed, Pep und "Zund" angeboten. Synonyme / andere Formen: alpha-Methylphenethylamin, Amphetamine, Amphetaminen, Amphetamins, Phenylisopropylamin
Amundsen, RoaldNach diesem Begriff suchen
Roald Engelbregt Gravning Amundsen (* 16. Juli 1872 in der Kommune Borge, heute Fredrikstad, in der Provinz Østfold, Norwegen; verschollen und vermutlich † 18. Juni 1928 in der Arktis nahe der Bäreninsel) war ein norwegischer Polarforscher. Siehe auch: Naturforschung Synonyme / andere Formen: Roald Amundsen, Roald Engelbregt Gravning Amundsen
AnaximanderNach diesem Begriff suchen
Anaximander (altgriech. Ἀναξίμανδρος, Anaximandros) (* um 610 v. Chr. in Milet; † nach 547 v. Chr. ebenda) war ein vorsokratischer griechischer Philosoph. Er gehört neben Thales und Anaximenes zu den wichtigsten Vertretern jenes philosophischen Aufbruchs, der mit Sammelbegriffen wie ionische Aufklärung und milesische Naturphilosophie bezeichnet wird. Siehe auch: Geisteswissenschaft, Philosophie Synonyme / andere Formen: Anaximandros
AnaximenesNach diesem Begriff suchen
Anaximenes (altgriech. Ἀναξιμένης; * ca. 585 v. Chr. in Milet; † zwischen 528 und 524 v. Chr.) war ein Naturphilosoph und Astronom im antiken Griechenland und zählt zu den Vorsokratikern. Er knüpfte an die Lehre von Anaximander an und bildet mit ihm und Thales die Gruppe der ersten Vertreter der Ionischen Philosophie, der ältesten Richtung der griechischen Philosophie. Siehe auch: Astronomie, Naturforschung, Philosophie
Andrée, Salomon AugustNach diesem Begriff suchen
Salomon August Andrée (* 18. Oktober 1854 in Gränna; † Oktober 1897 auf Kvitøya, Svalbard) war ein schwedischer Ingenieur und Polarforscher. Siehe auch: Forschung Synonyme / andere Formen: Salomon August Andrée
AndromedaNach diesem Begriff suchen
Die Andromeda (von griech. Ἀνδρομέδα [Androméda]) ist ein Sternbild des nördlichen Sternenhimmels. Sie ist eines der bekannteren Sternbilder, denn sie enthält die nächstgelegene, der Milchstraße ähnliche Spiralgalaxie M 31, den großen Andromedanebel. Synonyme / andere Formen: Sternbild Andromeda
AndromedagalaxieNach diesem Begriff suchen
Die Andromedagalaxie (von der historischen Bezeichnung her auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel sowie manchmal auch fälschlich Andromeda-Galaxis genannt) ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Sie ist im Messier-Katalog als M 31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Am Sternenhimmel ist sie im Sternbild Andromeda zu sehen, nach dem sie benannt ist. Synonyme / andere Formen: Andromeda-Galaxis, Andromedanebel, Großer Andromedanebel
Andronikos, ManolisNach diesem Begriff suchen
Manolis Andronikos(griechisch Μανόλης Ανδρόνικος; * 23. Oktober 1919 in Bursa; † 30. März 1992 in Thessaloniki), war ein griechischer Archäologe und Professor an der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Siehe auch: Archäologie Synonyme / andere Formen: Manolis Andronicos, Manolis Andronikos
Anschütz-Kaempfe, HermannNach diesem Begriff suchen
Hermann (Hubert Josef) Anschütz-Kaempfe (* 3. Oktober 1872 in Zweibrücken; † 6. Mai 1931 in München) war ein deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompass. Siehe auch: Erfinder Synonyme / andere Formen: Hermann Anschütz-Kaempfe
ANSINach diesem Begriff suchen
Abkürzung für 'American National Standards Institute' - http://www.ansi.org
AntibiotikaNach diesem Begriff suchen
Antibiotika (v. altgriech. ἀντί- „anstelle, gegen“ und βίος „Leben“ mit lateinischer Endung; Einzahl Antibiotikum) sind im ursprünglichen Sinne natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien, die schon in geringer Konzentration das Wachstum von anderen Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten. Antibiotika und ihre Derivate werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet. Im weiteren Sinne werden auch solche Substanzen mit antimikrobieller Wirkung als Antibiotika bezeichnet, die in der Natur nicht vorkommen und sowohl teilsynthetisch als auch vollsynthetisch oder gentechnisch gewonnen werden. Synonyme / andere Formen: Antibiotikum
AntidepressivaNach diesem Begriff suchen
Antidepressiva sind Psychopharmaka, die hauptsächlich gegen Depressionen, aber auch zum Beispiel bei Zwangsstörungen und Panikattacken, generalisierten Angststörungen, phobischen Störungen, Essstörungen, chronischen Schmerzen, Entzugssyndromen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, prämenstruell-dysphorischem Syndrom sowie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, PTSD) eingesetzt werden. Thymoleptikum ist ein nur mehr selten verwendetes Synonym für Antidepressivum. Mit über 1 Milliarden DDD (Definierte Tagesdosis) waren die Antidepressiva 2009 die mit Abstand am häufigsten ambulant verordnete Gruppe von Psychopharmaka in Deutschland. Siehe auch: Pharmakologie Synonyme / andere Formen: Antidepressivum, Thymoleptikum
AntimonNach diesem Begriff suchen
Antimon [antiˈmoːn] (von lat. Antimonium, vermutlich von arabisch itmid; Symbol von lateinisch Stibium 'Grauspießglanz') ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Sb und der Ordnungszahl 51. In der stabilen Modifikation ist es ein silberglänzendes und sprödes Halbmetall. Siehe auch: Metalle, Stickstoffgruppe
AODNach diesem Begriff suchen
Abkürzung für 'Advanced Optical Disc' • Die Advanced Optical Disc ist eine Weiterentwicklung der "klassischen" DVD
APINach diesem Begriff suchen
Abkürzung für 'Application Programmer's Interface' oder 'Application Programming Interface' • Programmier- und Anwendungsschnittstelle
APOPNach diesem Begriff suchen
Authenticated Post Office Protocol
AppletNach diesem Begriff suchen
In der Regel sind damit Programme gemeint, die in der Programmiersprache Java entwickelt wurden und in Verbindung mit einem Java-fähigen INTERNET-Browser eingesetzt werden.
ApsisNach diesem Begriff suchen
Als Apsis (griechisch „Wölbung“, Plural Apsiden) bezeichnet man die beiden Hauptscheitel auf der elliptischen Umlaufbahn eines Himmelskörpers. Apoapsis ist dabei der Punkt mit der größten Entfernung zum Hauptkörper und Periapsis der mit der geringsten. Da die Ellipse genau zwei Hauptscheitel besitzt, wird der Begriff meist im Plural verwendet. Synonyme / andere Formen: Apsiden
AquäduktNach diesem Begriff suchen
Aquädukt bedeutet (aus dem lateinischen) Wasserleitung (von aqua = Wasser + ductus = Führung, Leitung; wörtl. übersetzt also „Wasserführung“).
ArbitrierungNach diesem Begriff suchen
Eine Instanz, die regelt, welche Hardware den Bus (z.B. SCSI-Bus) als nächstes nutzen darf.
ArchaeopteryxNach diesem Begriff suchen
Archaeopteryx (aus altgriechisch ἀρχαῖος archaîos „uralt“ und πτέρυξ ptéryx „Flügel, Feder, Schwinge“; sinngemäße Übersetzung: „alte Feder“ oder „alter Flügel“) ist eine Gattung der Archosaurier, deren Fossilien in der Fränkischen Alb in den Solnhofener Plattenkalken aus dem Oberjura entdeckt wurden. Da der etwa taubengroße Archaeopteryx in der Regel der Gruppe der Vögel als ursprungsnahe Form zugerechnet wurde und wird, bezeichnet man die Mitglieder der Gattung auch als „Urvögel“.
ArchimedesNach diesem Begriff suchen
Archimedes (griechisch ᾿Αρχιμήδης) von Syrakus (* um 287 v. Chr. vermutlich in Syrakus auf Sizilien; † 212 v. Chr. ebenda) war ein antiker griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur. Er gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker der Antike. Seine Werke waren auch noch im 16. und 17. Jahrhundert bei der Entwicklung der höheren Analysis von Bedeutung. Siehe auch: Mathematik, Physik Synonyme / andere Formen: Archimedes von Syrakus
ARCNETNach diesem Begriff suchen
Attached Ressource Computer Network
Arctowski, HenrykNach diesem Begriff suchen
Henryk Arctowski [ˈxɛnrɨk artsˈtɔfskʲi] (* 15. Juli 1871 in Warschau; † 21. Februar 1958 in Washington (D.C.)) war ein polnischer Wissenschaftler, Ozeanograf und Erforscher der Antarktis. Siehe auch: Forschung, Wissenschaft Synonyme / andere Formen: Henryk Arctowski
Ardenne, ManfredNach diesem Begriff suchen
Manfred Baron von Ardenne (* 20. Januar 1907 in Hamburg; † 26. Mai 1997 in Dresden-Weißer Hirsch) war ein deutscher Naturwissenschaftler. Er war als Forscher vor allem in der angewandten Physik tätig und hielt am Ende rund 600 Erfindungen und Patente in der Funk- und Fernsehtechnik, Elektronenmikroskopie, Nuklear-, Plasma- und Medizintechnik. Siehe auch: Naturwissenschaft, Physik Synonyme / andere Formen: Manfred Baron von Ardenne, Manfred von Ardenne
Arendt, HannahNach diesem Begriff suchen
Hannah Arendt (* 14. Oktober 1906 in Linden, heute Teil von Hannover; † 4. Dezember 1975 in New York; eigentlich Johanna Arendt) war eine jüdische, deutsch-amerikanische Publizistin und Gelehrte. Siehe auch: Geisteswissenschaft, Philosophie, Sozialwissenschaft, Volkskunde Synonyme / andere Formen: Hannah Arendt
ArgonNach diesem Begriff suchen
Das Argon (altgriechisch ἀργόν 'das träge Element'; wegen seiner chemischen Reaktionsträgheit) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ar und der Ordnungszahl 18. Das farb- und geruchlose inerte einatomige Gas ist das häufigste Edelgas in der Erdatmosphäre. Siehe auch: Edelgase, Krypton
ArgusNach diesem Begriff suchen
Argus ist ein am Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) der Universität Kaiserslautern entwickeltes Bildkomprimierungsverfahren.
ArielNach diesem Begriff suchen
Der Mond Ariel (auch Uranus I) gehört zu den fünf großen Monden des Uranus und wurde am 24. Oktober 1851 von William Lassell entdeckt. Alle Monde des Uranus wurden nach Figuren von William Shakespeare oder Alexander Pope benannt; Ariel trägt denselben Namen wie ein Luftgeist in Shakespeares Sturm. Auch eine Sylphe in Alexander Popes Versepos Der Lockenraub heißt so. Die Namen der ersten vier entdeckten Uranusmonde (Oberon, Titania, Ariel und Umbriel) wurden von John Herschel, dem Sohn von Wilhelm Herschel, vorgeschlagen. Wilhelm Herschel war der Entdecker von Oberon und Titania. Siehe auch: Uranus Synonyme / andere Formen: Uranus I
ARPAnetNach diesem Begriff suchen
Das Arpanet (Advanced Research Projects Agency Network) wurde ursprünglich im Auftrag der US-Luftwaffe ab 1962 von einer kleinen Forschergruppe unter der Leitung des Massachusetts Institute of Technology und des US-Verteidigungsministeriums entwickelt. Es ist der Vorläufer des heutigen Internets.
Arrest, Heinrich Louis d’Nach diesem Begriff suchen
Heinrich Louis d’Arrest (* 12. August 1822 in Berlin; † 13. Juni 1875 in Kopenhagen) war ein deutsch-dänischer Astronom, der in Deutschland und Kopenhagen wirkte. Er entdeckte mehrere Kometen, den Asteroiden (76) Freia sowie 342 Deep Sky-Objekte. Darüber hinaus war er Mitentdecker des Planeten Neptun. Er ist vor allem durch seine Forschungen über Asteroiden und Kometen bekannt geworden, aber auch wesentlich an der Entschlüsselung von Galaxienhaufen beteiligt. Siehe auch: Astronomie Synonyme / andere Formen: Heinrich Louis d’Arrest
ArsenNach diesem Begriff suchen
Arsen [arˈzeːn] (von griech. άρσενικονi: männlich) ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 33. Im Periodensystem der Elemente ist es unter dem Symbol As in der 5. Hauptgruppe, der Stickstoffgruppe, zu finden. Arsen kommt selten gediegen, meistens in Form von Sulfiden vor. Es gehört zu den Halbmetallen, da es je nach Modifikation metallische oder nichtmetallische Eigenschaften zeigt. Siehe auch: Halbmetalle, Stickstoffgruppe
ASCIINach diesem Begriff suchen
Abkürzung für 'American Standard Code for Information Interchange' (Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen) • Der ASCII-Standard hat sich in den 60er Jahren zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt. Für jedes Zeichen gibt es einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. Mit 7 Bit erfaßt der ASCII-Code zunächst aber nur das 'einfache' Alphabet und Steuerungcodes, die z.B. für die Druckersteuerung benötigt werden - insgesamt sind das 128 Zeichen. Nicht berücksichtigt sind darin Sonderzeichen - also deutsche Umlaute, das 'ß' und andere nationale Sonderzeichen, die erst im erweiterten ASCII-Code enthalten sind, der auf einer 8 Bit-Struktur aufbaut. Auch heute ist es in der Telekommunikation - z. B. per E-Mail - noch UNüblich, Sonder-Zeichen zu verwenden, denn sie werden von anderen Systemen unter Umständen falsch interpretiert.
Aspergillus nidulansNach diesem Begriff suchen
Eine Art von Schlauchpilzen (Ascomyceten), aus der das Antibiotikum Nidulin gewonnen und die als Modellorganismus in genetischen und physiologischen Untersuchungen verwendet wird. Siehe auch: Biologie, Mikrobiologie Synonyme / andere Formen: A. nidulans
ASSNach diesem Begriff suchen
Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender und thrombozytenaggregationshemmender Wirkstoff, der seit 1977 auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO steht. Der Stoff wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts als Aspirin patentiert und vermarktet, wodurch diese Marke, die von der Bayer AG im Jahr 1899 geschützt wurde, bis heute zum Gattungsnamen für den Wirkstoff und ihn enthaltende Produkte wurde. Synonyme / andere Formen: Acetylsalicylsäure
AstatNach diesem Begriff suchen
Astat [asˈtaːt] (von griech. άστατοςi: unbeständig, wacklig) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol At und der Ordnungszahl 85. Dieses radioaktive Element entsteht beim natürlichen Zerfall von Uran und ist das schwerste bekannte Halogen. Siehe auch: Halbmetalle, Halogene
AsteroidNach diesem Begriff suchen
Als Asteroiden (von griechisch ἀστήρ, astēr 'Stern' und der Endung -eides 'ähnlich'), Kleinplaneten oder Planetoiden werden kleine Objekte bezeichnet, die sich auf keplerschen Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Bislang sind 477.204 Asteroiden im Sonnensystem bekannt (Stand: 31. Dezember 2009), wobei die tatsächliche Anzahl wohl in die Millionen gehen dürfte. Siehe auch: (2159) Kukkamäki, (24) Themis, (25143) Itokawa, (27) Euterpe, (430) Hybris, (65) Cybele, (69230) Hermes, (951) Gaspra Synonyme / andere Formen: Asteroiden, Kleinplanet, Kleinplaneten, Planetoid, Planetoiden
AtmungNach diesem Begriff suchen
Unter Atmung (lat.: Respiratio) wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Lungentätigkeit (Ventilation) verstanden. Im weiteren ist jedoch erforderlich, dass der Luftsauerstoff durch die innere Lungenoberfläche diffundiert, mithilfe des Blutes zu den Geweben und Zellen weitergeleitet wird und das Kohlendioxid aus Zellen und Geweben über das Blut zur Lunge geleitet und schließlich 'ausgeatmet' wird. Siehe auch: Der menschliche Körper Synonyme / andere Formen: Respiratio, Respiration
AtomhülleNach diesem Begriff suchen
Als Atomhülle oder auch Elektronenhülle bezeichnet man die Hülle eines Atoms, welche aus Elektronen besteht, die den Atomkern umgeben. Diese Aufteilung ist Bestandteil aller Atommodelle seit Ernest Rutherford. Aus der Kenntnis der Struktur der Elektronenhülle lassen sich viele physikalische und chemische Eigenschaften von Atomen und damit Eigenschaften von Stoffen ableiten, wie z.B. : Atomradius, Emission und Absorption von elektromagnetischen Wellen, chemische Bindung, elektrische Leitfähigkeit, Dipolmoment. Aufgrund dieser Abhängigkeit besteht auch eine direkte Verbindung zwischen dem Aufbau der Elektronenhülle und dem Aufbau des Periodensystems der chemischen Elemente. Synonyme / andere Formen: Elektronenhülle
AtommasseNach diesem Begriff suchen
Die Atommasse, früher Atomgewicht, ist die Masse eines Atoms. Sie kann wie jede Masse in der SI-Einheit Kilogramm (kg) angegeben werden. Für Berechnungen ist es aber oft praktischer, die Atomare Masseneinheit u (früher mit amu, atomic mass unit, bezeichnet) zu verwenden. Diese ist der zwölfte Teil der Masse eines Atoms des Kohlenstoff-Isotops. Der Zahlenwert der in u angegebenen Atommasse, aber ohne die Maßeinheit, wird oft als relative Atommasse (engl. atomic weight) bezeichnet und formal als eine eigene, dimensionslose Größe aufgefasst, nämlich als das Massenverhältnis des jeweiligen Atoms zu einem gedachten Atom der Masse 1,00 u. Zum Unterschied von der relativen Atommasse wird die in kg, g oder u angegebene Masse auch absolute Atommasse (engl. atomic mass) genannt. Für praktische Zwecke (Berechnungen) besteht zwischen der relativen und der in u angegeben absoluten Atommasse kein Unterschied. Synonyme / andere Formen: Atomgewicht
AtomradiusNach diesem Begriff suchen
Ein absoluter Radius eines Atoms - und mithin auch eine absolute Größe - kann nicht direkt angegeben werden, da ein Atom nach den wellenmechanischen Vorstellungen der Quantenmechanik keine definierte Grenze besitzt. Somit teilt man die Atomradien gemäß den verschiedenen chemischen Bindungstypen auf. Die hieraus ermittelte effektive Größe eines Atoms gestattet es, den Abstand der Atomkerne in einer gegebenen chemischen Verbindung des jeweiligen Typs zu berechnen.
AtrophieNach diesem Begriff suchen
Die Atrophie oder Atrophia (zu altgriechisch: ἀτροφία, neugriechisch: ατροφία, nlat.: atrophia = Abmagerung, Auszehrung, Nahrungsmangel, Verkümmerung) bedeutet Gewebsschwund. Sie kann durch Volumen- bzw. Größenabnahme der Zellen (so genannte einfache Atrophie) oder durch Abnahme der Zellzahl (numerische Atrophie = Hypoplasie) jeweils mit oder ohne gleichzeitige Veränderungen in der Zellstruktur auftreten. Das Gegenteil einer Atrophie ist eine Hypertrophie bzw. Hyperplasie. Eine Wachstumsdepression ist ein gegenüber der Norm verringertes Wachstum. Siehe auch: Der menschliche Körper Synonyme / andere Formen: Atrophia, Hypoplasie, Muskelabbau, Sarkopenie
AugeNach diesem Begriff suchen
Auge (lat. Oculus) heißen die unterschiedlichen Sinnesorgane vieler Tiere, die zur Wahrnehmung von elektromagnetischer Strahlung im Wellenlängenbereich des Emissionsspektrums der Sonne dienen. Höher entwickelte Augen dienen der Bildwahrnehmung wie z.B. bei uns Menschen. Siehe auch: Der menschliche Körper, Glaukom
AustralopithecinaNach diesem Begriff suchen
Die Australopithecina (sinngemäß mit Vormenschen zu übersetzen, wörtlich übersetzt heißt es soviel wie „südliche Affen“) sind eine ausgestorbene systematische Gruppe der Hominini innerhalb der Familie der Menschenaffen (Hominidae). Sie umfasst die Gattungen Ardipithecus und Australopithecus sowie – wenn die sogenannten robusten Australopithecus-Arten in einer eigenen Gattung abgespalten werden – die Gattung Paranthropus. Ebenfalls zugehörig ist Kenyanthropus platyops; dessen Status als (einziger) Angehöriger einer eigenen Gattung ist allerdings unter den Paläoanthropologen umstritten, vielfach wird diese Art als Sonderform der Gattung Australopithecus zugerechnet. Unklar ist ferner, ob Sahelanthropus tchadensis und Orrorin tugenensis zum gleichen Formenkreis wie Ardipithecus gehören und – nach dem Auffinden weiterer Fundstücke – möglicherweise einer einzigen Gattung zugeordnet werden könnten. Die Australopithecina entstanden vor ungefähr 7 Mio. Jahren und existierten bis vor ca. 2 Mio. Jahren. In dieser Zeitspanne entwickelten viele der dieser Gruppe zugerechneten Arten die Fähigkeit zum ständigen aufrechten Gang. Aus den Australopithecina gingen Homo rudolfensis und Homo habilis hervor, die frühesten Vertreter der Gattung Homo.
AustralopithecusNach diesem Begriff suchen
Australopithecus ist der Name einer nur aus Afrika bekannten Gattung von ausschließlich fossilen Arten in der Gruppe der Australopithecina. Die Gattung Australopithecus wird der Tribus der Hominini zugeordnet, der auch die Gattung Homo einschließlich des modernen Menschen angehört. Australopithecus ist ein lateinisch-griechisches Kunstwort (mit lateinischer Endung), zusammengesetzt aus lat. australis („südlich“, wegen des Fundortes im südafrikanischen Ort Taung) und griech. πίθηκος, altgr. ausgesprochen píthēkos („Affe“). Diese Bezeichnung wurde 1925 von Raymond Dart gewählt, dem Verfasser der wissenschaftlichen Beschreibung des ersten entdeckten Exemplars, des Kindes von Taung.
Australopithecus afarensisNach diesem Begriff suchen
Australopithecus afarensis (lat. australis ‚südlich‘, griechisch pithekos ‚Affe‘ → Südaffe von Afar) ist die bekannteste Art der ausgestorbenen Gattung Australopithecus. Sie lebte vor etwa 4 bis 2,9 Millionen Jahren im Pliozän Ostafrikas. Die Art wurde 1978 durch Donald Johanson, Tim White und Yves Coppens erstmals wissenschaftlich beschrieben; zuvor waren die Funde der Art Meganthropus africanus zugeordnet worden. Als Holotyp wurde der 3,6 bis 3,8 Millionen Jahre alte Unterkiefer mit dem Kürzel L.H. 4 (Laetoli Hominid 4) definiert. Das Fossil war 1974 von M. Mubuila in Laetoli (Tansania) gefunden worden. Stammesgeschichtlich wird Australopithecus afarensis in die Nähe der Entwicklungslinie zur Gattung Homo gestellt.
AutismusNach diesem Begriff suchen
Autismus (v. gr. αὐτός : selbst), von der Weltgesundheitsorganisation als eine tiefgreifende Entwicklungsstörung klassifiziert, wird von Ärzten, Forschern, Angehörigen und Autisten selbst als eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben, die sich schon im frühen Kindesalter bemerkbar macht. Andere Forscher und Autisten beschreiben Autismus als angeborenen abweichenden Informationsverarbeitungsmodus, der sich durch Schwächen in sozialer Interaktion und Kommunikation sowie durch stereotype Verhaltensweisen und Stärken bei Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Intelligenz zeigt. In den aktuellen Diagnosekriterien wird zwischen frühkindlichem Autismus (Kanner-Syndrom) und dem Asperger-Syndrom unterschieden, das sich oftmals erst nach dem dritten Lebensjahr bemerkbar macht. Viele Ärzte vermuten jedoch mittlerweile ein Autismusspektrum (Autismusspektrums-Störung), das verschiedene Schweregrade kennt. Synonyme / andere Formen: Autist, Autisten
AvatarNach diesem Begriff suchen
Bezeichnung für eine fiktive Identität, die ein Teilnehmer innerhalb virtueller Welten, zum Beispiel beim Chatten, annehmen kann. Avatare sind synthetische Repräsentationen realer Menschen, werden auch Natural Residents genannt und gehören den Cyberian Citizens (Cyberianern) an. - Ursprünglich verkörperte ein Avatar im Hinduismus einen Gott auf Erden.
--AlkalimetallNach diesem Begriff suchen
Als Alkalimetalle werden die chemischen Elemente Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium und Francium aus der 1. Hauptgruppe des Periodensystems bezeichnet. Siehe auch: Cäsium, Francium, Kalium, Lithium, Natrium, Rubidium, Serie im Periodensystem Synonyme / andere Formen: Alkalimetalle, Alkalimetalls
----ActinoideNach diesem Begriff suchen
Actinoide (Actiniumähnliche; griech.: Endung -oeides ähnlich) ist eine Gruppenbezeichnung ähnlicher Elemente. Siehe auch: Americium, Berkelium, Californium, Curium, Einsteinium, Fermium, Lawrencium, Mendelevium, Neptunium, Nobelium, Plutonium, Protactinium, Serie im Periodensystem, Thorium, Uran Synonyme / andere Formen: Actiniumähnliche
--AnthropologieNach diesem Begriff suchen
Anthropologie (altgr. ἄνθρωπος [ánthropos] /ántʰrɔːpos/ Mensch (siehe Etymologie) und -logie) ist frei übersetzt 'die Wissenschaft vom Menschen'. Der Begriff geht auf den Leipziger Philosophen, Arzt und Theologen Magnus Hundt (1449–1519) zurück. Im deutschen Sprachraum und in vielen europäischen Ländern wird unter dem Universitätsfach Anthropologie in erster Linie die naturwissenschaftliche oder physische Anthropologie verstanden. Der Mensch wird im Anschluss an den englischen Naturforscher Darwin (1809–1882) und die Evolutionstheorie genetisch-biologisch als ein rein natürliches Wesen aufgefasst. Tatsächlich ist die gemeinsame Artzugehörigkeit die einzige unumstrittene Eigenschaft, von der angenommen wird, dass alle Menschen sie haben. Siehe auch: Baron Nordenskiöld, Nils Erland Herbert, Heyerdahl, Thor, Psychologie, Schaaffhausen, Hermann Synonyme / andere Formen: Anthropologe, Anthropologin
----ArchäologieNach diesem Begriff suchen
In der Archäologie (gr. ἀρχαῖος archaios 'alt' und -logie von gr. lógos 'Lehre'; wörtlich also Altertumskunde) wird, meist in enger Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern, der kulturellen Entwicklung der Menschheit nachgegangen. Die Archäologie interessiert sich ausschließlich für den Menschen und umfasst einen Zeitabschnitt, der von den ersten Steinwerkzeugen vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart reicht. Erkenntnisse zu Umwelt, Klima, Ernährung oder Alter von Funden tragen zur Rekonstruktion vergangener Kulturen bei. Als Quelle dienen dabei die materiellen Hinterlassenschaften des Menschen. Siehe auch: Andronikos, Manolis, Barth, Heinrich, Bingham, Hiram, de Alcubierre, Roque Joaquín, Dörpfeld, Wilhelm, Humann, Carl, Leakey, Mary, Montet, Pierre, Ötzi, Piltdown-Mensch, Robert Koldewey, Schliemann, Heinrich, Stais, Valerios Synonyme / andere Formen: Altertumskunde, Archäologe, Archäologin
------ArchäoastronomieNach diesem Begriff suchen
Die Archäoastronomie beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Basis mit archäologischen Ausgrabungen, Baudenkmalen, Artefakten und deren astronomischer (Be-)Deutung. Einige Wissenschaftler nennen das Fachgebiet auch Astroarchäologie bzw. Paläoastronomie und Ethnoastronomie. Siehe auch: Lockyer, Joseph Norman Synonyme / andere Formen: Archäoastronom, Archäoastronomin, Astroarchäologe, Astroarchäologie, Astroarchäologin, Ethnoastronom, Ethnoastronomie, Ethnoastronomin, Paläoastronom, Paläoastronomie, Paläoastronomin
----ArchitekturNach diesem Begriff suchen
Das Wort Architektur bezeichnet im weitesten Sinne die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum. Das planvolle Entwerfen und Gestalten von Bauwerken ist der zentrale Inhalt der Architektur. Siehe auch: Wren, Christopher Synonyme / andere Formen: Architekt, Architektin
----AstronautikNach diesem Begriff suchen
Der Begriff Astronautik (engl. Astronautics oder Astronautical Engineering) umschließt die Fachgebiete der Technik - insbesondere des Maschinenbaus und der Materialwissenschaften -, die die Voraussetzung erfolgreicher Raumfahrt und der Erforschung der Hochatmosphäre sind. Konkret befasst sich die Astronautik vor allem mit Konstruktion, Bau und Betrieb von Raketen und ihren Nutzlasten (Satelliten, Raumsonden und zugehörige Instrumente). Sie kann auch als Überbegriff der Raketen- und Satellitentechnik verstanden werden. Siehe auch: Oberth, Hermann Julius Synonyme / andere Formen: Astronautical Engineering, Astronautics, Astronautiker, Astronautikerin
----AnatomieNach diesem Begriff suchen
Die Anatomie (aus altgriechisch ἀνά aná „auf“ und τομή tomé „Schnitt“) ist ein Teilgebiet der Morphologie. Sie ist in der Medizin bzw. Humanbiologie, Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet. Die pathologische Anatomie befasst sich mit krankhaft veränderten Körperteilen. Die mikroskopische Anatomie befasst sich mit den feineren biologischen Strukturen bis zur molekularen Ebene und knüpft an die Molekularbiologie an. Die klassische Anatomie verwendet eine standardisierte Nomenklatur, die auf der Lateinischen und der Griechischen Sprache basiert. Siehe auch: Abdomen Synonyme / andere Formen: Anatom, Anatomin
----AgrarwissenschaftNach diesem Begriff suchen
Die Agrarwissenschaft beschäftigt sich mit allen Fragen rund um die Primärproduktion menschlicher und tierischer Nahrung sowie nachwachsender Rohstoffe. Einer der Begründer ist Albrecht Thaer. Neben der Einbeziehung vieler Teilbereiche aus anderen Wissenschaftsgebieten gibt es eigenständige Fachgebiete der Agrarwissenschaft. Eine häufige Grundeinteilung gliedert sie in Pflanzenproduktion, Tierproduktion, Agrarökonomie, Agrargeographie, Agrartechnik sowie ökologischen Landbau. Synonyme / andere Formen: Agrarwissenschaftler, Agrarwissenschaftlerin
----AnatomieNach diesem Begriff suchen
Die Anatomie (aus altgriechisch ἀνά aná 'auf' und τομή tomé 'Schnitt') ist ein Teilgebiet der Morphologie. Sie ist in der Medizin bzw. Humanbiologie, Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet. Die pathologische Anatomie befasst sich mit krankhaft veränderten Körperteilen. Die mikroskopische Anatomie befasst sich mit den feineren biologischen Strukturen bis zur molekularen Ebene und knüpft an die Molekularbiologie an. Die klassische Anatomie verwendet eine standardisierte Nomenklatur, die auf der Lateinischen und der Griechischen Sprache basiert. Synonyme / andere Formen: Anatom
----AstronomieNach diesem Begriff suchen
Die Astronomie (griechisch ἀστρονομία / ástronomía: Beobachtung der Sterne, von ἄστρον ástron 'Stern' und νόμος nómos 'Gesetz') ist die Wissenschaft von den Gestirnen. Sie untersucht mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Eigenschaften der Objekte im Universum, also Himmelskörper (Planeten, Monde, Asteroiden, Sterne einschließlich der Sonne, Sternenhaufen, Galaxien und Galaxienhaufen), der interstellaren Materie und der im Weltall auftretenden Strahlung. Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau. Siehe auch: Anaximenes, Arrest, Heinrich Louis d’, Baily, Francis, Barnard, Edward Emerson, Biela, Wilhelm, Bond, William Cranch, Borrelly, Alphonse Louis Nicolas, Brahe, Tycho, Brendel, Otto Rudolf Martin, Brorsen, Theodor Johann Christian Ambders, Brown, Michael E., Cassini, Giovanni Domenico, Charlois, Auguste Honoré Pierre, de Gasparis, Annibale, DeWitt, John Hibbett , Dollfus, Audouin Charles, Donati, Giambattista, Draper, Henry, Dunlop, James, Eddington, Arthur Stanley, Finlay, William Henry, Flamsteed, John, Flaugergues, Honoré, Galaxie, Galilei, Galileo, Galle, Johann Gottfried, Gauß, Carl Friedrich, Gladman, Brett James, Hale, Alan, Hall, Asaph, Halley, Edmond, Harding, Karl Ludwig, Herschel, Caroline, Herschel, John, Herschel, Wilhelm, Hind, John Russell, Horrocks, Jeremia, Hubble, Edwin Powell, Huygens, Christiaan, Hyakutake, Yūji, Janssen, Pierre Jules César, Javelle, Stéphane, Kavelaars, John J., Kepler, Friedrich Johannes, Kirch, Gottfried, Köhler, Johann Gottfried, Kohoutek, Luboš, Komet, Kopernikus, Nikolaus, Kowal, Charles Thomas, Kuiper, Gerard Peter, Lassell, William, Le Verrier, Urbain Jean Joseph, Lockyer, Joseph Norman, Maraldi, Giacomo Filippo, Maraldi, Giovanni Domenico, Marsden, Brian Geoffrey, Mayor, Michel, Méchain, Pierre-François-André, Melotte, Philibert Jacques, Merkur, Messier, Charles, Newton, Isaac, Nicholson, Seth Barnes, Olbers, Heinrich Wilhelm, Palisa, Johann, Paracelsus, Perrine, Charles Dillon, Pickering, William Henry, Planet, Pons, Jean-Louis, Ptolemäus, Claudius, Queloz, Didier, Rabinowitz, David Lincoln, Reinmuth, Karl Wilhelm, Rømer, Olaf Christensen, Schönfeld, Eduard, Searle, George Mary, Shoemaker, Carolyn Jean Spellmann, Stephan, Édouard Jean-Marie, Swift, Edward D., Swift, Lewis A., Tebbutt, John, Thales, Tombaugh, Clyde William, Trujillo, Chadwick A., Tuttle, Horace Parnell, Udry, Stéphane, Valier, Max, Watson, James Craig, Wolf, Maximilian Franz Joseph Cornelius Wolf, Wren, Christopher Synonyme / andere Formen: Astronom, Astronomin
------AstrophysikNach diesem Begriff suchen
Die Astrophysik (von griechisch ἄστρον ástron, zu deutsch: „Stern“, und -physik) beschäftigt sich mit den physikalischen Grundlagen der Erforschung von Himmelserscheinungen und ist ein Teilgebiet der klassischen Astronomie. Siehe auch: Allen, James Alfred, Ehman, Jerry, Lockyer, Joseph Norman Synonyme / andere Formen: Astrophysiker, Astrophysikerin
--------AnatomieNach diesem Begriff suchen
Die Anatomie (aus altgriechisch ἀνά aná „auf“ und τομή tomé „Schnitt“) ist ein Teilgebiet der Morphologie. Sie ist in der Medizin bzw. Humanbiologie, Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet. Die pathologische Anatomie befasst sich mit krankhaft veränderten Körperteilen. Die mikroskopische Anatomie befasst sich mit den feineren biologischen Strukturen bis zur molekularen Ebene und knüpft an die Molekularbiologie an. Die klassische Anatomie verwendet eine standardisierte Nomenklatur, die auf der Lateinischen und der Griechischen Sprache basiert. Siehe auch: Abdomen Synonyme / andere Formen: Anatom, Anatomin
--------AnatomieNach diesem Begriff suchen
Die Anatomie (aus altgriechisch ἀνά aná „auf“ und τομή tomé „Schnitt“) ist ein Teilgebiet der Morphologie. Sie ist in der Medizin bzw. Humanbiologie, Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet. Die pathologische Anatomie befasst sich mit krankhaft veränderten Körperteilen. Die mikroskopische Anatomie befasst sich mit den feineren biologischen Strukturen bis zur molekularen Ebene und knüpft an die Molekularbiologie an. Die klassische Anatomie verwendet eine standardisierte Nomenklatur, die auf der Lateinischen und der Griechischen Sprache basiert. Siehe auch: Abdomen Synonyme / andere Formen: Anatom, Anatomin
--------AnatomieNach diesem Begriff suchen
Die Anatomie (aus altgriechisch ἀνά aná „auf“ und τομή tomé „Schnitt“) ist ein Teilgebiet der Morphologie. Sie ist in der Medizin bzw. Humanbiologie, Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet. Die pathologische Anatomie befasst sich mit krankhaft veränderten Körperteilen. Die mikroskopische Anatomie befasst sich mit den feineren biologischen Strukturen bis zur molekularen Ebene und knüpft an die Molekularbiologie an. Die klassische Anatomie verwendet eine standardisierte Nomenklatur, die auf der Lateinischen und der Griechischen Sprache basiert. Siehe auch: Abdomen Synonyme / andere Formen: Anatom, Anatomin



by Dr. Radut